Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
Wer hat Erfahrungen mit "The Witcher"
Eulenspiegel:
Bei den Kampfstilen stimme ich Falcon zu: Imho sind sie recht gut ausbalanciert.
Ich zumindest steigere alle sechs Kampfstile gleichmäßig und benutze auch alle 6 Kampfstile.
Positive Sachen:[*]Menge des Geldes: Man hat genug Geld, dass man bei Kleinigkeiten nicht knausern muss. - Um sich aber etwas anspruchsvolles zu leisten, muss man entweder eine Weile warten oder viel "Poker" spielen.
[*]Steigerungssystem.
[*]Story und die moralischen Entscheidungsmöglichkeiten.
[*]Atmosphäre
[*]Grafik
[*]Man kann wählen, ob man Gothic mäßig über die Schulter von Geralt schaut oder die isometrische Ansicht bevorzugt.
[*]schönes Alchemiesystem
[/list]
neutrale Sachen:[*]Die "Nebenspiele": Einerseits finde ich das Pokerspiel und die Boxkämpfe interessant. Andererseits hätte ich mir gewünscht, dass es etwas mehr Abwechslung gibt und es ein paar mehr unterschiedliche Möglichkeiten gibt, Geld zu verdienen.
[/list]
Negative Aspekte:[*]Bis auf Waffen haben alle Gegenstände ein winzig kleines Bildchen.
[*]Gegenstände werden nicht automatisch sortiert. (Im Inventar muss man alles manuell sortieren und im Lager kann man überhaupt nicht sortieren.
[*]Man kann neben den beiden Standardschwertern nur noch eine große und eine kleine Waffe mit sich führen. (Das bedeutet, wenn man einen Dolch mits ich rumführt und eine kleine Axt findet, muss mans ich entscheiden, ob man die Axt oder den Dolch behält. - Und man kann auch nicht gleichzeitig Dolch und Fackel mit sich rumführen.)
[*]Man kann Speicherständen keinen eigenen Namen geben. (Ich habe mehrere Speicherstände, die "Salamandra-Versteck" heißen. Hätte ichs ie selber benennen dürfen, hätte ich ihnen unterschiedlcihe und aussagekräftigere Namen verpasst.)
[*]Selbst auf modernen Computer relativ lange Wartezeiten, wenn man eine neue Location betritt. (2 Sekunden bei kleinen Locations, 10 Sekunden bei großen Locations.)
[/list]
Wie man sieht, ist der Hauptkritikpunkt das Inventarsystem. Zur Verteidigung muss man sagen, dass das Inventar bei Witcher eigentlich recht unwichtig ist. - Man kann theoretisch das gesamte Spiel nur mit dem Standard-Hexerschwert und dem Standard-Silberschwert durchspielen, ohne sich irgendwelche anderen Gegenstände zu kaufen. (Gegenstände und Rüstungen sind zwar hilfreich, aber nicht notwendig.)
Und man merkt auch an mehreren Stellen, dass den Programmierern, die Fertigkeiten von Geralt wichtiger sind, als die Ausrüstung, die er besitzt.
Alles in allem teilen sich Gothic 2 und 'The Witcher' bei mir den 1. Platz unter den besten Computerrollenspielen.
Falcon:
@Inventar: das sotieren bringt nicht mal was weil ständig alles durcheinander gewirbelt wird (weiss nicht bei welche Aktion, beim Neustart oder wenn man etwas aufhebt und es nicht ins Inv. passt oder so). schrecklich.
dann, die nebenwaffen bringen im Vergleich zum Hexerschwert und dem Stahlschwert NICHTs. Ich sehe keinen Grund was anderes als ne Fackel zu tragen.
aber Eulenspiegel hat Recht. Das ganze drumherum ist eigentlich unwichtig. Das Spiel konzentriert sich komplett auf Story, Atmosphäre und vor allem Geralt als Charakter (Reviews, die die fehlende Charakterauswahl kritisieren haben das ganze Spiel nicht verstanden) und seiner Fähigkeiten.
Ausrüstung ist in der Geratlwelt eigentlich auch nicht so wichtig.
Adanos:
ich korrigiere: der Gruppenstil ist anfangs vielleicht etwas stark. Nachher ist es wieder ausgeglichen. Interessanterweise funktioniert er erst ab 3 Gegnern richtig gut, bei 2 etwa nicht mehr so.
Die Nebenwaffen sind in der Tat schrott. Die taugen meist nichtmal wirklich zum Geldverdienen. Da bringts würfeln mehr (speichern nicht vergessen).
Sehr cool finde ich, dass die Silbertalente so begrenzt sind, da muss man echt überlegen, was man nimmt. Das erhöht den Reiz es wieder durchzuspielen und diesmal etwa die Zeichen stärker auszubauen. Ich muss sagen, die benutze ich gegenwärtig kaum. Lediglich gegen mehrere Wyvern musste ich mich paar mal mit dem telekinetischen Stoß in Sicherheit bringen.
Das sind für mich gegenwärtig (Akt 3) die schwersten Gegner in Gruppen.
Eulenspiegel:
Bei Wyvern hat sich folgende Taktik bewährt:
Aus sicherer Entfernung einen Feuerball auf einen Wyver abgeben. - Dieser rennt dann alleine auf dich zu.
Mit dem starken Kampfstil kann man dann den einzelnen Wyver sehr leicht besiegen.
(Falls zwei oder noch mehr Wyvern auf dich zurennen, abhauen, bis die meisten die Verfolgung aufgeben. - Dem letzten dann noch einmal einen Feuerball verpassen, damit er weiter auf dich zurennt.)
Der telekinetische Stoß eignet sich sehr gut für Finishing Moves. (Vorher dran denken, Niederschlag bei der Telekinese auszubauen.) Man kämpft solange gegen einen Gegner, bis er nur noch ungefähr ein Drittel bis ein Viertel Lebensenergie hat. Dann benutzt man Telekinese und hofft, dass der Gegner betäubt oder niedergeschlagen wird. - Falls das geschieht, kann man ihm mit einem einzelnen Finish Move komplett töten. (Vor allem bei Menschen sehen die Finish Moves sehr cool aus. - Mein Favorit ist: "Gegner umdrehen und Fußsehnen durchschneiden. Wenn der Gegner dann zu Boden sackt, die Kehle durchschneiden.")
Adanos:
Wyvern selbst finde ich im schnellen Stil leichter, da trifft man immer. Im Starken muss man genau klicken, sonst weicht das Vieh aus. Königswyvern sind wiederum im starken besser zu plätten.
Bin jetzt in Akt 5 und bleibe dabei: Wyvern sind in Akt 2 die schwersten Gegner, wenn man ihnen mal begegnet. Das Verhältnis zwischen Held und Monstetstärke ist dann nicht ausgewogen (Schwierigkeit: leicht, übrigens). Die restlichen Monster sind alle relativ einfach zu besiegen.
Ach ja, weiss jemand, was man in Alt-Wyzima gegen die blöden Scoiatel machen kann (bin auf der Seite des Ordens). Die kommen in Scharen immer wieder und nerven und geben kaum XP, behindern aber enorm. Hört das irgendwann mal auf?
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln