Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Hilfe,meine Frauen verstehen kein D&D !

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Vanis:
Manchmal hat man einfach eine Aversion gegen bestimmte Regeln, da kann man schwer was dran ändern. Gemäß dem Motto "wir müssen nur wollen", dann klappt das auch mit dem neuen Regelsystem.

Selganor [n/a]:
Die englischen D&D3-Regeln waren so ziemlich das deutlichste Regelwerk dieses Umfangs das ich bisher gelesen habe, durch die Unmengen an Zusatzbaenden wird es aber etwas unuebersichtlich.

Mein Tipp:
In den ersten Runden NUR Zeug aus den Grundregeln (PHB, DMG, MM, evtl. noch das Grundbuch des Settings - falls vorhanden) nutzen und die Spieler nicht mit tonnenweise Zusatzbuechern ueberfahren.

Am Besten die anderen Buecher erstmal komplett ignorieren. Nicht mal drauf verweisen, dass es in Zusatzbuch X eine Regelung gibt die genau das macht was man will. Das kann man alles irgendwann spaeter noch machen.

Falcon:
meinst du wirklich "nicht verstehen"?
also "hö? W20+Skill gehen SG? Rall' ich nicht."

mit vielen Regeln haben sie ja offensichtlich kein Problem (siehe SR4) sonst würde ich sagen es liegt am Umfang, was ich völlig verstehen könnte. Niemand braucht 500 Regelseiten um RPG zu spielen aber viele meinen das.

oder meinst du eher, sie verstehen den Zen von D&D nicht wirklich? Das kann ich gut nachvollziehen. Steht halt nicht jeder auf Regeln für reines Monster hacken und für alles andere Freeform  >;D

JS:
Eine unserer Gamerinnen wußte nach 2 Jahren wöchentlicher Kampagne noch nicht, wie man einen Fertigkeitswurf macht. Da muß man dann kapitulieren. Geht aber, solange sie sonst mitspielt. Ein Problem ist nur, daß man als SL ja auch damit rechnet, daß die Spieler das Potential ihrer SC ausnutzen. Und sowas geht dann schnell schief, wenn selbst einfachste Dinge vergessen werden.

cmdlightning:
Ich führe Leute zumeist in Rollenspiele ein, indem ich Regeln bei den ersten Sitzungen komplett weglasse und die Leute selten mal nen W6 werfen lasse. Ohne Regeln lernen die Leute aber schon einmal, eine Rolle ohne unnötigen Firlefanz zu spielen, denn das scheint mir einerseits insgesamt das entscheidende Element zu sein und erfordert andererseits ne gewisse Lockerheit, die nach meinem Eindruck durch Regeln bisweilen gehemmt wird.

Den W6 nehme ich, weil den alle kennen und im Ergebnis einschätzen können. Wenn dann intellektuell eine Verbindung hergestellt ist zwischen Würfelwurf, Charakterfähigkeit und Ergebnis, nehme ich die ersten Regeln dazu.

Danach führe ich dann sukzessive jedes Mal einen neuen Regelkomplex ein, wenn ich den Eindruck habe, dass der Rest nun sitzt. Klappt bislang eigentlich ziemlich gut, hatte allerdings seit rund 3 Jahren als SL keine Einsteiger mehr in Runden dabei.

EDIT: Schließe mich übrigens meinen Vorpostern an. Mein Eindruck ist ebenfalls, dass Frauen tendentiell weniger Wert auf Regeln und mehr Wert aufs eigentliche Rollenspiel legen. Frauen mit reinem Gamismusinteresse habe ich lustigerweise noch nie erlebt. Gibts bestimmt auch, erscheint mir aber selten - im Gegensatz zu Männern ;-)

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