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[Film] The Hobbit

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Bad Horse:
Mir hat er auch gefallen. :)

*hobbithobbit*

Der Drache war schon wirklich sehr, sehr geil.

...und Legolas hat wohl später aus Liebeskummer abgenommen.  :D

Xemides:

--- Zitat von: Bad Horse am 15.12.2013 | 22:16 ---Mir hat er auch gefallen. :)
...und Legolas hat wohl später aus Liebeskummer abgenommen.  :D

--- Ende Zitat ---

ROFL, aber dafür ist er jünger geworden. Ob die Elfen sich häuten ?

Niniane:
Ich hatte ja auch den Eindruck, dass Peter Jackson Orlando Bloom zwischendurch in die Schauspielschule geschickt hat ;)

DerEskapist:
Habe gestern ebenfalls "Smaugs Einöde" gesehen.

Ja, generell für Fantasy-Begeisterte und Tolkien-Fans ein schöner Film, natürlich haut die Atmosphäre toll rein und man kann es geniessen, aber auch mit Schwächen, so dass es kein vollständiger Lieblingsfilm werden kann.

Gandalf und Bilbo sind beide mit den richtigen Schauspielern besetzt und wirken in ihrer Rolle authentisch.

Hier jetzt ein paar Details die euch spoilern würden:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Bei Thorin Eichenschild ist das durchwachsener. Ich verstehe Peter Jacksons Intention den Film durch Ausbau der gruppeninternen Konflikte anzuschärfen und damit zu bereichern. Sprich: Thorin Eichenschild verhält sich manchmal plötzlich wie ein Arschloch. Das könnte der Dramaturgie ja durchaus bereichernd helfen. ABER: Thorin wirkt (durch Drehbuch und/oder Schauspieler) nicht ganz stimmig. Klar, auch im Buch hat Tolkien ihn als halsstarrigen Zwerg dargestellt. Aber Peter Jackson will ihn zuviel auf einmal sein lassen und nichts davon richtig. Der geborene Anführer, Ersatz-Aragorn, strahlender Held und gleichzeitig einer der einen Hobbit in der Wildnis aus der Gruppe mobben möchte (Teil 1) oder ihn mit dem Schwert wieder in die Drachenhöhle zurückzwingt (Teil 2). So einen Widerspruch könnte den Charakter interessant machen, aber so wie das vom Drehbuch+Armitage aufgezogen wird kaufe ich das nicht ganz ab. Er macht immer dick eins auf Ehre, handelt aber unehrenhaft.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Auch Legolas nervt etwas.  Er wirkt etwas wie nachträglich ins Drehbuch reingeschrieben und wäre nicht unbedingt nötig. Dieses Superhelden-Getue a la "ich schlachte alleine hunderte Orks ab" geht mir ein bisschen auf den Sack - hier bekommt ein unnötiger Charakter Spotlight ohne dass er für die Dramaturgie positiv mitwirkt, im Gegenteil - er schadet als Deus-Ex-Machina der die übermächtige Gegnermasse mal kurz wegmetzelt. Evangeline Lily ist in Lost deutlich besser, schadet dem Film aber auch nicht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Kampfszenen gegen den Drachen in der Schmiede sind ziemlich überzogen. Die Faßfahrt zwar auch, hat aber auch Bombur-Slapstick zu bieten.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Bard hat den Film etwas angewürzt. Interessant dass er den Zwergen zunächst hilft, aber sie dann als Gefahr sieht und die Zwerge dann sich mit dem Bürgermeister-Unsympath zusammentuen... Man bekommt den Eindruck dass Jackson den Film an manchen Stellen "grauer" machen will als das Tolkien-übliche schwarzweiß-Schema. Die Seestadt-Story-Teile sind diesbezüglich besser gelungen als die Charakterdarstellung Thorins. Natürlich wird auch in der Seestadt tief in die Klischee-Kiste gegriffen.

Niniane:
@ErsterSpoilerdesEskapisten:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Thorin ist ein absoluter Psychopath, und ich finde, das kommt in Teil 2 richtig gut rüber. Er hat nur sein Gold im Blick, Menschen/Hobbits/Zwerge sind ihm egal. Das wird deutlich bei der Szene mit seinen Neffen, Fili soll seinen Bruder im Stich lassen, schliesslich sei er Thronfolger (eines Thrones, Thorin noch gar nicht hat), und später als er Bilbo immer als "Dieb" bezeichnet und Balin ihn daran erinnert, dass sein Name Bilbo ist und man merkt, dass es Balin durchaus nicht behagt, wie sein Mentee sich entwickelt hat.
Und noch ein Spoiler:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Liebesgeschichte zwischen Kili und Tauriel fand ich sehr schön gemacht, auch wenn Aidan Turner mir in der Kerkerszene leidgetan hat, als er da knien musste ;) Aber: ich hoffe sehr, das sie einfach Jackson'scher Fluff ist und Kili wie im Buch stirbt. Das war unglaublich traurig und episch und ich hab schon gedacht, er stirbt schon als erster in Teil 2. Da er ja nun überlebt hat, wird das ganze noch viel trauriger :(
Ansonsten: Toller Film, teilweise etwas viel von allem (ist halt Peter Jackson..), konsequente Charakterzeichnungen der Zwerge (teils neu und teils weitergeführt aus Teil 1), Seestadt war der Hammer (Stephen Fry kann aber auch echt jeden Blödsinn spielen, ich glaube, der hatte an seiner Rolle auch unglaublich viel Spaß) und Gott, wenn Legolas schon immer etwas mädchenhaft rüberkommt, jetzt wissen wir alle, wo er das herhat. Lee Pace' Thranduil war für mich absolut overacted, zumindest in seiner ersten Szene.
Was mir noch aufgefallen ist: Die Kameraführung, die dafür sorgt, dass die Zwerge und der Hobbit kleiner wirken als die Menschen um sie herum funktioniert in 3D nicht mehr so gut, da fällt es stärker auf, dass aus zwei Blickwinkeln gefilmt wurde. War besonders in der Szene vor dem Rathaus in Seestadt sichtbar.

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