Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie
Feuersänger:
Weil Neutronen scheiße sind, sich nicht magnetisch kontrollieren lassen, also nichts zum Schub beitragen, dafür aber die Schiffsstruktur durch den ständigen Neutronenbeschuss radioaktiv machen, und außerdem aus den gleichen Gründen der Besatzung gefährlich werden können bzw schwere Strahlenschutzschilde erfordern würden.
Darum keine Neutronen.
kirilow:
Verfolge denThread schon seit längerem mit Interesse, aber nicht sehr genau. Ich gebe zu, durchaus neugierig zu sein, was diese Wolframnägel anrichten könnten, kann aber dazu nichts gescheites beitragen. Hoffe aber, dass Feuersänger das ganze irgendwann nochmal zusammenfaßt, damit ich das zum SciFi-Rollenspielen nutzen kann. ;D
Habe auch nur eine Frage am Rande (von der ich nicht einmal weiß, ob das 100%ig des richtige Ort ist):
Es scheint ja mehr oder minder festzustehen, dass Raumschiffe immer an bestimmten Sprungpunkten ankommen. Wie stellt Ihr Euch denn den Verkehr dort so vor? Wie den Grenzübergang Deutschland-Polen oder eher wie bei Alastar Reynolds, wo nur alle Jubejahre ein Schiff vorbeikommt?
Viele Grüße
kirilow
Feuersänger:
Naja, vielleicht ist der Systemverteidigung ja vollkommen bewusst, dass da drei Bomber durchgebrochen sind, aber sie können nix dagegen machen, weil ihre Kräfte komplett durch den Begleitschutz der Bomber gebunden sind. ;)
Und im 1. I-War ist es nicht zu sehr an den Haaren herbeigeholt, dass die improvisierten Kampfschiffe keine Rundumbewaffnung haben.
@kirilow:
Für die Verkehrsdichte müsste man auch mal eine Näherung finden. Wird bestimmt in Systemen mit Freiluftwelten höher sein als in unwirtlicheren Systemen, und annähernd proportional zur Bevölkerungszahl.
Als rein intuitiven ersten Tip würde ich mal schätzen: Größenordnung 1-3 Schiffe pro Tag.
Camouflage:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 29.07.2008 | 18:46 ---1) Wie du sicherlich erkennst: Watt ist eine Leistung und keine Energieform.
--- Ende Zitat ---
Und Leistung ist, wie Du sicher weißt, und wie auch meinem Post zu entnehmen ist, Energie pro Zeit, d.h. 1000W = 1000 J/s. 500kJ /m^2 entsprechend dann übrigens immer noch grade mal 8'20" Sommersonne...
Bleibt immer noch der Faktor, daß die kinetische Energie sich nicht nur auf die Fläche verteilt, sondern durch Umsetzung in thermische Energie auf das Volumen verteilt wirkt, was den Wirkradius zusätzlich einschränkt (wie hoch war doch noch der Wirkradius der Zar-Bombe, die um den Faktor 10 Stärker war, in der Atmosphäre gezündet wurde und vor allem ihre Energie zum Teil in direkt wirkender, weireichender Strahlung freigesetzt hat?). Zieht man bei der Berechnung noch in Betracht, daß wir davon ausgehen, daß der Pfeil noch vor der Atmosphäre verdampft wird, dürfte sich das ganze noch erheblich weiter verteilen (räumlich und zeitlich) als von Dir angenommen.
Und eine Bitte von jemandem, der sich grad in der Uni mit Meßtechnik rumplagen muss: Wenn man mit 10er-Potenzen anfängt nimmt man üblicherweise Grundeinheiten, um eben solche Mißverständnisse zu vermeiden. ;)
Camouflage:
--- Zitat von: Feuersänger am 29.07.2008 | 18:59 ---So ziemlich. Bis jetzt hat mich kein alternatives Konzept ansatzweise überzeugt, da wie gesagt die meisten Ideen für freieres FTL zwangsläufig das Aus für die private Raumfahrt bedeuten würden.
--- Ende Zitat ---
Um mal Perry Rhodan-Nomenklatur zu benutzen:
Linearflug oder halt äquivalente Möglichkeiten, wie Hyperspace etc. sind nur dann problematisch, wenn es keine Möglichkeit gibt ein Schiff im FTL-Flug zu orten. Außerdem könnte man auch dann immer noch z.B. die Gravitationssenken als No-Fly-Areas etablieren.
War aber auch nur als generelle Idee mal so in den Raum gestellt.
Sind Sprünge eigentlich anmessbar? Wenn ja, wie weit? Wie genau?
Was die STL-Antriebe angeht:
Ionenstrahltriebwerke: Energie aus Fusionsreaktoren oder ähnlichen Stromquellen, leicht ionisierbares Gas als Stützmasse, das nach dem Prinzip des Teilchenbeschleunigers mit fats Lichtgeschwindigkeit ausgestoßen wird. Hat die höchstmögliche Effizienz, was das Verhältnis von Antriebsenergie zu benötigter Treibstoff- und/oder Stützmasse angeht, vor allem, wenn z.B. Wasserstoff im Reaktor verwendet wird und das dabei entstehende Helium gleich als Stützmasse dient (die Reaktorbrennkammern könnten so konstruiert sein, daß das Helium direkt mit einer gewissen Anfangsenergie in die Beschleuniger abgegeben wird, und dort bei Einspritzung zusätzlicher Stützmasse die Ionisierung erleichtert).
Als netter Twist könnten die Fusionsreaktoren hohe Anfangsenergien benötigen (nach bisherigem Stand der Forschung ist das auch realiter so), d.h. es muss immer mindestens ein Reaktor am Laufen gehalten werden, um die anderen zu zünden. Sollten mal alle Reaktoren abgeschaltet sein, braucht man Hilfe durch ein anderes Schiff.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln