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Wie müsste StarTrek (ganz allgemein) aussehen, um zu begeistern?

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Dash Bannon:
zum Thema Düster
ich fand gerade die späteren Folgen von Deep Space Nine schon als recht düster (zumindest einige davon). Aber DS9 ist ja auch toll :D

Uebelator:

--- Zitat von: Chaosdada am 26.02.2008 | 12:32 ---Eine komplette Serie im Spiegeluniversum fände ich auch irgendwie cool, aber Parallelweltfolgen finde ich ätzend - wie auch die schon genannten Punkte Holodeck(ausfälle des Sicherheitsprotokolls) und Zeitreise.

Die hohe Ethik der Föderation empfinde ich als einen der zentralen Punkte bei Star Trek. Also düsterer durch äußere Einflüsse kann es ruhig werden und dadurch schwieriger für die Föderation moralisch zu handeln, aber bitte keine skrupellosen Piraten.

--- Ende Zitat ---

Fänds auch nicht sooo doof, wenn die Saubermann-Föderation durch irgendwelche Umstände irgendwie ein bissl korrumpiert wird und etwas totalitärer wird - bissl wie die Allianz bei Firefly vielleicht.

Visionär:
Plötzlich ist die Replikator-Technologie nicht mehr verwendbar (zerreißt Löcher in die Physik, seltener Rohstoff ausgegangen, oder sowas.)

Dies würde dazu führen, dass Ressourcenprobleme wieder eine Rolle spielen, die Spannungen um diese innerhalb der Föderation nehmen schlagartig zu, es gibt Spaltungsbewegungen und es wird eine neue erste Direktive erlassen: Die Einheit der Föderation muss um jeden Preis gewahrt bleiben.

Eol:
Ja sehr gute Idee mit dem Spiegeluniversum! Ich liebe diese Folgen! Weg mit dem Holodeck! Ist nur Energieverschwendung! Muss aber gestehen das mir es am liebsten wer wenn Picard wieder kommt!  Einfach Patrick Stewart klonen und mehr und mehr Folgen machen!  ;D

Joe Dizzy:
Ich brauche ehrlich gesagt nicht noch eine tragisch-düstere Sci-Fi Serie mit moralischen Grauzonen, die die Schattenseiten des menschlichen Daseins ausleuchtet. Auch wäre eine Hard-Sci-Fi Version von Star Trek nicht so wirklich der Bringer. Beim Physik-Unterricht in der Schule bin ich auch regelmässig eingschlafen, das wird sich durch komische Klamotten und fliegende Untertassen nicht ändern. 

Ich denke, dass einzige was Trek braucht um interessant zu werden, ist den Trash-Faktor zu entfernen. Dazu gehört dass keine Konflikte mit überlegenem Technobabbel gelöst werden; keine "Gewalt und Feuerwaffen sind eine effiziente und unproblematische Lösung für eine Vielzahl an Konflikten"-episoden und keine "Dumm ist lustig"-Comedy mehr. So ein Ausrutscher kann bei 24 Folgen im Jahr schon mal passieren, aber wenn das wie bei Voyager zum Standard wird; dann ist was falsch gelaufen.

Star Trek braucht wieder gut gezeichnete Charaktere und weniger auf Umfragen basierte Abziehbilder, die die Zielgruppe nicht verschrecken sollen. Es braucht die richtige Mischung aus "Hochsee-Abenteuer im All" und "Stories bei denen es um etwas geht". Wenn man das mit einem utopisch-optimistischen Grundton mischt, dann hat man Star Trek. Alles andere ist Staffage über die sich Geeks in aller Welt im Internet die Finger wundtippen können.

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