Pen & Paper - Spielsysteme > Savage Worlds

Savage Worlds - Small Talk

<< < (270/1063) > >>

Thot:

--- Zitat von: Tequila am 10.04.2011 | 22:17 ---[...] Ich denke, der missverständliche Eindruck kommt von der heiligsprechung des Grals des Rollenspiels, namentlich Savage Worlds. Der Eindruck, der in den Foren teilweise vermittelt wirdd, auch der Eindruck, den die deutschen Savages vermitteln (wollen), deckt sich meiner Erfahrung nach (noch) nicht mit der Realität. Conrunden sind im Endeffekt dann doch in der Minderheit und Savage Worlds hat sich in der Breite noch nicht durchsetzen können. Hier muss noch viel Basisarbeit geleistet werden, da liegt es klar an PG, ob man hier ein vernünftiges Supportersystem installieren kann, was das System zu den Spielern bringt.

Wie sagt man so schön, PG muss es verstehen, die potentiellen Spieler anzuholen!

--- Ende Zitat ---

Und ich denke, es wird (durch die begeisterten Aktivisten) gemeinhin überschätzt, wie viele potentielle Spieler es für ein Spiel wie SW überhaupt geben kann.

Nehmen wir an, PG hätte unendlich viel Geld  und würde alles an SW auf Deutsch so supporten, wie es auch auf Englisch supportet wird, und nehmen wir an, es kämen außerdem deutsche Eigenentwicklungen hinzu: Wie könnte SW dann in D einen höheren Marktanteil in Deutschland erlangen als z.B. in Amerika?

Gar nicht. SW ist ein Spiel, das einen bestimmten Geschmack bedient, und das macht es gut. Es ist aber nicht auf "Realismus" optimiert, hat zu wenige Stufen für den klassischen D&Dler oder DSAler, es hat auch schlicht eine Würfelmechanik, die nicht jedem zusagt, und es ist generell recht grobkörnig ausgelegt.

Ja, es funktioniert gut und kann einen harten Kern offensichtlich sehr begeistern. Es macht gut, was es tun soll - aber es soll vieles, was sich viele deutsche Rollenspieler wünschen, eben gar nicht tun. Und für die ist es dann eben auch nicht das richtige Spiel, egal, wie toll PG es unterstützt und was PG alles übersetzt.

Gebt nicht PG die Schuld. Niemand hat Schuld.

sir_paul:

--- Zitat von: Thot am 11.04.2011 | 05:53 ---Wie könnte SW dann in D einen höheren Marktanteil in Deutschland erlangen als z.B. in Amerika?

Gar nicht. SW ist ein Spiel, das einen bestimmten Geschmack bedient, und das macht es gut. Es ist aber nicht auf "Realismus" optimiert, hat zu wenige Stufen für den klassischen D&Dler oder DSAler, es hat auch schlicht eine Würfelmechanik, die nicht jedem zusagt, und es ist generell recht grobkörnig ausgelegt.
--- Ende Zitat ---

Öhmm, bis auf die Anmerkung bezüglich DSA gilt das alles aber auch in Amerika, oder?


--- Zitat von: Thot am 11.04.2011 | 05:53 ---Es macht gut, was es tun soll - aber es soll vieles, was sich viele deutsche Rollenspieler wünschen, eben gar nicht tun.
--- Ende Zitat ---

Und was wünschen sich die vielen deutschen Rollenspieler denn so? Und woher weißt du das?

Tsu:
Einfach nicht beachten... ein Thot typischer SW Provokationspost, für den er ja auch schon gebannt wurde in Vergangenheit... einfach nicht beachten :)

Yehodan ben Dracon:
Zumindest hat er aber recht, wenn er sagt, dass es evtl. (!) nicht genug Käufer für alle möglichen Settings da draußen gibt. Deswegen sollte sich PG nicht zu breit aufstellen, sondern lieber spezialisieren

sir_paul:
Aber auf was? Das ist da doch die große Frage...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln