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Savage Worlds - Small Talk

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Kardohan:
Ich bin gegen GENERELLE flache Boni, nicht gegen SITUATIONSBEDINGTE wie in deinem Beispiel.
Dagegen ist nix zu sagen! Und +1 oder +2 sollten beim "richtigen Publikum" schon rausspringen...

Die vergibt der SL aber nach Gefühl und wirklich nur, wenn es einen signifikanten Einfluß auf die Szene hat.

Dazu kann man auch solche Sachen wie "-1 weil weiblich" zählen, wenn man einen Reaktionswurf o.ä. macht.

;)

drei:

--- Zitat von: Destruktive_Kritik am  4.12.2010 | 15:42 ---Ich denke gerade an "+2 gegen Orks" oder "+1 Persuasion, wenn der andere männlich ist"...
Widerspricht so etwas dem FFF?

--- Ende Zitat ---
das widerspricht sich nicht. Gibt ja auch bei Talenten aus der GE z.B. +2 auf Heimlichkeit in städtischen Gebieten (bei Dieb). Außenseiter wirkt auch nicht unter gleichgesinnten, Lieblingswaffe nur für eine spezielle Waffe etc pp.

am FFF scheitert das sicher nicht, eher am balancing. Wobei solche kleinen oder großen Einschränkgungen eher Teil des Balancings sind als dass sie es stören würden.

Zornhau:

--- Zitat von: Destruktive_Kritik am  4.12.2010 | 16:05 ---Ich denke da gerade an Schlüsselszenen wie die Situation, dass die Gruppenfemme-fatale das eben erbeutete Auge von Afrika auf dem Diplomatenball zu Schau trägt und der Unabhängigkeit Neu-Grün-Ambadschos auf die Sprünge helfen will...
--- Ende Zitat ---
Situationsabhängige Modifikatoren sind bei SW völlig NORMAL.

Ob das nun in Kampfszenen die Sichtweite ist, welche situationsabhängig durch Dunkelheit oder Nebel beeinflußt wird, oder ob das in sozialen Szenen situationsabhängige Modifikatoren sind, ist das gleich. So könnte z.B. die Durchsetzungsfähigkeit eines "Faceman"-Charakters leiden (negativer Modifikator), wenn die anderen SCs vorher vor allen zuhörenden NSCs meinten dessen Führungsanspruch lang und breit in Frage zu stellen, anzuzweifeln und diesen öffentlich als umstritten und unentschlossen dastehen zu lassen (wie z.B. ein Regierungsoberhaupt, das als "unkreativ  und zögerlich" wahrgenommen wird).



--- Zitat von: Destruktive_Kritik am  4.12.2010 | 16:05 ---Wenn ein Spieler nun sienen Char als +8Charisma baut, dann soll erja auch etwas davon haben und so ein coup sollte dann auch dafür sorgen, dass sich dieser Char noch besser gegen die anderen +8 Wildcards dort behaupten kann.
--- Ende Zitat ---
Nicht alle Wildcards werden dort +8 haben. Aber was hier wichtig ist: Die hohen Charisma-Boni, die man hier zur Anwendung bringen kann, erlauben eben auch in SCHWIERIGEN Situationen, wo man mit massiven Abzügen zu rechnen hat, sich verbal durchzusetzen.

So könnte z.B. ein Racial Enemy, der -4 auf Reaktion liefert, den +8 SC als Diplomaten eher akzeptieren, als einen "nur" +2 SC.


--- Zitat von: Destruktive_Kritik am  4.12.2010 | 16:05 ---Ich fände es für den "sozialen" Spieler (lies Gamer) schade, wenn er den Erfolg geschenkt bekäme und so um die SPannung gebracht würde, die die Kämpfer in den 20 Szenen vorher schon hatten,
--- Ende Zitat ---
Geschenkt bekommt KEINER etwas!

Auch ein Persuasion oder Streetwise Wurf mit +8 kann einen kritischen Fehlschlag erwürfeln lassen. Und dann ist der Bonus erst einmal egal, weil ein echter verbaler Fehltritt begangen wurde.

alexandro:
Außerdem sind soziale Würfe normalerweise vergleichende Würfe.

Bei normalen Würfen hat man bei +8 Bonus die Garantie, dass man entweder einen Kritischen Fehlschlag hat oder einen Erfolg mit (mindestens) einer Steigerung.

Bei vergleichenden Würfen hat man diese Garantie nicht.

Funktionalist:
Ah, OK.
Dann sind solche Boni komplett RAI.
Gut zu wissen. Danke!

Edit:
Soziale Würfe hatte ich jetzt instinktiv als vergleichende Würfe interpretiert. ;)

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