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[Erzählt mir von] Herr der Ringe im Coda System
Arkam:
Hallo zusammen,
ich spielleitere derzeit eine Runde die im vierten Zeitalter direkt nach der Rückkehr des Königs, filmorientiert, spielt.
Die Charaktererschaffung bietet wenig überraschendes. Attribute definieren Boni für die Skills und es leiten sich Werte für die vorhandenen Lebenspunkte und ein paar abgeleitete Fähigkeiten von ihnen ab.
Man versucht natürlich Menschen und Elben ein wenig auszugleichen aber das funktioniert einfach aufgrund des Umgesetzten Hintergrunds nicht. Allerdings haben nach regeln alle Charaktere etwas von einem richtig guten Charakter.
Das Skillsystem mit Spezialisierungen, Regeln für Boni bei vorhandenen hilfreichen Nebenskills bei der Anwendung eines Skills also etwa ein Boni bei der Konstruktion einer Burg wenn man etwas von Kriegskunst versteht.
Zusammen mit ein paar Beispielen für unterschiedlich schwere Skillwürfe und einer ausreichend differenzierten aber nicht zu komplexen Skilliste ist das Skillsystem gut handhabbar.
Das Kampfsystem finde ich ausreichend komplex.
Das Magiesystem ist wirklich sehr passend. Vor allen das man nicht einfach die Magiebegabten beschränkt damit nicht zuviel Magie verwendet wird sondern Spielleiter und Spieler dazu angehalten werden den Magiebegabten eben auch andere Nischen und damit Alternativen zur Magie anzubieten.
Sehr schön finde ich das das Regelwerk Regeln für soziale Herausforderungen bietet. Die motivierende Rede Aragorns oder die Auseinandersetzung zwischen Gandalf und dem Truchsess von Gondor lassen sich tatsächlich ausspielen.
Das relativiert dann auch den Eindruck das die Charaktere schnell optimal werden. Das gilt sicher für den Kampf aber soziale Fähigkeiten und einfache Skillwürfe zeigen das ein solcher Charakter noch genügend Schwächen aufweißt die keine Seite künstlich erzeugen muß.
Sehr gut hat mir auch die Erfahrungspunktevergabe gefallen. EP gibt es für jeden Skilwurf und zwar in Höhe des Schwierigkeitsgrads des Wurfs. Die anderen Mitspieler erhalten jeweils die Hälfte dieser Summe.
Abgeschlossene Abenteuerteile bringen noch Mal eine Anzahl von EP die gleichmäßig unter die Spieler aufgeteilt werden.
Erreicht man 1000 Punkte erhält man Steigerungspunkte von denen man neue oder höhere Skills, Attribute oder anderes erwerben kann.
Gruß Jochen
Village Idiot:
Okay, ich leite das auch gerade, meine Einschätzung bislang: In großen Teilen ein durchschnittliches System, das ein D&D Klon ist und einige interessante Eigenheiten hat. Positiv aufgefallen ist mir neben dem echt chicen Artwork z.B. das nette Magiesystem und der gut und knackig aufbereitete Hintergrund. Negativ aufgefallen ist hingegen neben der völlig beschissenen Strukturierung auch das nach Buchhaltung schreiende Erfahrungssystem plus einem überflüssig komplizierten Aufstiegssystem.
Pendragon:
ich habe es auch geleitet. Es ist ganz okay aber haut einen nicht vom hocker.
Das Erfahrungspunktesystem habe ich einfach ignoriert. Aber trotzdem ist das System nicht schlecht und im Buch stehen auch ein paar nüztliche Dinge drinnen um den HdR Flair rüberzubringen aber die Regeln unsterstützen dies nur sehr beschränkt.
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