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Terry Goodkind - legend of the seeker als TV-Serie
Heinzelgaenger:
Seeker kann man durchaus gucken, die Fans warten natürlich auf die potentielle "Ausnahmeserie" von Song of Ice & Fire (und beten zu R'hllor das sie gut wird).
Denn welche echten (kein Highländer, Buffy, Zeichentrick oder Sci-Fi), ernsten Fantasyserien gibt es denn?
Nahezu keine einzige, tiefer im Unterforum steht irgendetwas von "Krod Mandoon", wieder so eine unglaublich lustige Fantasie-Serie...für Zwölfjährige...die darüberhinaus die Klischees nicht verstehen.
Wer den Spoiler in meinem Review anklickt, sieht, das ich ziemlich hart ins Gericht mit den üblichen Verdächtigen Xena, Conan (der mit Ralf Möller) usw. gehe.
Seeker ist das beste was es seit Jahren gibt. So oder so.
@Fiesmod Selganor
Ich hätte meinen Posting gerne lieber am Anfang eines neuen Review Fadens gesehen, wie ursprünglich vorgesehen.
Falcon:
--- Zitat ---Seeker kann man durchaus gucken, die Fans warten natürlich auf die potentielle "Ausnahmeserie" von Song of Ice & Fire (und beten zu R'hllor das sie gut wird).
Denn welche echten (kein Highländer, Buffy, Zeichentrick oder Sci-Fi), ernsten Fantasyserien gibt es denn?
--- Ende Zitat ---
Moment, schliesst sich gut und lustig denn aus?
Ich meine jetzt nicht klamaukhaft sondern eben nicht bierernst.
Heinzelgaenger:
Interessanter Einwand.
Streng genommen wäre das egal, zumindest für mich. Aber der grosse Wust ist eben schon albern und witzig.
Überhaupt: Warum sind die meisten denn komödiantisch (light-hearted)?
Ich würde sagen, folgende Gründe wirken hier zusammen:
1) Fantastik, obwohl mittlerweile klar erfolgreich, ist Eskapismus pur und wird von wenigen Leuten ernst genommen. Vielen Ausführenden ist die Sache auch tendenziell peinlich. Komik schafft Distanz, man kann eher mit dem Stoff arbeiten und immer noch seine Contenance bewahren.
2) Es ist einfacher zu produzieren. Alberne Witze kosten kaum was, der Grund warum das Fernsehen gerne Comedy Sendungen zeigt.
Ausserdem wird die Serie mit steigendem Ernst weniger glaubwürdig, je billiger die Produktion. Und Fantastik ist teuer genug. Ein albernes Monsterkostüm reicht da schon wo sonst aufwendige Beleuchtung und Tricks die Atmosphäre bewahren würden.
3) Fantasy wird als bunter Kinder und Familien affiner Stuss (miss)verstanden, der möglichst viele Geschmäcker politisch korrekt bedienen sollte. Herkules wird also brav seinen Salat erst aufessen und dann die Räuber besiegen/verhauen.
Solche Filme für die ganze Familie können keinen schwierigen Plot konstruieren. Damit wird es auch schwierig, die Atmosphäre einer anderen Welt einzufangen. Hält man den Ball also von vornherein künstlerisch flach fährt man im Grunde besser.
4) Traditionäre Gründe- leider
Schaue auf> Herkules, Xena, Sindbad...schnief
Viele der klassischen deutschen Fernsehmärchen, zweifelsohne nah der Fantasy, waren früher ziemlich ernst. Schau mal in DEFA Filme wie zB das kalte Herz" rein. Fast schon gruselig, geradezu bizarr.
Fantasy kann albern sein. Da mM aber dieses Konzept aber bereits ohne Ende durchexerziert wurde und das Ergebnis stets enttäuschte, sage ich:
Her mit dem Ernst!
Skele-Surtur:
Hab mir vor einer Weile ein paar Folgen reingezogen.
Eigentlich wurde schon das meiste gesagt...
Seit ich LARP mache bin ich ein Ausstattungsfanatiker und ich finde die Ausstattung kann sich sehen lassen. Die meisten Charaktere finde ich gut besetzt, signifikante Fehlbesetzungen hab ich nicht festgestellt. "Joxer the Mighty" in der Rolle des Kartenzeichners hat mich sehr amüsiert.
Bei den Kopfgeldjägern, so finde ich, sieht man sehr deutlich, dass da ein paar Requisiten aus der Herkules & Xena - Reihe recycelt wurden. Es gibt ein paar Logiklücken, die in einem Film lächerlich währen, bei einer Serie aber vertretbar sind, da fehlt halt auch die Zeit ALLES zu erklären.
Ist nett, aber eher was für Tage, an denen man nichts besseres zu tun hat.
Falcon:
das sind vier gute Punkte. Würde ich zustimmen.
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