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HBO's Game of Thrones (Song of Ice and Fire von George R Martin)

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Mr. Ohnesorge:
So wie ein Kapitän höchstpersönlich jeden Container auf seinem Containerschiff vertätut? Ich denke, dass ein Showrunner einen Überblick haben sollte, aber das Ganze mit für das jeweilige Feld zutständige Experten bespricht. Das ist sicher kein perfektes System, aber anders als "I AM DA KING!". ;D

First Orko:
Containerschiff-Kapitän zu Showrunner halte ich zwar für ne hart wackelige Analogie  :o - aber für Spass lass ich mich mal drauf ein: Wenn das Ding im ersten Sturm die Hälfte der Container verliert, dann sollte man sich mal anschauen, wo die Verlademanschaft Mist gebaut hat.
Aber wenn seit mehreren Routen lang konstant Container verloren gehen, keiner mehr weiß, was in den vorhandenen ist, Kühlconainer nicht angeschlossen sind, ein Teil der Manschaft im Hafen festsitzt, der Rest betrunken unter Deck - dann wäre mal der Zeitpunkt, wo man mal fragen könnte, was der Käptn eigentlich monatelang so macht  8]

Mr. Ohnesorge:
Ok, das passt schon. Gerade bei einem Seelenverkäufer wie GoT, des ja gerade eben mal die Heuer der Mannschaft eingefahren hat.  ;D

Issi:

--- Zitat von: tartex am  7.07.2020 | 15:15 ---Ich stimme dir ja völlig zu, vor allem was die letzte Staffel betrifft. Ich würde es halt nicht als postmodernes Element sehen.

--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung, welche Kriterien ein postmodernes Ende erfüllen müsste.
(Da kenne ich mich nicht gut genug aus)
Was ich halt finde: Man sollte die Zuschauer dafür  belohnen, dass sie so lange begeistert zugeschaut haben.
Ihnen vielleicht Lust machen, dass sie es nochmal sehen wollen.
Doch das süße Bonbons, das fehlt am Schluss.


(Ich empfinde derzeit , aufgrund des Endes, keine Motivation, mir das nochmal anzuschauen)
Edit. "Es haben doch ein paar überlebt, die Welt geht weiter. Seid zufrieden"- ist in meinen Augen nicht süß genug.
Nicht bei so einer langen Serie.

Grubentroll:

--- Zitat von: Turgon am  7.07.2020 | 13:09 ---Hu? Die Serie war postmodernes/r Hollywood(quatsch) von Anfang an.

--- Ende Zitat ---

Erstmal, bei "postmodern" hat mir mein Handy einen Streich gespielt. Es sollte nur "modern" heißen.

und zum Rest:

Mmmh nein.
Die Serie war am Anfang relativ intelligent aufgebaut, den Charakteren wurde Zeit zur Entwicklung gelassen.
Reisen haben Zeit gebraucht, Schlachten wurden erstmal nur als Element zum Zwingen der Handlungsrichtung eingesetzt, sogar lange ohne diese direkt zeigen zu müssen. Kämpfe waren nicht dafür da, damit Leute die Gore porn zu sehen kriegen sondern meistens entweder um zu zeigen wie Charaktere in Krisensituationen agieren (Ned bedächtig, Jaime arrogant und selbstverliebt, etc), oder auch hier wieder um die Handlung voranzutreiben jenseits von "wie grausam können wir Menschen umbringen".

Gegen Ende hin war die Action nur noch reiner Selbstzweck und Show, wie der unsäglich dämliche Kampf von Euron gegen Jaime an der Bucht.

Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mit jemanden der den Unterschied von Anfang der Serie hin zum Ende nicht sieht diskutieren soll.

Das ist wie wenn mir jemand erzählt der Himmel ist grün.

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