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Feder & Schwert stellt D&D 4E ein

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6:

--- Zitat von: Archoangel am  4.12.2008 | 15:40 ---Ich tippe ja eher darauf, dass die Wotzies die Lizenzen zurück nehmen, um dann anzukündigen, dass die D&D Lizenz zum Verkauf steht...

--- Ende Zitat ---
Unlogisch, da die französische Lizenz nicht eingezogen wurde.

Greifenklaue:
Oliver Hoffmann äußert sich im Gate zu den Hintergründen, habe das mal zusammengeblogt:

-> http://greifenklaue.wordpress.com/2009/04/07/dnd-4e-erste-worte-von-fs/

Feuersänger:
Danke für die Zusammenfassung.


--- Zitat --- Ja, die Zusage war nur mündlich … aber wenn jemand extra aus den USA anruft, sollte man - so dachte ich bisher - darauf etwas geben können.
--- Ende Zitat ---

Da kennt er das amerikanische Geschäftsgebaren aber schlecht. F&S muss sich da nicht grämen, sich auf eine mündliche Zusage verlassen zu haben. Auch ein schriftlicher Vertrag zwischen einer deutschen Kleinfirma (sorry) und einem US-Konzern ist nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt ist. Wenn der Ami nicht mehr will, dann will er nicht mehr.

Da hat man keine echte Handhabe, selbst mit schriftlichem Vertrag. Vor einem deutschen Gericht kannst du nicht klagen, weil das für die Ami-Firma einfach nicht zuständig ist, und in den USA zu klagen, musst du dir erstmal leisten können. Und selbst wenn du es durchziehst und in den USA klagst UND wider alle Wahrscheinlichkeit auch noch Recht bekommst... dann kannst du dir immer noch nichts dafür kaufen, weil dir das amerikanische Rechtssystem keine Beitreibungsmittel an die Hand gibt. "Who's gonna make me, buddy? You and what army?"
Umgekehrt kannst du dich aber über das Vertriebsverbot nicht hinwegsetzen, weil sich der US-Konzern sehr wohl leisten kann, dir ein paar deutsche Rechtsanwälte auf den Hals zu hetzen.

Jed Clayton:

--- Zitat von: Feuersänger am  8.04.2009 | 13:25 ---Danke für die Zusammenfassung.

Da kennt er das amerikanische Geschäftsgebaren aber schlecht. F&S muss sich da nicht grämen, sich auf eine mündliche Zusage verlassen zu haben. Auch ein schriftlicher Vertrag zwischen einer deutschen Kleinfirma (sorry) und einem US-Konzern ist nicht das Papier wert, auf dem er gedruckt ist. Wenn der Ami nicht mehr will, dann will er nicht mehr.

Da hat man keine echte Handhabe, selbst mit schriftlichem Vertrag. Vor einem deutschen Gericht kannst du nicht klagen, weil das für die Ami-Firma einfach nicht zuständig ist, und in den USA zu klagen, musst du dir erstmal leisten können. Und selbst wenn du es durchziehst und in den USA klagst UND wider alle Wahrscheinlichkeit auch noch Recht bekommst... dann kannst du dir immer noch nichts dafür kaufen, weil dir das amerikanische Rechtssystem keine Beitreibungsmittel an die Hand gibt. "Who's gonna make me, buddy? You and what army?"
Umgekehrt kannst du dich aber über das Vertriebsverbot nicht hinwegsetzen, weil sich der US-Konzern sehr wohl leisten kann, dir ein paar deutsche Rechtsanwälte auf den Hals zu hetzen.

--- Ende Zitat ---

Interessant, was du so alles weißt.
Also ist der deutsche Verlag in so einer Konstellation einfach immer der Dumme?

Zum Glück arbeite ich in meinem neuen Verlag nur von Kleinfirma zu Kleinfirma und kann fundamentale Geschäftsentscheidungen quasi gemütlich bei ner guten Tasse Cappuccino besprechen. Ich liebe mein Leben. :)

Aber schade für die deutschen D&D-Spieler isses schon irgendwo.

Feuersänger:
Ja weißt, ich hab lang genug mit Amis zu tun gehabt und von amerikanischen Firmen importiert. Keine Druckerzeugnisse, aber unterm Strich kommt's aufs selbe raus. Irgendwann haben die Amis auch angefangen, die Vereinbarungen in Darth-Vader-Manier zu ändern, und ich hatte keine Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, außer eben irgendwann von mir aus die Geschäftsbeziehung zu beenden.
(Dafür hätten die Amis mangels Masse auch keine rechtliche Handhabe gegen mich gehabt, wenn ich irgendwie vertragsbrüchig geworden wäre.)

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