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Filme, die keiner kennt, die aber durchaus Beachtung finden könnten

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Lyonesse:
Die tolldreisten Streiche des Marchese del Grillo/Il Marchese del Grillo ist eine italienische Komödie von 1981. Die Titelrolle wird vom legendären Alberto Sordi gespielt, Regie führte Mario Monicelli und die Handlung dreht sich um einen römischen Edelmann, der im frühen 19. Jh einen lockeren Lebenwandel pflegt, nichts und niemanden ernst nimmt und der sich die Langeweile vertreibt, in dem er seinen Zeitgenossen freche, entlarvende Streiche spielt und dabei selbst vor dem Pabst nicht haltmacht.
Sicher, nicht jeder Gag zündet und ufert manchmal auch etwas aus und natürlich ist der Streifen alles andere als neu, dennoch ist es eine gelungene Komödie, die mit viel Witz, sowie schönen Kostümen und Bauten aufwartet, und die leider in etwa so oft wie Die rote Herberge - eine noch ältere und ziemlich schwarze Komödie - mit Fernandel im Fernsehen läuft, nämlich praktisch nie.  

http://www.imdb.com/title/tt0082714/

Lyonesse:
Black Robe - Am Fluß der Irokesen
Kanadischer Film von 1991 unter der Regie von Bruce Beresford nach dem gleichnamigen Roman von Brian Moore. Eine Gruppe von Algonkin-Indianer begleitet den jungen Jesuitenpater LaForgue zu einer Missionsstation im Huronenland um dort nach dem rechten zu sehen. Mit Lothair Bluteau, August Schellenberg und der wunderbaren Sandrine Holt. Sehr guter, authentischer Indianerfilm, der leider nie auf dvd erschienen und schon länger nicht mehr im Fernsehen gelaufen ist.

http://www.imdb.de/title/tt0101465/  

Arbo:
Ist mir gerade in der Vorankündigung über den Weg gelaufen: The Hunter (deutsch: Zeit des Zorns bzw. Shekarchi ... auch hier).

Komischerweise lief der schon letztes Jahr ... klingt aber interessant: Rafi Pitts, der im Film ein wenig wie Dr. House aka Hugh Laurie ausschaut und einen "Papa" spielt, der in Theran Amok läuft.

Arbo

korknadel:

--- Zitat von: Lyonesse am 25.12.2010 | 16:16 ---Black Robe - Am Fluß der Irokesen

http://www.imdb.de/title/tt0101465/  

--- Ende Zitat ---

Habe ganz vergessen gehabt, dass es den gibt. Ein wirklich schöner Film, so weit ich mich erinnere. Danke für die Gedächtnisauffrischung!

Chaos:
"Das Lied in mir" (www.dasliedinmir.de)

Eine junge Deutsche hat auf einer Flugreise eine Zwischenlandung in Buenos Aires; dort hört sie eine Mutter ihrem Kind ein Lied vorsingen - und stellt fest, dass sie das Lied kennt, gut genug, um es mitzusingen. Sie verpasst ihren Anschlussflug, ihr Pass wird geklaut und sie sitzt erstmal in Buenos Aires fest. Als sie zuhause anruft und kurz das mit dem Kinderlied erwähnt, steht am nächsten Morgen ihr Vater im Hotel und erklärt ihr, sie sei gar nicht seine leibliche Tochter; er und seine Frau hätten sie adoptiert, nachdem die Militärdiktatur ihre Eltern hat verschwinden lassen. Und damit fängt die Geschichte erst an...

Eigentlich bin ich in den Film hauptsächlich rein, um mal wieder was von Buenos Aires zu sehen. Dann hat die Handlung mich aber doch überzeugt. Ein sehr bewegender Film... aber leider auch traurig, was bei der Thematik ja nicht ausbleibt, und ohne eine saubere Lösung am Ende. Der Film fängt auch die Atmosphäre von Buenos Aires gut ein - die Stadt, die Leute, die Stimmung.

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