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Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Ariadne:
--- Zitat von: Maltese Falcon am 6.02.2009 | 12:39 ---@Ariadne: kannst du den "Freiheitsverlust" begründen bzw. wieso hat 3.5 mehr Freiheit?
--- Ende Zitat ---
Ich dachte, das hätt ich bereits, aber von mir auch auch nochmal^^.
Ganz klar: In der 3.5 kannst du dir jede Stufe neu überlegen, welche Klasse du "heut mal" aufsteigen willst, welche PrC du wählen willst (OK, darauf musst du dich vorbereiten, dennoch), in welcher Kombination du was mischen willst, welche skills du bevorzugst, etc.
Ob die Wahlen IMMER so von Vorteil für den Charakter sind, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Multiclassing ist ja nicht immer unbedingt von Vorteil, erst recht nicht bei unerfahrenen Spielern. Die 4E hingegen ist "Idiotensicher". Du kannst nur EINE Klasse wählen, mit Feats immerhin ein paar Fähigkeiten einer ZWEITEN annehmen, wenn du gleich auf den ganzen Paragon Path verzichtest, hast du erst sowas, wie halbwegs "echtes" Multiclassing mit EINER weiteren Klasse. Dafür halt keinen Paragon Path. Auch wenn dir jetzt 2 PP oder 2 Epic Destinies so gut gefallen, dass du dich nicht entscheiden kannst, hast du Pech! Wenn du dich in der 3E nicht für 2 PrCs entscheiden kannst, dann nimmst du eben ... BEIDE. Das einzige Hinderniss ist, dass du evtl. nicht weit genug aufsteigen könntest, um beide auszukosten, aber an sich ist es problemlos möglich.
Diese Einschränkung der 4E hat wie gesagt einen Vorteil: Idiotensicherheit! Durch die Fesseln ist es nicht mehr möglich, seinen Char so richtig zu verskillen. Leider hat es bei den Individualisten oder "Bastelfreunden" einen Nachteil: Es ist GÄHNEND langweilig. Das einzige, wo du mal hin und her überlegst, ist, welche Powers du wählst, welche alten du rauswirfst und ob dir nicht doch ein PP und ne ED irgendwie so zusagt, dass du nicht überlegst, bei deiner EINZIGEN Wahl doch was anderes zu nehmen. Im Vergleich zur 3E ist also die Zahl der Wahlmöglichkeiten mehr, als nur leicht eingeschränkt. Das meine ich mit "Freiheitsverlust"...
Für die ganzen "ich-habe-unrecht,-4E-Fans-haben-recht"- Freunde: Ich meine, mich ausreichend mit der 4E beschäftigt zu haben, um eine Aussage darüber zu treffen, was sich für mich anders und "falsch" anfühlt und vor allem, was sich nach meinen Playtests stört und nicht aufhört, mich zu stören. Ich habe die 4E noch nicht als Paragon und nicht in den Epics gespielt, aber da es so viele 3E Spieler gibt, die keinen Plan von den high levels und Epics haben, aber meinen, dennoch darüber herziehen zu müssen, sehe ich das weder als Problem, noch als Bildungslücke. Es ist mir also schlicht egal, ob sich auf Stufe 15 ein Wizard doch noch irgendwie anders spielt, als ein Cleric, ich habe einfach keinen Bock, bis Stufe 10 oder whatever zu warten, um das vielleicht mal zu spüren (mal davon ab, dass ich dann ZU SEHR daran erinnert werde, was ein Stufe 10 Cleric oder Wizard könnte, wenn er der 3E entsprunden wäre).
@Malicant: Ranten kann ich auch, lass ich aber mal besser und probiers so sachlich, wie geht...
Was Gleichschaltung bedeuten soll? Na, das, was es aussagt. Charaktere fühlen sich GLEICH an, die Fähigkeiten heißen anders und haben feine Unterschiede, aber so die wirklich Riesendinger sind mir da jetzt nicht aufgefallen. Ach moment, doch: Der Wizard ist jetzt wohl noch die schwächste unter den Klassen, weil der Schaden, den der austeilt, im Vergleich zum Rest ziemlich im Keller ist. Ist aber wohl egal, denn er ist ja jetzt "Controller", das hat er nicht zu dürfen...
Rollenverteilung: Mit dem Unterschied, dass sich der 3E Wizard jeden Tag neu entscheiden könnte, ob er Supporter, Damage Dealer, Minion Master oder was anderes ist und nicht "Controller", dass sich der Fighter immerhin während seiner Laufbahn aussuchen konnte, ob er ein Tripper, Charger, Fernkämpfer, Zweihandkämpfer oder whatever ist und nicht "Defender, Punkt", etc. Kurz, dass eine Rolle nicht automatisch festgelegt war, sondern, dass man sich durchaus immernoch innerhalb seiner Klasse (teilweise täglich) aussuchen konnte, was man wollte/ brauchte. Wenn du mir jetzt kommst, mit "geht doch immer noch", klar, aber nicht IN DEM MAßE...
Freiheitsverlust: Siehe oben...
Caster-Crippling totaler Schwachsinn? Was hast du in der 3E gespielt? Nichts? Bis Stufe 5? Könnte einiges erklären...
Ja, ich habe in der 3E ernsthaft mit und ohne Battlemap gespielt (tatsächlich und wirklich!) und JA, ich kann Battlemaps nicht ausstehen. Warum? Weils mir die Phantasie nimmt, wenn ich Figuren hin und her schiebe, egal, ob die Figuren jetzt durch Würfel oder die neusten WotC Minis symbolisiert werden. Muss ich Phantasie jetzt auch noch deffinieren? Ich hoffe mal nicht...
--- Zitat von: Commandanté Donner am 6.02.2009 | 13:43 ---Du solltest (könntest / müßtest...) lernen, dass diese Leute die Aussagen nicht erfinden, sondern dass sie es tatsächlich so empfinden.
--- Ende Zitat ---
Danke! ERfinden muss ich gar nix, aber ich habe schon mehr, als einmal geschrieben, dass es sich für mich so ANFÜHLT. Ich empfinde das wirklich so und kein noch so fanatischer 4E Fanboy wird mir das Gefühl je austreiben, egal mit wievielen noch so ernst- oder whatever gemeinten Argumenten...
6:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 6.02.2009 | 13:50 ---Nicht wirklich, viele haben darin über Realismus geredet, aber meine Kritik damals bezog sich explizit nicht auf Realismus, sondern auf Spielbarkeit und Leitbarkeit.
--- Ende Zitat ---
Du meinst also, dass Du Probleme hast Abenteuer zu entwickeln, die nicht durch den Fey Step zerschossen werden?
Da solltest Du höchstens bis Level 9 (oder so) leiten. Du wirst sonst wesentlich größere Probleme bekommen, wenn Du einen Wizard in der Gruppe hast. Auch das Problem gab es in jeder Edition vor 4e.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: General Kala am 6.02.2009 | 13:54 ---Du meinst also, dass Du Probleme hast Abenteuer zu entwickeln, die nicht durch den Fey Step zerschossen werden?
Da solltest Du höchstens bis Level 9 (oder so) leiten. Du wirst sonst wesentlich größere Probleme bekommen, wenn Du einen Wizard in der Gruppe hast. Auch das Problem gab es in jeder Edition vor 4e.
--- Ende Zitat ---
Dazu habe ich eigentlich alles in dem entsprechenden Thread geschrieben, und diese Argumente kamen da auch. Es macht wenig Sinn das hier jetzt nochmal anzufangen. Wenn dir an meienn Ausführungen im entpsrechenden Thread noch was unklar ist, kannst du da gerne nochmal nachfragen.
Greifenklaue:
--- Zitat von: Maltese Falcon am 6.02.2009 | 13:51 ---ich glaube Anzahl von Downloads lassen sich auch anders zählen. Und überall Daten zu hinterlassen ist eben nicht gut.
--- Ende Zitat ---
Wenn es bei ihnen so runterzuladen ist ohne Wasserzeichen, dann würde es sich allerdings auch in freien Downloads, per eMail verbreiten, dass ist schlecht messbar. Außerdem gehe ich davon aus, dass irgendwann nach der Endversion auch kein freier Betadownload mehr möglich sein wird. Und der kann realistisch nur dann eingestellt werden, wenn es nur Wasserzeichenversionen gibt. Naja, kurzum, wie sie es auch machen, es macht eben schon einen Unterschied aus. Vielleicht hast Du ja bei der deutschenm Version mehr Glück.
--- Zitat --- Abspringen, Alternative suchen, ist doch dasselbe. Die Hauptsache ist: Über kurz oder lang ist man sie los.
--- Ende Zitat ---
Für DnD 4 nicht, für die Rollszene schon. Wie vermutet, wirst Du bestimmt einige bei SW wiedersehen ;D
--- Zitat ---@empfinden: gut, sehe ich ein. Aber warum liegt ihnen so viel daran, daß verdammt nochmal jeder andere Rollenspieler das ganz genauso empfinden muss?
Die meisten "Empfindungen" können ja nicht mal begründet werden.
"D&D4 hat keine Spielerfreiheit - ja, empfinde ich halt so, deswegen behauptet ich das jetzt überall wo ich gehe und stehe".
Klar, damit entzieht man sich natürlich jeder Rechtfertigung.
"Ich empfinde das eben umd meine Gefühle sind eben meine Gefühle, ätsch".
--- Ende Zitat ---
Ich denke, dass essich so verhält. Ihre Begründungen setzen Dinge in den Vordergrund, die Dir / Euch / den DnD 4'lern weniger wichtig sind (und umgekehrt). Darum fällt es schwer, sich gegenseitig zu verstehen. Argamae nennt hier und hier imho z.B. reichlich Gründe, warum es ihm nicht möglich ist, seinenm Kleriker so zu individualisieren, wie er möchte. Andere haben aber mit Gegenargumenten durchaus auch recht... Es ist einfach ein unterschiedliches Gewichten von Punkten sein.
--- Zitat ---also bis jetzt scheinen mir D&D4 Spieler ausschlieslsich in der defensive zu sein und ich sehe keinen der auf D&D4 Missionierung geht. Also besteht doch kein Grund jedem seine Empfindungen unter die Nase zu reiben.
Da sind wir ja schon wieder bei der gerechtfertigten Kritik, die ich ansprach, die dadurch völlig unmöglich wird.
--- Ende Zitat ---
Meist begründen sie sie schon, werden aber nicht verstanden - eben weil man anders spielt und es damit anders sieht. Ich hab Ariadne z.B. schon beim ersten Mal verstanden, auch wenn ich es übrigens anders sehe ;D
Asdrubael:
Ich liebe Freiehitsdiskussionen!
Erst hieß es, dass es zuviele Regeln sind, dann dass man für Soziale Interaktion bei D&D 4 keine Regeln mehr hat, dann wieder dass es zuwenige im Kampf sind (wel zB Entwaffnen fehlt) ... Gegenargument ist, dass alles auf ein Maß reduziert wurde, dass nur Regeln übrigbleiben, die den Spass förden, was wieder einigen zuviel Vorschriften war, da sie jetzt ja angeblich zum Spass haben gezwungen waren
Mädels, habt ihrs bald mit Freiheit vs D&D4e? ~;P
Nicht jede Struktur ist gleich Freiheitsberaubung! Und nicht jede Fehlende Struktur ist gleich die Vorschrift, diesen Aspekt außer acht zu lassen
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