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Warum Attribute?
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Feuersänger am 10.03.2009 | 17:00 ---Och, diese "anderen Attribute" sind eigentlich auch wieder nur dieselben Nudeln in nem anderen Topf.
--- Ende Zitat ---
Da würde ich dir widersprechen, wobei es durchaus Parallelen geben SOLL. Immerhin müssen die ja das gleiche leisten, wie die D&D-Attribute.
Zornhau:
--- Zitat von: Feuersänger am 10.03.2009 | 17:00 ---Och, diese "anderen Attribute" sind eigentlich auch wieder nur dieselben Nudeln in nem anderen Topf.
--- Ende Zitat ---
Bei vielen "Neu"-Entwicklungen habe ich immer wieder den Eindruck, daß sich die Autoren nur einen Katalog an Synonymen gegriffen haben, um neue Benennungen für die alten "klassischen" Attribute zu finden.
Das ist Anders-Sein um des Anders-Seins willen.
Peinlich wird es dann, wenn man ein solches Rollenspiel dann mit Rollenspielern, die die "klassische" Begriffswelt bereits kennen, zu spielen versucht. Dann darf man nicht einmal lange warten, bis sich die Spieler gegenseitig die "tollen, stimmungsförderlichen, neuen" Begriffe RÜCKÜBERSETZEN in etwas Verständlicheres, Eingängigeres, KLARERES.
Funktionalist:
Dann Viel Spaß, wenn die Anzahlen nicht übereinstimmen und das Gewicht woanders liegt. ;D
Beispiel Sorcerer:
Attribute:
Geist
Körper
Magie
Tudor the Traveller:
Nun ja, die klassischen Attribute sind nicht umsonst so weit verbreitet.
Beispiel: Reaktionsvermögen = Dexterity? Wohl nicht. Es gibt Parallelen: Beides wird für Reflexe wichtig sein. Reaktionsvermögen spiegelt aber z.B. auch schnelles Denken oder Abgeklärtheit wider, Aspekte, die sonst eher zu Weisheit oder Intelligenz zählen.
Widerstandskraft = CON? Nein, denn ich meine es als umfassende Widerstandskraft, die in der Persönlichkeit tief verwurzelt ist. Es trägt Züge von Willenskraft, die darüber hinaus den Körper zu Höchstleistung zwingt und somit die körperliche Widerstandskraft (=CON) anhebt, quasi shaolin-mäßig. Gleichzeitig steht sie für Charakterfestigkeit, die sich gegen soziale Beeinflussung widersetzt.
So hatte ich mir das gedacht, nur um mal zwei herauszugreifen.
Feuersänger:
@Zornhau: eben dieses Phänomen hab ich auch schonmal selber erlebt, z.B. beim LOTR-RPG von decipher/pegasus. (Welches sowieso zumindest auf deutsch selten beschissen übersetzt ist; da wird unterschieden zwischen Geschick und Geschicklichkeit, Tapfer und Tapferkeit... *piep*)
@Tudor: freilich, das ist auch eine Möglichkeit, und vielleicht sogar eine, die noch nicht so ausgelutscht ist -- statt der klassischen Körper/Geist Unterteilung die Attribute mehr zweckgebunden zu gestalten. So erklärt gefällt mir das eigentlich ganz gut.
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