Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Spielleiterthemen
Was machen gegen "chronische gutes Würfeln"?
Gast:
Wenn die Würfel so fallen, fallen sie halt so. Lass einfach weniger würfel und orientiere dich an den Werten. Würfele eine Vielzahl von Proben selber, wenn die Spieler das Ergebnis nicht kennen sollen (Wahrnehmungsproben, Wildnisleben etc.). Dann kannst du ihr Glück immer noch mit deinem Pesch kompensieren.
Nebenbei würde ich mir als Meister da weniger Gedanken drüber machen, viel frustendern sind Meister bei Battletech, die als einzige Trefferzone Torso mitte kritisch zu kennen scheinen...
Naja ich habe mich auch gerächt, zwei überschwere Claner haben erfahren, dass ein Steppenwolf doch die ultimative Vernichtungswaffe ist (an beiden Mechs waren nur die Cockpits zerstört...).
Vale waan Takis:
--- Zitat von: Selganor am 1.04.2003 | 01:04 ---Am einfachsten hat man es, wenn man in "kritischen" Situationen auf das Wuerfeln verzichtet.
So kann es auch nicht passieren, dass die Spieler eine "Standardaktion" (95-99% Chance dass es klappt) verbocken...
--- Ende Zitat ---
Dem stimme ich voll und ganz zu. Solche Situatinen lassen sich auch ganz gut über das beschreiben und schildern lösen. Wer würfeln läßt muss das Ergebnis akzeptieren (ggf. kontrollieren) wer erzählen läßt kann selbst entscheiden wie plausibel das ganze ist (unter Hinzunahme der Werte des Chars auf die Eigenschaften die er in seiner Schilderung verwendet. Bei nicht ganz so wichtigen Situationen kann man dann wieder würfeln lassen. Im Kampf ists natürlich schwer, aber da muss man halt den Spielern auf die Finger schauen (bzw. hauen) und wer Glück hat hat halt Glück
1of3:
--- Zitat von: Samael am 1.04.2003 | 00:12 ---Noch mal zu erwähnen wäre, dass es "chronisch gut würfeln" nicht gibt. Die Würfel fallen nach festen Wahrscheinlichkeitsverteilungen, die sich nach ein paar hundert Würfen einer Normkurve recht genau anpassen. Wenn nicht geschummelt wird jedenfalls.
--- Ende Zitat ---
KETZER!!! Glaubt er nicht an den Würfelgott?? Weiß er nicht, dass Würfel das einzige sind, was nun wirklich nicht vom Zufall gesteuert wird?
Aber im Ernst: Die einzige Möglichkeit das Problem zu lösen, ist das Spielen von würfellosen Rollenspielen.
Gast:
Vielleicht liegt es auch nur an der Wahrnehmung und dem Erinnerungsvermögen. Man erinnert sich einfach besser daran, wenn man zufällig sehr gut gewürfelt hat, als wenn man durchschnittlich gewürfelt hat. Vor langer, langer Zeit hatten wir mal ne DSA-Runde, als der Meister uns festsetzen wollte. Wir, vier aufstrebende Helden alle 2. bis 3. Stufe, sahen uns also mit 15 Wachen konfrontiert. Es kam zu Kampfhandlungen (wie bereits gesagt, junge Helden und die Verbrechen, die uns vorgeworfen wurden, hatten wir wirklich nicht gemacht). Wir gewannen den Kampf, da wir in den ersten 5 Kampfrunden zusammen 13 meisterliche Attacken (also 1 auf dem W20) warfen... An so etwas erinnert man sich, aber an all das durchschnittliche...
Meister Analion:
Ich kann nicht glauben, was ich hier lese. Es geht hier um Würfel! WÜRFEL!!! Konzentriere dich auf den Wurf des Spielers, denke ganz fest and die schlechteste Zahl und murmle sie vor dir her (laut genug das der Spieler es hört). Du wirst sehen, das hilft.
Für ganz harte Fälle gibt es noch die Ultimative Waffe des Verderbens, aber vorsicht, wenn der Spieler das jemals rausfindet spricht er vielleicht nie mehr mit dir (oder schlimmeres).
Alle mit einem schwachen Herz bitte nicht weiterlesen!
Schnapp dir seine Würfel (ja, BERÜHRE sie!) und würfle ein paar mal damit. Wenn das nicht hilft, tu sie in deinen Würfelbeutel und mische sie mindestends 5 Minuten mit deinen Würfeln, das sollte ihnen das Glück entziehen. Aber vorsicht! Manchmal kann es dazu kommen, das sämtliche Würfel dabei verhext werden und nur noch mies würfeln!
Denke immer daran, Würfel haben eine furchtbare Macht, fordere sie nicht leichtsinig heraus!
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln