Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

Vergleich D&D3.5 - Pathfinder

(1/8) > >>

Falcon:
Was sind die wichtigen Unterschiede zwischen den beiden Systemen und warum sind die Änderungen notwendig gewesen bzw. wozu sind sie gut? Wie kann man ein perfektes Regelsystem noch verbessern?

welche Änderungen würdet ihr noch drin haben wollen (schliesslich ist Pathf. ja noch nicht raus)?

Argamae:
Das ist mal ein großes Thema, meine Herren!
Im Paizo-eigenen Forum wird ja schon ein Jahr darüber diskutiert. Daher nur ein paar grobe Zusammenfassungen von mir, die mir just so einfallen:

- Insgesamt sind in PATHFINDER die einzelnen Grundklassen und -rassen gegenüber 3.5 interessanter geworden, haben ab Stufe 1 mehr "Wumms" (höhere TP, höhere Zuschläge auf Attribute, verbesserte Feats, ständig verfügbare 0-level-spells, etc.), mehr Optionen und Individualisierungsmöglichkeiten (z.B. Neudefinition von Zauberschulen und Blutslinien für Hexenmeister). Es gibt keine "leeren" Stufen mehr, auf jeder Stufe erhält der Charakter etwas neues hinzu. Dies führt dazu, daß auch der Reiz steigt, eine Klasse über viele Stufen nach oben zu spielen, anstatt irgendwann auf Prestigeklassen umzusatteln.

- Das Encounterlevel- und EP-Berechnungssystem ist auch einfacher geworden, ebenso wie viele andere Mechanismen (etwa Fertigkeiten). Zaubersprüche sind überarbeitet worden (Problemfälle wie "Polymorph" wurden z.B. behandelt, auch die Domänen für Kleriker sind vollständig überarbeitet worden).

- Andere Überarbeitungen sind manchmal noch doppelzüngig, etwa der CMB (Combat Maneuver Bonus), der manche Kampfaktionen zwar leichter, andere dafür aber schwerer macht. Auch das neue "Channel Energy" kann oft Segen, aber manchmal auch Fluch sein. Insgesamt aber eine gute Weichenstellung!

- Einige Optionalregeln (von denen es ja nicht alle in die Endversion schaffen müssen) finde ich persönlich etwas "too much", etwa die Regeln für zusätzliche Trefferpunkte bei der Charaktererschaffung, je nach Rasse oder anderen Kriterien, und auch die Boni bei Wahl der bevorzugten Klasse.

Windjammer:
Ich empfehle, folgenden Thread im Auge zu behalten. Ja, das liest sich mühsam, aber die Leute dort verstehen wenigstens, wovon sie reden.

http://tgdmb.com/viewtopic.php?t=49827

Argamae:

--- Zitat von: Windjammer am  8.06.2009 | 14:23 ---Ich empfehle, folgenden Thread im Auge zu behalten. Ja, das liest sich mühsam, aber die Leute dort verstehen wenigstens, wovon sie reden.
--- Ende Zitat ---

... im Gegensatz zu wem?

Arldwulf:

--- Zitat von: Argamae am  7.06.2009 | 16:20 ---Problemfälle wie "Polymorph" wurden z.B. behandelt

--- Ende Zitat ---

Wobei man da eigentlich schon die Frage stellen könnte was man unter "behandelt" versteht. Die neue Regelung wirft ja einiges um, und in der Form wie die Sachen in der Beta stehen halte ich die Polymorphregelung eigentlich für vollkommen untauglich.

Verwandle ich mich mit Alter Self in jemanden so brauche ich etwas von der Person (toll!) kann mich aber dann nicht in ebendiese Person verwandeln (???) sondern nur in jemanden ähnliches. Warum ich dann überhaupt etwas von der Person brauchte? Und von welcher brauche ich etwas? Brauche ich etwas von einem Mitglied dieser Rasse? Dieses Geschlechts? Das ist alles reichlich undurchdacht.

Verwandle ich mich in eine alte Frau so erhalte ich...einen Stärkebonus, weil diese Dame halt zufällig Medium Size war.

Gleichzeitig wurde die Wirkungsdauer so eingeschränkt das der Zauber eigentlich nur noch für eben diesen Stärkeboost und ein paar der kleineren anderen Boni nützlich ist. Rollenspielnutzen einschränken, dafür irgendwelche Attributsboni vergeben? Das einem als Fortschritt zu verkaufen sollte eigentlich schwer fallen, trotzdem liest man häufiger Pathfinder RPG würde die Polymorphproblematik lösen.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln