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Avatar (nicht der "Last Airbender")
Yerho:
Der Film macht durchaus klar, dass es die Menschheit nicht unbedingt darauf anlegen, einen Genozid zu verüben. Die Psychoten um Colonel Quaritch laufen da ganz schön aus dem Ruder, was sie deshalb können, weil die Na'vi mächtig renitent sind, was wiederum darauf basiert, dass sie bis zum Schluss keine Ahnung haben, was die Menschen eigentlich wollen.
Und es wäre absolut in Jakes Interesse gewesen, seine Auftrag (leicht modifiziert) auszuführen, weil er damit die Chance gehabt hätte, beiden sozialen Gefügen, zu denen er eine Bindung hat, entgegen zu kommen. Und nach einem Weg zu suchen, dass die Menschheit an das Mineral gelangt ohne dass den Na'vi Nachteile entstehen, wäre auf jeden Fall sinnvoller gewesen, als komplett die Seiten für einen Kampf zu wechseln, dessen Ausgang höchst ungewiss ist.
Ein "Hört mal, wir/die Menschen wollen das glitzernde Zeug, was unter eurem Baum lagert, und ihr/wir brauchen es nicht. Wenn wir aushandeln können, dass es gefördert wird, ohne dass eure/unsere Heimat zerstört wird, wäre das vielleicht einem Kampf vorzuziehen, der eurer/unserer Heimat mit ziemlicher Sicherheit schadet." ist gänzlich unabhängig davon, zu welchem sozialen Gefüge sich Jake inzwischen mehr zugehörig fühlt und wie viel er über seine wahre Herkunft und Aufgabe preisgeben will. Ein Vermittlung wäre von vitalem Interesse für beide Seiten.
Ein:
Und eher was für arte. ;)
Bluerps:
Ich denke, der gute Corporal möchte einfach so lange wie möglich sein Leben bei den Na'vi weiterführen und verliert sich dabei in seiner Rolle. Er denkt sich vielleicht jeden Tag sowas wie "Morgen rede ich mit dem Häuptling über die Geschichte mit dem Unobtainium, heute muss ich erstmal Flugechsen reiten lernen." - und plötzlich sind drei Monate vorbei. Er versucht dann ja auch noch auf die Schnelle die Geschichte zu regeln.
Das es für alle Beteiligten vermutlich besser gewesen wäre, wenn er ein wenig nachgedacht hätte, ist klar. Aber meine Güte - der Mann sitzt im Rollstuhl und kriegt plötzlich die Gelegenheit in einem athletischen Körper mit funktionierenden Beinen herumzulaufen. Ich finds verständlich das er kaum etwas anderes denken kann als "Hurra, ich habe Beine!", solange er bei den Na'vi ist.
Die Geschichte mit der Bombardierung ist einfach die Rest-Ethik von dem Konzern. Der lokale Anführer von denen meint ja auch mal das tote Eingeborene so eine schlechte PR geben.
Bluerps
Ein:
Ich denke schlicht: Es ist eine Geschichte. Die wie Disney-Filme einfach aus einem Mischmasch sehr bekannter Geschichtsbruchstücke besteht, die nach Gefälligkeit und narrativer Notwendigkeit zusammengesetzt wurden. ;)
Bluerps:
Das auch, ja. :D
Bluerps
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