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Earthlings
Black Angel:
Earthlings" ist eine Dokumentation in Spielfilmlänge über die absolute Abhängigkeit der Menschheit von Tieren (als Haustiere, Nahrung, Kleidung, zur Unterhaltung und in der wissenschaftlichen Forschung), veranschaulicht aber auch unsere Geringschätzung gegenüber diesen sog. "nicht-menschlichen Versorgern". Sprecher des Films ist der Oscar-nominierte Joaquin Phoenix ("Gladiator"), die Filmmusik schrieb der mit Platin ausgezeichnete Künstler Moby.
Der Film bietet detaillierte Einblicke in Tierhandlungen, Welpen-Fabriken und Tierheime sowie Massentierhaltungen, den Leder- und Pelzhandel, die Sport- und Unterhaltungsindustrie und schließlich den medizinischen und wissenschaftlichen Beruf. "Earthlings" verwendet versteckte Kameras und vorher nicht gezeigtes Filmmaterial, um die täglichen Praktiken einiger der größten Industrien der Welt aufzuzeichnen, deren aller Profit vollständig auf Tieren beruht. Kraftvoll, informativ und zum Nachdenken anregend, ist "Earthlings" mit Abstand die umfassendste jemals produzierte Dokumentation zum Verhältnis zwischen Natur, Tieren und menschlichen Wirtschaftsinteressen. Es existieren viele würdige Tierrechtsfilme, aber dieser Film geht über das Bisherige hinaus. "Earthlings" schreit danach, gesehen zu werden. Höchst empfehlenswert!
Die Doku ist nicht ohne, also nicht für jeden geeignet.
Aber ich denke schon das man sowas gesehen haben sollte, darum Poste ich das mal hier ins Forum.
http://veg-tv.info/Earthlings
Falcon:
und wer setzt sich endlich mal für die unbewussten Lebeswesen ein? Bakterien,Pilze... Ihr Spezis.. äh Speziezisten. :smash:
naja, vereinzelt (ganz klein geschrieben) versucht der Mensch zumindest die dort aufgelisteten Ansprüche anderer Spezies zu berücksichtigen. Und zwar als einziges Lebewesen! Das Leben eines anderen zu missachten, der Überlebenskampf mit allen Mitteln ist schliesslich eine Naturregel und keine Menschenerfindung. Dieser hat die Regel nämlich gebrochen. Das muss man auch mal sehen.
Der Mensch ist nicht das Problem, die Natur im Menschen ist das Problem ;)
nur ist beim Menschen alles ein paar Nummern größer, eben auch die schlechten Dinge.
Black Angel:
Der Mensch versucht die dort aufgelisteten Ansprüche anderer Spezies zu berücksichtigen?
Ganz sicher nicht. In keinem Teil der Doku tut er das und das ist nur ein kleiner Teil der zu sehen ist.
Der Mensch ist der jenige, der die wenigen Ansprüche die die anderen Spezien haben, zu nichte macht und sicher nicht zu berücksichtigen versucht.
Richtig ist dass das Leben eines anderen zu missachten keine Menschenerfindung ist, aber er ist definitiv der Speziallist darin und der einzige der etwas dagegen tun könnte.
Die Natur des Menschen ist schuld an vielem, Tiere Quälen, Vergewaltigungen, Morde....die Liste kann endlos fortgesetzt werden, aber es liegt auch in seiner Natur sich ändern und anpassen zu können.
Aber hier soll jetzt nicht über Menschen und deren Verhalten diskutiert werden.
Ich möchte nur das einige Menschen diese Doku sehen.
Falcon:
Tiere sind hochgradig egoistisch, und der Mensch ist nunmal ein Tier. Er ist demnach auch kein Fremdkörper sondern ein Naturprodukt. Wir brauchen also menschliche Arroganz und "Besserstellung" wenn wir etwas in der Natur ändern wollen, denn Tiere können das nicht. Das zu erkennen wäre schon mal der erste Schritt, weil der Film nämlich versucht das Feuer zu löschen in dem er das Wasser abdreht ("Rettet die Tiere, aber bitte ohne euch moralisch zu erhöhen" - letzteres ist leider die Vorraussetzung).
aber gut, dann reden wir über die Doku anstatt über den Menschen. Nicht, das wir am Ende zu viele Perspektiven haben.
--- Zitat ---In keinem Teil der Doku tut er
--- Ende Zitat ---
Dann ist die Doku vielleicht propaganda und inkomplett?
Inkonsequent ist der Film auch noch.
Z.b. wird von den armen Haustieren geredet, die leiden müssen, weil sich ihre Halter weigern, sie zu kastrieren.
Ja, die Tiere freuen sich sicher gewaltig darauf. Das ist scheinheilig. Fakt ist, es ist so oder so schlimm, wenn sie nicht kastriert werden ist es eine Qual und wenn sie kastriert werden, sind sie KASTRIERT!
Also entweder ich respektiere das Tier, dann halte ich Es GAR NICHT und fordere die Leute auch dazu auf oder es ist mir egal was mit ihnen passiert, denn kastrieren tut man sicher niemanden, den man respektiert.
Der Film zeigt also sehr gut, daß sogar der Tierschutz seine grundlegenden, philosophischen Konzepte mal durchdenken könnte. Dann klappts vielleicht auch mit den Maßnahmen, die Tränendrüsemethode ist aber eben viel einfacher. Das ist eine gut gemeinte Kritik, denn ich habe auch nichts gegen Tierschutz.
aber ich will hier nix kaputt reden und mache gerne Platz für unverbindliche Lobpreisungen und gegenseitiges Schulterklopfen.
Black Angel:
Gut reden wir über das Kastrieren.
Mir werden oft genug Tiere nach Hause gebracht die keiner mehr haben will weil sie trächtig sind.
Junge Tiere werden oft ausgesetzt, weil keiner sie haben will.
Ja manch ein Halter sollte sich darüber gedanken machen, das er für alles das beste ist sein Tier Kastrieren zu lassen.
Keiner sagt das sie die Tiere darauf freuen aber es ist für das Leben des Tieres wesendlich schöner, als einfach abgeschoben zu werden.
Du schreibst : "denn kastrieren tut man sicher niemanden, den man respektiert".
Das sehe ich etwas anders, schonmal was von Vasektomie oder Sterilisation gehört?
Naja wenn nicht, dann erklähre ich es kurz, es ist eine "Kastration" bei Männern oder Frauen um zu verhindern das weitere Kinder entstehen.
Wenn ich jemanden Respektiere, dann respektiere ich auch die Entscheidung keine Kinder mehr haben zu wollen weil es sonst dazu führen könnte überlastet zu sein und sich nicht richtig um das Kind kümmern zu können. So manch eine Frau hat zu ihrem Mann schon gesagt bitte führe eine Vasektomie durch, weil ich keine Kinder will und viele Männer die das eigentlich nicht machen würden haben es gemacht weil sie die Frau lieben und nicht verliehren wollen, andersherum genauso.
Klar das Tier kann schlecht sagen ich will keine Jungen mehr oder ich will noch welche, aber ich denke das es immer noch besser dass das Herchen eine derartige Entscheidung trift, als das Tier vor die Tür zu setzen oder wie auf vielen Bauernhöfen die Jungen an die Wand zu schmeißen weil man viel zu viele davon hat.
Wenn Tiere mit Menschen komunizieren könnten bin ich sicher dass das Tier eher zustimmen würde als ein gutes zu Hause zu verliehren.
Den letzten Satz hättest du dir sparen können.
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