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Lodland - gibt's das noch?

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der.hobbit:
Um mal kurz die Finanzierungsfrage für LodlanD etwas zu korrigieren: Keiner der Autoren, Redakteure und Zeichner hat vor dem Break Even auch nur einen Cent gesehen, ab dann eine Erfolgsbeteiligung bekommen. Sozusagen waren sämtliche Personalkosten damit unternehmerische Gehälter. Oder so.

Außerdem möchte ich noch anmerken, dass der Deckungsbeitrag ungleich dem Gewinn ist. Wenn ich eine Auflage von 500 Bänden habe, die haben Produktionskosten von 5€, ich verkaufe sie für 22€, dann habe ich einen Deckungsbeitrag von 17€ pro Band - aber nicht automatisch 8.500€ Gewinn. Da will erst noch Werbung, Belegexemplare, unverkaufte Exemplare usw. usf. bezahlt werden.

Ein:
Nur kommen eh keine 17€ beim Verlag an, sondern nur ein Bruchteil davon, weil 60-80% des Umsatzes beim Einzel- und Großhandel versickern. Aber das ist dann halt das Problem, wenn man ein Buch druckt und die ungünstigen deutschen Marktstrukturen hat.

Greifenklaue:
@Hobbit: Das hat ja Ein im Prinzip gut durchgerechnet - natürlich beispielhaft.

Danach würde ich jetzt sagen, jawohl 22 gehen voll und ganz in Ordnung!

Es aber zu dem Preis zu kaufen und dann als 5 Euro-Schnapper zu sehen, hätte mich schon geärgert.

der.hobbit:
Ich bezog mich auch nicht auf Eins Posts, sondern ganz allgemein. Falls zuvor schon jemand sagte, dass LodlanDs Mitarbeiter nur Erfolgsbeteilungen und keine Gehälter bekommen, habe ich das überlesen ...

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