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[Eclipse Phase] Cyberdonaldisten mit Entenmorph ODER Wo ist die Schmerzgrenze...
Waldviech:
...des Transhumanismus. Um diejenigen, die Eclipse-Phase noch nicht kennen und anschauen wollen, nicht gleich zu verschrecken erstmal ein paar Worte der Beruhigung: Es gibt bei Eclipse-Phase natürlich keine Cyber-Donaldisten in gentechnisch erschaffenen Entenmenschenkörpern. Mir geht es hier um das Thema: Wann wird euch Transhumanismus zu schräg ? Die Zivilisation in Eclipse-Phase kann einem zahlungskräftigen Bewusstsein beliebig viele Körper jeder Form und jedem Geschmack entsprechend anbieten. Von praktischen Weltraummontagekraken über berückend schöne Futanari-Catgirls bis hin zu Kampfkrabben mit implantierten MGs in den Scheren ist fast alles möglich. Ja selbst die oben im Spaß genannten Cyber-Donaltisten im Entenmorph (und einem eigenen Entenhausen-Habitat in der Saturnumlaufbahn) wären praktisch machbar, auch wenn vermutlich kaum keiner als lebende Disneyfigur herumlaufen möchte. Theoretisch kann man die abgedrehtesten Dinge anbringen, wenn es um Körper und physische Erscheinung geht. Doch wo ist die Schmerzgrenze überschritten ? Hätten z.b. ein hartgesottener Detektiv in Howard-the-Duck-Optik oder ein 1.50 großer, pink leuchtender My-Little-Pony-Morph eine Chance oder sind das Dinge, die schlicht zu krank wären ?
D. M_Athair:
--- Zitat von: Waldviech am 12.10.2009 | 13:19 ---Hätten z.b. ein hartgesottener Detektiv in Howard-the-Duck-Optik oder ein 1.50 großer, pink leuchtender My-Little-Pony-Morph eine Chance oder sind das Dinge, die schlicht zu krank wären ?
--- Ende Zitat ---
Die hätten sogar ganz gute Chancen.
Überschritten wäre die Schmerzgrenze beim Nachtelfen- oder Tauren-Morph, beim Barbie-/Ken-Morph, Bond-Morph,...
Oder: Bei allem, das popkulturell ausgeschlachtet ist und bei einer Abwesenheit von substance nichtmal mehr style hat.
Waldviech:
Naja, Barbie-, Ken- oder Bond-Morphs wären ansich eigentlich sogar recht witzlos, da sie wenig transhumanistisches Potential hätten. Der Bond-Morph sähe vermutlich aus wie Sean Connory oder Roger Moore. So What, es bleiben Menschen ? Und sollte der Barbie/Ken-Morph nicht gerade die Originalgröße der Puppen haben, verhält es sich damit recht ähnlich. Das wäre allerdings die Schmerzgrenze in einer etwas anderen Richtung (geradezu zu wenig abgedreht).
Edit:
Es sei denn natürlich, man spielt ne Runde biokonservativer Transhumanismusgegner. Da wäre dann unter Umstängen allerdings schon der Bondmorph zu viel.....
Haukrinn:
Bring da aber bitte mal nicht die normalmenschlichen Morphs und die Uplifts durcheinander. Soweit ich das überblicken kann sind "feuchte Träume eines jeden Furries" (also antropomorphe Tiere) prinzipiell erst einmal nicht machbar. ;)
Waldviech:
Die "Furries" müssten ja nicht rein biologisch sein - eine "besiedelbare" Donald-Animatronic würde prinzipiell erstmal den selben Zweck erfüllen. Der Effekt wäre ja mehr oder weniger der selbe (Donald oder Howard marschieren als Firewall-Agenten oder sonstige Helden durch ein Weltraumhabitat) Es geht mir auch weniger um die Möglichkeit von Furries ansich, sondern eher um die Frage, wo die vielen Möglichkeiten abgedrehter transhumaner Charaktere zu viel und zu abgedreht werden....klar ist diese Grenze je nach Geschmack und Ansicht ziemlich variabel, aber mich interessieren die verschiedenen Meinungen dazu. :D
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