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Eurovision Song Contest
Hellcat:
Also werden wir auch dieses Jahr wieder eine völlig nichtssagende Person mit einem grenzdebil weichgespülten Song hinschicken, der außerhalb des deutschen Marktes nicht funktioniert. Am Ende wird Deutschland wieder ganz hinten stehen und alle sind völlig überrascht, wie DAS denn nur passieren konnte...irgendwie erinnert mich der ESC seit Jahren an "Täglich grüßt das Murmeltier..."
6:
--- Zitat von: Hellcat am 17.01.2017 | 21:05 ---Also werden wir auch dieses Jahr wieder eine völlig nichtssagende Person mit einem grenzdebil weichgespülten Song hinschicken, der außerhalb des deutschen Marktes nicht funktioniert. Am Ende wird Deutschland wieder ganz hinten stehen und alle sind völlig überrascht, wie DAS denn nur passieren konnte...irgendwie erinnert mich der ESC seit Jahren an "Täglich grüßt das Murmeltier..."
--- Ende Zitat ---
Genau. Wie 2010... oder 2011... oder 2012...
Hellcat:
Oha, ganze drei Jahre mal erfolgreich.... Dann schau Dir doch mal seit 2010 die Schweden an - die sind eigentlich jedes Jahr in den Top 10 vertreten, haben ihn seit dem sogar zweimal gewonnen. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass die jedes Jahr das gleiche machen, also scheinen sie ja trotzdem irgendwie den Nerv des europäischen Publikums (und nicht nur einzelner Staaten) zu treffen.
Wenn ich mir jetzt noch mal das Abschneiden der deutschen Interpreten seit 2000 anschaue, dann ist da eine deutliche Tendenz zu den hinteren Plätzen zu erkennen:
2016: 26 (Letzter)
2015: 27 (Letzter)
2014: 18
2013: 21
2012: 8
2011: 10
2010: 1
2009: 20
2008: 23
2007: 19
2006: 14
2005: 24 (Letzter)
2004: 8
2003: 11
2002: 21
2001: 8
2000: 5
Eine Schwalbe macht da leider noch keinen Sommer...
6:
--- Zitat von: Hellcat am 17.01.2017 | 21:50 ---Oha, ganze drei Jahre mal erfolgreich....
--- Ende Zitat ---
Richtig. Das Murmeltier schien in den Jahren woanders gewesen zu sein, nicht?
--- Zitat ---Dann schau Dir doch mal seit 2010 die Schweden an - die sind eigentlich jedes Jahr in den Top 10 vertreten, haben ihn seit dem sogar zweimal gewonnen. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass die jedes Jahr das gleiche machen, also scheinen sie ja trotzdem irgendwie den Nerv des europäischen Publikums (und nicht nur einzelner Staaten) zu treffen.
--- Ende Zitat ---
Du. Ich würde SOFORT ein deutsches Melodiefestivalen unterstützen mit allem drum und dran. Tatsache dabei ist aber, dass das hier in Deutschland quasi gefloppt ist. 2012 hatte eines der niedrigsten Fernsehquoten überhaupt gehabt.
Aber mal umgekehrt: Würdest Du denn sowas wie das Melodiefestivalen mit 5 Shows mit jeder Menge Popmusik und Eurodance anschauen?
Ich wette nein.
Ich fürchte Deine Meinung dürfte da bei "grenzdebil weichgespülte Songs" liegen. Richtig?
Hellcat:
Würde ich jetzt grundsätzlich weder mit Ja noch mit Nein beantworten, das käme sehr stark darauf an, was für Lieder und Interpreten da am Start wären. Wenn das einfach nur mehr von den gleichen austauschbaren Gesichtern und Songs wären, dann sicherlich nicht. Wenn man das ganze aber breiter Aufstellen würde (auch Pop und Eurodance bieten da ja Varianten von bis), dann könnte ich mir durchaus vorstellen, es regelmäßig anzuschauen.
--- Zitat von: 6 am 17.01.2017 | 22:06 ---Tatsache dabei ist aber, dass das hier in Deutschland quasi gefloppt ist. 2012 hatte eines der niedrigsten Fernsehquoten überhaupt gehabt.
--- Ende Zitat ---
Dabei aber das zweitbeste Ergebnis der letzten 10 Jahre. Sollte einem zu denken geben! Und die schlechte Quote scheint ja zum Teil auch daher zu kommen, dass es so viele Shows waren: Acht Stück, beim Melodiefestivalen kommen sie mit sechs aus bzw. jeder Interpret hat auch nur maximal drei Auftritte (Vorrunde, Andra Chansen, Finale). Die deutschen Kandidaten mussten sieben mal ran, da wundert es mich kein Stück, dass sich irgendwann die breite Masse nicht mehr dafür interessiert hat.
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