Pen & Paper - Spielsysteme > Traveller

Traveller - Smalltalk

<< < (86/161) > >>

mattenwilly:
Und dann sind da immer noch die "Subbies", gerade die 600to Bastion bzw. Stellar Kombifrachter sind tolle Abenteuer-Plattformen (Spungstark, relativ solide zu bewaffnen, Kombi aus Fracht und Passagierschiff, flexibles Design). Subbies sind Schiffe wo Teile der Kosten von einem Planeten o.ä getragen werden. Als Ausgleich hat der Mitsprache-Rechte was der Frachter macht. Erlaubt aber trotzdem Designs zu verwenden die sich "neu nicht rechnen" und gibt neue Aufhänger für Abenteuer. Die Regeln haben typischerweise nur zwei "Subbies" (Den 600to Typ-M und den eher langweiligen 400to Typ-R) aber praktisch kann jedes Schiff, sogar ein leichtes Kriegsschiff, ein "Subventioniertes" Schiff sein.

Einige Regelsysteme haben auch die Option "altes Schiff" mit weniger Raten drauf aber dafür diversen Macken. Zusammen mit Regeln die den Ingenieur von der "Tagesform" des SL entkoppeln sind die interessant für Gruppen die gerne Ingenieure dabei haben.

Und dann ist da immer die Option das der SL den ganzen "Finanzierungs-Kram" unterlässt und die Spieler auf anderen Wegen zum Schiff gekommen sind (Erbschaft etwa). Dank TNE wissen wir das halbwegs professionell gewartete Schiffe locker 80+ Jahre halten.

Wulfhelm:

--- Zitat von: Illadrion am  5.09.2017 | 18:23 ---Danke für die Antworten. Gut, dann sollten mögliche Coups einfach genug abwerfen, dass man nicht die Sorge haben muss, dass man die Raten nicht mehr bezahlen kann oder man schafft anderweitig Möglichkeiten, an ein Schiff zu kommen. (Wrackbergung und anschließendes Reparieren, Organisieren von Ersatzteilen (z.B. Ersatzreaktor etc.), ... Da kann man sogar schon ne nette Story aufbauen.)
--- Ende Zitat ---
Man sollte immer eines bedenken: Ein abbezahltes, intaktes Handelsschiff ist eine Gelddruckmaschine. Selbst wenn man nur Fracht und Passagiere kutschiert (also nicht selber handelt), kann man mit einem Freihändler Cr 134000 pro Sprung einsacken. Selbst wenn Du alle Kosten abziehst und noch ein bißchen Leerlauf einkalkulierst, hast Du im Monat leicht MCr 0,2 übrig.
Was ja auch logisch ist. Kein Mensch würde ein Schiff für zig Millionen kaufen, wenn man damit nicht auch ordentlich verdienen könnte. Nur ist es deswegen eben auch logisch, dass jemand, der sich als Besatzungsmitglied hochgedient hat, so ein Schiff vermutlich nicht einfach so ohne Finanzierung sein Eigentum nennt.

Sashael:
Mal ne blöde Frage: Was genau stellt ein Schiffsanteil dar und wie verwendet man ihn im Spiel?

Der Nârr:
In MgT2 ist ein ShipShare 1 MCr wert und wird mit der Hypothek für ein Raumschiff verrechnet.

Das heißt, wenn die Gruppe mit der Charaktererschaffung ein Raumschiff haben will, dann nimmt man den Preis des Raumschiffes, zieht für jeden Ship Share 1 MCr ab und berechnet von dem restlichen Betrag aus die Hypothek. Ship Shares reduzieren also (praktisch nicht spürbar) den Betrag, den man monatlich zahlen muss. So habe ich es jedenfalls verstanden.

Rechenbeispiel:

Ein Free Trader kostet MCr45,342. Für die Hypothek würden die Spieler normalerweise 40 Jahre lang jeden Monat gerundet MCr0,189 zahlen müssen (45,342/240). Angenommen, die Spieler haben über die Charaktere verteilt 5 Ship Shares, das reduziert die Kosten auf MCr40,342 und damit pro Monat auf MCr0,168.

Pyromancer:

--- Zitat von: Sashael am 26.09.2017 | 17:27 ---Mal ne blöde Frage: Was genau stellt ein Schiffsanteil dar und wie verwendet man ihn im Spiel?

--- Ende Zitat ---

Im Endeffekt sind sie eine abstrakte Zusammenfassung von Erspartem, Gefallen, die man einfordert, Rabatte, die man heraushandeln kann, Leute, die man kennt, die Leute kennen, die billige Raumschiffe verkaufen, die "vom Laster gefallen sind", etc.

Zumindest in MgT1/13Mann kann sich das in einer Gruppe schon signifikant auswirken.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln