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Ne RiesenGaudi - oder auch: Der unkonventionelle Troll

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Seth:

--- Zitat von: Surtur am 23.12.2009 | 15:44 ---Wie wäre es, wenn Pflanzen und/oder Funguide Lebensformen in ihrer Nähe auf extreme Gefühlslagen der "Trolle" reagieren würden?

--- Ende Zitat ---

und


--- Zitat ---Okay, das war Ulk, aber man stelle sich vor, wenn Riesen ihre Gefühle auch auf das Umfeld übertragen würden...

--- Ende Zitat ---

Klingt Beides ziemlich gut und überzeugend. Die Idee gefällt mir. Allerdings fällt mir an den ganzen Ideen Etwas auf, dass ich geklärt haben möchte bevor ich sie übernehme:

Neigen diese Charakteristika (die Singstimme, das Übertragen der Gefühle, die (kognitive) Art der Kommunikation und vielleicht sogar ein Hive-Bewusstsein etc.) nicht dazu, die Vertreter des Volkes zu depersonalisieren? Ich weiß nicht genau, wie ich es formulieren soll, damit es verständlicher wird. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie mit diesen zweifelsohne kreativen Anregungen in gewisser Weise zu einem "NSC-Volk" mutieren könnten. Oder bilde ich mir das ein?

Skele-Surtur:
Ein Hivemind würde ich nicht bei einer SC-Rasse verwenden, denn das würde genau diesen Effekt haben: Es entpersonalisiert. Den Gefühlsübertrag würde ich einschränken. Erstens: Nur extreme Gefühle. Zweitens: Nicht auf intelligente Lebewesen, am besten nur auf Pflanzen und vielleicht Insekten/Arachnoide. Die Auswirkung muss ja auch nicht stark sein, aber z.B. neigen Pflanzen in der Umgebung eines traurigen "Trolls" ihre Blätte nach unten oder fangen das zittern an, wenn er sehr wütend wird.

Man sollte die Rasse auch auf keinen Fall überladen, sonst wirkt das ganze zu gezwungen.

Seth:

--- Zitat von: Surtur am 23.12.2009 | 18:15 ---Ein Hivemind würde ich nicht bei einer SC-Rasse verwenden, denn das würde genau diesen Effekt haben: Es entpersonalisiert. Den Gefühlsübertrag würde ich einschränken. Erstens: Nur extreme Gefühle. Zweitens: Nicht auf intelligente Lebewesen, am besten nur auf Pflanzen und vielleicht Insekten/Arachnoide. Die Auswirkung muss ja auch nicht stark sein, aber z.B. neigen Pflanzen in der Umgebung eines traurigen "Trolls" ihre Blätte nach unten oder fangen das zittern an, wenn er sehr wütend wird.

Man sollte die Rasse auch auf keinen Fall überladen, sonst wirkt das ganze zu gezwungen.

--- Ende Zitat ---

 :d

Seh ich genauso. Allerdings weiß ich noch nicht, ob so ein "übergordnetes, kognitives Bewusstsein" tatsächlich für ein spielbares Volk ausgeschlossen ist. Ich rede dabei nicht von einem aktiven Bewusstsein, wie bei dem Beispiel der Borg, wo ein Kollektiv-Gehirn jede Handlung kontrolliert und die Elemente des Kollektivs wie Marionetten oder leere Puppen steuert. Nimmt man ein subtileres "Höheres", das im Unterbewusstsein der Riesen liegt, wird es - denke ich - spielbar. Der Vergleich zu den Malkavianern wurde vorher in Frage gestellt, was ich zum Anlass nehmen möchte, ihn auf dieses Beispiel bezogen ein wenig aus zu führen.
Man kann im "alten" Vampire davon sprechen, dass die Malkavianer im Grunde als Kollektiv mit Malkav verbunden sind. Das bezieht sich, wenn man so will, auf ihr Unterbewusstsein. Der Geist Malkavs ist ihnen mit dem Blut gegeben und ruft sie zu besonderen Anlässen zusammen, wie zu dem, als sie Irrsinn ablegten und Beherrschung annahmen. Aber auch geringere, subtilere Dinge können diesem Gesamtbewusstsein angelastet werden, wie das sich zu bestimmten Zeiten scheinbar ohne Grund besonders viele Malkavianer an einem Punkt / in einem Ort sammeln. Das nimmt, meiner Ansicht nach, dem Konzept des Malkavianers bei Vampire noch nicht die Fähigkeit, eigenständig zu sein - da diese Art der Beeinflussung durch die Geschichte optional gehandhabt werden kann.

Und so ähnlich hätte ich es mir, wenn ich es denn mache, auch bei den Riesen gedacht. Das würde in meinen Augen auch zu der Übertragung ihrer extremen Emotionen passen, indem man ihnen generell eine starke Bindung zu ihrer Umwelt respektive "der Welt" nachsagt.

Skele-Surtur:
Hm. Also ich übersetze halt "Hivemind" mit "Schwarmbewusstsein", was vielleicht auch nicht ganz sauber ist. Darum verstehe ich unter dem Wort eigentlich, dass der Schwarm das Denken übernimmt. Damit ist der Schwarm eigentlich ein Organismus mit nur einem Geist, der aus einzelnen, nicht autonomen, Körpern besteht. Das ist natürlich eine radikale Auslegung, zugegeben, und der muss man sich ja auch nicht anschließen.

Ich würde es mir bei den Riesen so vorstellen, dass es eine Art übergeordnetes Etwas gibt, das noch nichtmal ein Bewusstsein in dem Sinn haben muss, dass sie miteinander verbindet.
Eine weniger auf Intelekt als auf Emotionen basierende psychische Verbundenheit, allerdings nicht zwischen den Riesen, sondern zwischen jedem einzelnen Riesen und dem übergeordneten Etwas, dem "Großen Geheimnis", wie ich das jetzt mal in Ermangelung eines besseren Wortes nenne. Dieses Geheimnis wirkt gewissermaßen wie ein Leuchtfeuer und spricht die emotionsbezogenen Gehirnzentren der Riesen an, so dass es Verhaltensimpulse bewirken kann. Diesen kann ein Riese folgen, muss es aber nicht zwangsläufig. Es ist wie ein Trieb, den man bewusst spürt, als natürlich empfindet, aber unterdrücken kann, wenn gerade etwas wichtiges ansteht.

Seth:

--- Zitat von: Surtur am 27.12.2009 | 03:13 ---Eine weniger auf Intelekt als auf Emotionen basierende psychische Verbundenheit, allerdings nicht zwischen den Riesen, sondern zwischen jedem einzelnen Riesen und dem übergeordneten Etwas, dem "Großen Geheimnis", wie ich das jetzt mal in Ermangelung eines besseren Wortes nenne. Dieses Geheimnis wirkt gewissermaßen wie ein Leuchtfeuer und spricht die emotionsbezogenen Gehirnzentren der Riesen an, so dass es Verhaltensimpulse bewirken kann. Diesen kann ein Riese folgen, muss es aber nicht zwangsläufig. Es ist wie ein Trieb, den man bewusst spürt, als natürlich empfindet, aber unterdrücken kann, wenn gerade etwas wichtiges ansteht.

--- Ende Zitat ---

Das find ich gut und das deckt sich bestens mit dem bisher stehenden Hintergrund, vielen Dank  :d

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