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[Film] Inception - der neue von Christopher Nolan (The Dark Knight)
Vash the stampede:
--- Zitat von: Crimson King am 6.08.2010 | 08:11 ---Ich fand das Geschwafel durchaus ok, weil es in mir garnicht den Anschein philosophischer Ernsthaftigkeit und Tiefe erweckte.
--- Ende Zitat ---
Ich war nur froh, das auch wenn die Begriffe Realität und Architekt auftauchten, es Lichtjahre davon entfernt war, so einen Dreck zu erzeugen, wie das unsägliche und bescheuerte Geschwätz eines Architekten aus Matrix: Reloaded.
El God:
Sorry, Xemides, da habe ich mich ein bisschen in Rage geschrieben. Ist wie gesagt ein persönlicher Eindruck und geht auch mehr gegen die Autoren dieses Filmtypus als gegen die Fans. Die Motivation der Fans, sich solche Filme anzuschauen, durchblicke ich ehrlich gar nicht, weil ich auch nicht glaube, dass sie die Filme für so intelligent halten wie die Autoren es anscheinend tun. "Sich überraschen" lassen klingt da aber ganz valide.
@Vash: Ganz genau mein Eindruck.
Crimson King:
Mindfuck ist nach meiner Ansicht das Konzept, den Konsumenten gezielt daran zweifeln zu lassen, was wahr/unwahr bzw. real/irreal ist. Und in dem Sinne ist Inception ganz und gar kein Mindfuck.
Lediglich (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)der Schluss hat solche Aspekte. Die Frage, ob die im Film dargestellte Realität nur ein Traum von Cobb ist, wird vorher aber nur so minimal angerissen, dass es den Film massiv abwerten würde, wenn dieses das zentrale Thema wäre.
Ich gehe eigentlich davon aus, dass Nolan die Idee hatte, einen Film zu drehen, der in mehreren sich gegenseitig beeinflussenden Ebenen gleichzeitig spielt und er dazu den Traum-Ansatz gewählt hat. Das auf den ersten Blick offene Ende ist da eher ein Gimmick.
pharyon:
War gestern im Film: Sehr schön. Die Darsteller, die Story, das Drumherum - hat mir gut gefallen. Marion Cotillard hatte doch auch die Edith Piaf gespielt, oder? Das passte dann sehr schön.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Zum Ende: Ich bin mir nicht sicher, ob das nun Cobbs Traum oder die Realität war. Meine Freundin plädiert für Ersteres, ich für Letzteres. So oder so, wärs für mich aber ein Happy-End. Entweder kam Cobb in seiner Verarbeitung weiter voran oder er hat sogar komplett Ruhe in der Wirklichkeit.
p^^
carthoz:
--- Zitat von: Xemides am 4.08.2010 | 16:14 ---Übrigens wer hat den Hans Zimmers musikalischen Mindfuck erkannt:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Der komplette Score besteht aus einer stark verlangsamten Version von Edith Piafs Non, je ne regrette rien
--- Ende Zitat ---
Ich hab jetzt mal reingehört und damit herumgespielt, komm da aber nicht so voran. Hast du da eine Quelle oder sowas wie einen Vergleich irgendwo?
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