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Was lest ihr gerade?

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Vash the stampede:
Nachdem ich alle Flüsse von London-Bücher/Novellen/Comics#1, die es derzeit auf deutsch gibt, durch habe, konnte ich endlich mit Sergei Lukyanenkos Wächter-Reihe anfangen, welche auch das Langzeitziel für eine Liminal-Runde bzw. -Umsetzung darstellt. Konkret heisst das, ich lese derzeit Wächter der Nacht.


#1 Wobei es im September und später im Jahr noch neue Comic-Bände gibt und im Oktober sogar einen neuen Roman. Das bedeutet, ich werde irgendwann kurze Zwischenstopps in England einlegen.

Flamebeard:
'Action at a Distance' liegt hier bei mir schon gelesen seit Frühjahr im Regal, 'False Value' ist vorgestern geliefert worden (nachdem ich die Taschenbuch-Veröffentlichung Anfang September voll verpennt hatte...) und freut sich, dass ich ab morgen Mittag ein langes Wochenende habe. Anfang Dezember wird dann 'The Fey and the Furious' geliefert. Und ich warte ja schon, dass ein Print-Termin für den Kurzgeschichten-Band veröffentlicht wird... (Sieht momentan leider eher mau aus...)

In weiter Zukunft sind dann die Print-Ausgabe von 'MONDAY MONDAY' (Comic) und die Agent Reynolds und Nightingale Novellas. Und ich muss mal dazu kommen, Aaronovitchs Online-Kurzgeschichten und vertiefende Charakter-Szenen zu lesen...

Mithras:
Ich bin mitten im ersten Band von Gehetzt, der Auftakt der Romanreihe Der eiserne Druide und bin positiv überrascht. Liest sich flüssig und unterhaltsam und macht Laune auf die weiteren Bände. Kann ich Urban Fantasy interessierten nur empfehlen und geht in die Richtung Dresden Files und Magier von London vom lockeren Stil her. (Flüsse von London habe ich nicht gelesen und kann deshalb nichts dazu sagen)

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Coltrane:
Thilo Krause - „Elbwärts“
Lesenswertes Buch über Familie, Freundschaft und Heimat. Irgendwie bin ich gerade froh, dass ich dieses Jahr doch nicht in den Urlaub ins Elbsandsteingebirge gefahren bin. Auch wenn es nur Literatur ist.

Coltrane:

--- Zitat von: Chiarina am 14.09.2020 | 14:02 ---Ja lustig, über den Roman von Krause habe ich neulich eine Kritik im Deutschlandfunk gehört. So richtig begeistert klang das allerdings nicht, obwohl sich für mich die einzelnen Elemente ganz spannend angehört haben. Wie findest du es denn?

--- Ende Zitat ---

Ich fand den Roman gut und lesenswert. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen ist gelungen und die Rückblenden machen das Verhalten des Erzählers in der Gegenwart glaubwürdiger, wenngleich dieser manchmal etwas dicke aufträgt bei seinen Aktionen. Eindrucksvoll fand ich aber die Schilderung der Belagerung durch „wir sind das Volk“  zum Ende hin. Es klingt zwar schon den ganzen Text durch an, dass es um Abweichung von Normen und dem Umgang der Mehrheit damit geht, aber durch diese Szenen wird das nochmal explizit, fast schon plakativ, herausgestellt. Sprachlich ist der Roman dabei gut geschrieben und gut zu lesen. Es wird wahrscheinlich nicht mein Lieblingsbuch des Jahres, aber ist auf jeden Fall eine Empfehlung und ja auch schnell gelesen, da nicht übermäßig dick.

Aktuell lese ich: Thomas Hettche - Herzfaden. Dieser Roman dreht sich um die Augsburger Puppenkiste und hat neben einer fantastischen Ebene mit den Marionetten auf einer anderen Zeitebene noch Die deutsche Geschichte seit 1940 zum Thema in dem er die Entstehung der Puppenkiste schildert. Meiner Meinung nach zurecht auf der Shortlist zum deutschen Buchpreis.

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