Medien & Phantastik > Lesen
Was lest ihr gerade?
smerk:
Gegenwärtig lese ich von Iain Banks Die Sphären. Dann warte ich wieder zwei Jahre, bis ich den nächsten Roman von Banks lese. Er ist halt mein Lieblingsautor und lediglich drei weitere Bücher (Krieg der Seelen, Welten und Die Wasserstoffsonate) kenne ich noch nicht. Somit habe ich noch die nächsten sechs Jahre alle zwei Jahre ein Highlight zu lesen.
Timo:
Hab gestern den zweiten Scholomance von Naomi Novik durchgelesen, der erste war Deadly Education, der zweite Last Graduate.
Sind beide auch auf dt. raus.
Der zweite schliesst direkt an den ersten an und ist genauso gut, allerdings wird die Protagonistin jetzt doch irgendwie übermächtig (ich hasse den Ausdruck Mary Sue für starke Protagonisten, der wird viel zu inflationär benutzt und die Leute die den so oft benutzen sollten nochmal den Ursprung des Begriffs recherchieren), es gibt dafür aber auch ganz andere Probleme, die die Figuren haben.
Auch wenn das Buch in einem Cliffhanger endet, war es ein für mich befriedigendes Ende und ich warte auf den letzten Teil der Trilogie.
Swafnir:
Ich lese gerade "Das gespaltene Land" von Fred Saberhagen.
Ich hab jetzt das halbe Buch durch und bisher ist im Grunde noch nichts passiert, was nicht schon im Klappentext stand. Wenn Larry Niven schreibt, die Reihe sei "besser als Herr der Ringe", dann kann ich nur müde lächeln. Aber es liest sich ganz gut. Ich mag die intelligenten Riesnevögel (Eulen?) und als Gegenstück die Flugechsen.
Und: Herausgegeben von Hans Joachim Alpers.
KhornedBeef:
Kurzrezension : The Vagrant von Peter Newman
Eine eigentümliche Mischung: Ein Dark Fantasy - Setting, beleuchtet durch die Brille einer Nachkriegserzählung. Die Mächte des Guten (tm) sind gegen die Dämonen aus dem Tor zur Hölle gezogen, angeführt von ihren strahlenden Rittern und einer lebenden Göttin, und haben verloren. Doch statt High Fantasy - Schlachten erzählt das Buch einen Jahre später stattfindenden, verzweifelten Marsch des namenlosen Protagonisten und seiner Bürde durch eine Gesellschaft, die ebenso sehr durch die Fremdartigkeit der Eroberer wie durch den Opportunismus und die Hoffnungslosigkeit der Menschen zum Alptraum geworden ist. Dabei wird der stoische, durch Taten statt Worte wirkend Held allmählich als ebenso verletzlich entlarvt, und die Geschichte ist ebenso sehr eine Erzählung um Familie und Vergebung wie ein düsteres Abenteuer.
Sollte man lesen, wenn:
- man Tech-Fantasy-Mischmasch wie bei China Mieville mag.
- man düstere Fantasy oder PostApokalypse mag, in der sich abgehärmte Gestalten um einzelne Feldfrüchte prügeln
- man etwas gegen Protagonisten hat, die zuviel quatschen
Swafnir:
Mord in Halruaa
Dauert ein wenig bis er in Schwung kommt. Dafür dass der Protagonist sehr gerissen sein soll, verhält er sich auch zu Beginn ganz schön begriffsstutzig. Bin jetzt auf Seite 180 von 280 und muss aber sagen, dass sich der Roman aber echt gut wegließt. Kann man auch gut ohne D&D-Kenntnis schmökern. Nichts hochklassiges, aber unterhaltsam.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln