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Kurna:
Ich habe vor kurzem den Roman An Education in Malice abgeschlossen. Ist im Prinzip eine Variante der Novelle Carmilla von Sheridan Le Fanu, bzw. eigentlich eher der auf diesem Buch basierenden Webserie Carmilla. Es geht um zwei Studentinnen, die um die Gunst der Professorin für Dichtkunst konkurrieren, mit dem Twist, dass die sich irgendwann als Vampirin herausstellt. Hatte einige düstere Aspekte wie z.B. emotionale Abhängigkeit. Erzählt wird die Geschichte wechselnd aus der Sicht der beiden Studentinnen Carmilla und Laura.
Insgesamt fand ich es spannend zu lesen, obwohl ich den Verdacht habe, dass es ursprünglich als Carmilla-Fanfiction entstanden ist. :)

Lyonesse:
Ira Levin - The Boys from Brazil

Der Arzt ist anwesend - Gregory Peck in seiner so gut wie einzigen Schurkenrolle, in der gleichnamigen Verfilmung von 1978 - einer dieser Filme, die auch ständig laufen. ::) Allerdings ist der Streifen in der deutschen Bearbeitung so ''verschnitten'' worden, dass das auch nicht weiter tragisch ist.

WeepingElf:
Ich lese gerade die Artus-Chroniken - Der Winterkönig, Der Schattenfürst, Arthurs letzter Schwur - von Bernard Cornwell (bin gerade in der Mitte des zweiten Bandes). Es handelt sich um eine sehr eigenständige Darstellung der Ereignisse um Artus, die sich stark von der üblichen Artussage unterscheidet. Da gibt es keinen idealisierten hochmittelalterlichen Königshof in Camelot, der ja um 500 n. Chr. etwa so anachronistisch wäre wie ein Wolkenkratzer in der Reformationszeit, sondern es wird so dargestellt, wie es in der damaligen Zeit gewesen sein könnte - das sind historische Romane, keine Fantasy, auch wenn Magie in Form von Aberglaube und faulem Zauber vorkommt: die Zauber bewirken etwas, weil die Leute daran glauben, in Wirklichkeit ist das Dark Age of Britain natürlich so unmagisch wie die heutige Zeit. Strahlende Helden gibt es nicht, es geht eher grimmig und düster zu. Die Idee ist, dass die Barden im Lauf der Zeit die Ereignisse in ihren Gesängen verfälscht haben, woraus später die Artus-Legenden entstanden, die wir heute kennen.

Sard:

--- Zitat von: WeepingElf am 26.04.2026 | 12:49 ---Ich lese gerade die Artus-Chroniken - Der Winterkönig, Der Schattenfürst, Arthurs letzter Schwur - von Bernard Cornwell (bin gerade in der Mitte des zweiten Bandes). Es handelt sich um eine sehr eigenständige Darstellung der Ereignisse um Artus, die sich stark von der üblichen Artussage unterscheidet. Da gibt es keinen idealisierten hochmittelalterlichen Königshof in Camelot, der ja um 500 n. Chr. etwa so anachronistisch wäre wie ein Wolkenkratzer in der Reformationszeit, sondern es wird so dargestellt, wie es in der damaligen Zeit gewesen sein könnte - das sind historische Romane, keine Fantasy, auch wenn Magie in Form von Aberglaube und faulem Zauber vorkommt: die Zauber bewirken etwas, weil die Leute daran glauben, in Wirklichkeit ist das Dark Age of Britain natürlich so unmagisch wie die heutige Zeit. Strahlende Helden gibt es nicht, es geht eher grimmig und düster zu. Die Idee ist, dass die Barden im Lauf der Zeit die Ereignisse in ihren Gesängen verfälscht haben, woraus später die Artus-Legenden entstanden, die wir heute kennen.

--- Ende Zitat ---

Ein großartiges Werk.  :headbang:

Lyonesse:
Arthur Koestler - Der Mensch - Irrläufer der Evolution (1978)

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