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Filme und Serien - Smalltalk

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BobMorane:

--- Zitat von: Eisenmeile am 25.06.2026 | 00:10 ---Ging mir genauso.

Der Film hat ein paar kleinere Schwächen, hat mich aber gut unterhalten (was mehr ist, als man z.B. von "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" oder auch dem Spielberg-"Krieg der Welten" sagen kann). Wenn man auf Alien/Verschwörungs-Filme steht, dann sollte man sich den nicht entgehen lassen. Wenn man das generell dumm findet, und emotionale Botschaften an unsere bessere Natur (also die Kernkompetenz von fast allen Spielberg-Filmen) für zu schmalzig hält, dann lässt man es wahrscheinlich besser.

--- Ende Zitat ---
Das kann ich so unterschreiben. Wir haben den gestern gesehen und hatten beide viel Spaß.
Ich mag DC, bin aber kein Fan, von allem was das S auf dem Shirt hat, da mir die Figuren einfach zu ÜBER sind. Das hat hier sehr gut funktioniert, durch den Kräfte Ja/Nein Faktor und ihre generell angenervte Einstellung.


--- Zitat von: Jiba am 25.06.2026 | 08:52 ---Ich habe gestern Manche mögen's heiß gesehen, mit Tony Curtis, Jack Lemmon und Marylyn Monroe in den Hauptrollen – Regie Billy Wilder. Der Film ist von 1959 (!) und trotzdem, was man heute vielleicht als "woke as f**k" bezeichnen würde. Er ist quasi die Mutter aller "Männer in Frauenkleider"-Komödien, hat den meisten der solchen aber viel Herz und irgendwo auch eine sehr progressive Sexualmoral voraus. Klar, der Film hat schon ein paar Old-Hollywood-Mann/Frau-Dynamiken, die er mit sich herumschleppt (etwa die erste Kussszene mit Marylyn (die aber zugegebenermaßen in weiteren gipfelt, in denen sie die Initiative hat und ihren Mann auch an den Haaren zu sich herandrückt... eigentlich ein typischer "Männermove" der Zeit). Und ja, der Film spielt schon auch damit, dass zwei Kerle da exaltiert und klischiert ihre weiblichen Alter-Egos aufführen. Aber sie tun das andererseits auch mit großer Finesse. Vor allem Jack Lemmon aka Jerry aka Daphne, der so völlig in seiner weiblichen Persona aufgeht, dass er sogar an einem Punkt beschließt, das Leben als Frau (an der Seite eines anderen Mannes) weiterzuführen. Und besagter Mann geht mit der Enthüllung, dass seine Daphne eigentlich ein Jerry ist schon äußerst locker um – vielleicht einer der besten Schlusssätze in der Geschichte der Komödie.

Mit anderen Worten: Ein Film so voller Männlichkeit-dekonstruierender Momente, dass sich Leute wie der Critical Drinker schon vom bloßen Ansehen nachträglich eine handvoll Testo-Pillen reindrücken müssten, weil sie sonst fürchten würden, unrettbar "verschwult" zu werden. SO progressiv ist "Manche mögen's heiß" im Vergleich zu vielem, was wir heute sehen. Kann ich völlig verstehen, warum der Film den Status hat, den er hat.

Nette Sidenote übrigens: Marylyn Monroe hat in diesem Film die Figur einer regulären Frau. Nicht die Hollywood-Schlankheit, die wir heute kennen. Auch interessant zu sehen.

--- Ende Zitat ---
ABER HALLO!!!

Ich liebe ja alte Filme. Häufig ist die Weltanschauung aus heutiger sich ja sehr verstaubt, aber da sind auch sehr viele Filme bei die erstaunlich liberale Einstellungen vermitteln.
Ich muss den noch mal schauen.

ghoul:

--- Zitat von: Jiba am 25.06.2026 | 08:52 ---

Ich habe gestern Manche mögen's heiß gesehen, mit Tony Curtis, Jack Lemmon und Marylyn Monroe in den Hauptrollen – Regie Billy Wilder. Der Film ist von 1959 (!) und trotzdem, was man heute vielleicht als "woke as f**k" bezeichnen würde. Er ist quasi die Mutter aller "Männer in Frauenkleider"-Komödien, hat den meisten der solchen aber viel Herz und irgendwo auch eine sehr progressive Sexualmoral voraus. Klar, der Film hat schon ein paar Old-Hollywood-Mann/Frau-Dynamiken, die er mit sich herumschleppt (etwa die erste Kussszene mit Marylyn (die aber zugegebenermaßen in weiteren gipfelt, in denen sie die Initiative hat und ihren Mann auch an den Haaren zu sich herandrückt... eigentlich ein typischer "Männermove" der Zeit). Und ja, der Film spielt schon auch damit, dass zwei Kerle da exaltiert und klischiert ihre weiblichen Alter-Egos aufführen. Aber sie tun das andererseits auch mit großer Finesse. Vor allem Jack Lemmon aka Jerry aka Daphne, der so völlig in seiner weiblichen Persona aufgeht, dass er sogar an einem Punkt beschließt, das Leben als Frau (an der Seite eines anderen Mannes) weiterzuführen. Und besagter Mann geht mit der Enthüllung, dass seine Daphne eigentlich ein Jerry ist schon äußerst locker um – vielleicht einer der besten Schlusssätze in der Geschichte der Komödie.

Mit anderen Worten: Ein Film so voller Männlichkeit-dekonstruierender Momente, dass sich Leute wie der Critical Drinker schon vom bloßen Ansehen nachträglich eine handvoll Testo-Pillen reindrücken müssten, weil sie sonst fürchten würden, unrettbar "verschwult" zu werden. SO progressiv ist "Manche mögen's heiß" im Vergleich zu vielem, was wir heute sehen. Kann ich völlig verstehen, warum der Film den Status hat, den er hat.

Nette Sidenote übrigens: Marylyn Monroe hat in diesem Film die Figur einer regulären Frau. Nicht die Hollywood-Schlankheit, die wir heute kennen. Auch interessant zu sehen.

--- Ende Zitat ---

Gut zusammengefasst, habe ihn mir auch neulich wieder angesehen.

Lyonesse:

--- Zitat von: Jiba am 25.06.2026 | 08:52 ---Weiß nicht, ob das ein Hot-Take ist, aber Spielberg hat mEn auch lange keine wirklich guten Filme mehr gemacht.

--- Ende Zitat ---
Nee, die Meinung liest man inzwischen schon hin und wieder mal. Spielberg muss für mich aber auch nicht immer die hammerguten Filme rausbringen, denn Filme wie Lincoln oder Bridge of Spies waren für mich völlig in Ordnung. Umso schlimmer ist es, wie er mit Disclosure Day Schiffbruch erleidet, und zwar überhaupt nicht wegen der Thematik oder weil alle kuscheln sollen damit alles gut wird, sondern wegen einem hanebüchenen Drehbuch, das vorne und hinten nicht so recht funktioniert und die Charaktere oft nicht nachvollziehbar handeln lässt, was die suspension of disbelief zuweilen schon arg in Verlegenheit bringt.

Prisma:
Speaking of Supergirl und dem Critical Drinker, kann man sagen, sein Review ist zwar nicht überraschend, aber er ist mit seinen Kritikpunkten im selben Boot wie andere Reviewer. Teilweise ist er sogar moderater unterwegs, während andere deutlich nach dem Ende des James Gunn Cinematic Universe by James Gunn rufen. 

Raven Nash:
Gestern War Machine auf NF geguckt. Jack Reacher gegen Kampfroboter.  ~;D
Schön, wie die ach-so-tollen Army Rangers auch nach dem fünften Zusammentreffen immer noch nicht kapiert haben, dass rotes Licht heißt, die Beine in die Hand zu nehmen. Aber gut, dass der außerirdische Roboter offenbar keine fortschrittlicheren Waffen hat als Varianten der irdischen.
Es ist halt ein Rangers-Werbefilm. „Rangers lead the way!“ Ja, ja und wenn ihr groß seid, dürft ihr mal beim SAS schnuppern gehen. "Who dares wins!"  ~;D

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