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Filme und Serien - Smalltalk

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Seraph:

--- Zitat von: Alter Weißer Pottwal am 15.07.2026 | 23:43 ---Troja (Directors Cut)

Ist das ein genialer Film! Ich mochte ihn schon immer, aber die 36 Minuten extra im Directors Cut heben ihn nochmal auf eine neue Stufe. Nur mit Diane Kruger als Helena werde ich nicht warm. Zum einen ist die völlig charismabefreit und zum anderen synchronisiert sie sich ja selbst und kann null mit den anderen Synchronsprechern mithalten. Aber das ist kritteln auf hohem Niveau.

--- Ende Zitat ---

Sie haben doch auch viel von der (genialen) alten Filmmusik ausgetauscht oder?

Ludovico:
Ich schaue wieder Cowboy Bebop nach einer Ewigkeit.
Die Serie ist einfach immer noch absolut großartig, obwohl sie fast 30 Jahre alt ist.
Die Zeichnungen und die Animationen sind derart flüssig, das Setting, die Story, die Charaktere... alles so stimmig.
Und der Soundtrack ist legendär.

Danach mache ich weiter mit Samurai Champloo.

Ansonsten schauen ich und meine Frau Inspector Foley. Setting (1940 in Großbritannien vor dem Hintergrund der drohenden Invasion Deutschlands) und die Charaktere sind sehr interessant und packend. Die Schauspieler haben es drauf.
Die Fälle sind etwas leicht zu knacken, was vielleicht auch daran liegt, dass ich neulich mit meiner Tochter und meiner Frau Miss Marple (natürlich die alten mit Margaret Rutherford) geschaut habe. Immer noch toll.

Andropinis:
Eben Der Astronaut mit Ryan Gosling gesehen. Einfach ein schöner Film.  :d

Ludovico:
Ich entdecke wieder die Oldies für mich. Nach Dirty Harry 1 habe ich mir nun In der Hitze der Nacht mit Sidney Poitiers angesehen.
Der Film ist von 1967 und ist näherungsweise ein Streifen um ein ungleiches Cop-Duo. Aber er ist noch mehr.

In einer Kleinstadt im Süden der USA wird ein erfolgreicher Geschäftsmann ermordet aufgefunden. In der selben Nacht wird am Bahnhof ein Schwarzer festgenommen, der bloß auf seinen Zug wartete.
Die Polizei dachte schon, den Schuldigen zu haben, als sich der Verdächtige als Polizist und Mitglied des FBI ausweist, der auf Mordermittlungen spezialisiert ist.
Der Polizeichef steht unter erheblichen Druck des Bürgermeisters, den Mord aufzuklären und somit arbeitet er mit Virgil Tibbs (Poitier) zusammen.
Dabei zeigt er die Südstaaten von einer sehr dreckigen rassistischen Seite. Also, wer in der Hinsicht sensibel ist und auch mit dem N-Wort Probleme hat (was hier aus gutem Grund nicht geändert wurde), der sollte um den Film einen Bogen machen.

Was ich vor allem an diesem Film schätze, ist, dass er wie eine Zeitreise wirkt. Anders als das Remake zeigt das Bild eine echte US-Kleinstadt in 1967 (deshalb auch gerade wieder mein Faible für Oldies wie Dirty Harry).
Dazu kommen noch die Leistungen der Schauspieler, die den Film tragen. Kein CGI oder sonstige Spezialeffekte stören.
Und diese Schauspieler sind gut. Poitier ist großartig (der Mann kann mit den Augen mehr sagen, als andere mit tausend Worten) und mit Rod Steiger hat er einen wahnsinnig guten Gegenpart.

Zed:
...und miträtseln, wer gemordet hat, kann man auch noch!

Ja, ein fantastischer Streifen, In der Hitze der Nacht. Von den Sequels ist mir nichts in Erinnerung geblieben - auch von der Serie nichts.

Ich habe ihn als Kind im TV gesehen und in den darauffolgenden Jahren auch immer wieder. Ich habe von Mal zu Mal - mit mehr Wissen um die Zustände in den Südstaaten - besser verstanden, was da eigentlich passiert. Ich weiß noch wie ich mich als Kind gewundert hatte, wohin der schockierte Polizeichef starrt, als Virgil zurück-ohrfeigt: Zu Virgil - obwohl der ja sich ja nur gewehrt hatte.

Wer die Szene heute sieht, weiß was ich meine.  :)

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