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Filme und Serien - Smalltalk

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Ludovico:
Eine starke Szene - auch die Reaktion des Plantagenbesitzers, der geohrfeigt wurde.
Tolle schauspielerische Leistung aller Beteiligten und auch geniale Regiearbeit.

Von einer Serie weiß ich nichts (will ich auch nicht) und auch nicht von den Fortsetzungen. Dieser Film steht alleine für mich so perfekt da.

Lyonesse:
The East Palace ist eine koreanische Fantasy-Action-Mystery-Serie über den gelangweilten Geisterjäger Gu-cheon, der vom König beauftragt wird, seinen heimgesuchten Palast zu reinigen und seine Blutlinie zu schützen. Zur Beaufsichtigung Unterstützung wird ihm die eher korrekte und disziplinierte Hofdame Saeng-gang an die Seite gestellt, die wiederum ihre eigene Agenda verfolgt.
Eine gelungene Mischung aus u.a. Chinese Ghost Story, The Conjuring oder auch Solomon Kane; die Atmosphäre ist manchmal ganz schön düster, die Handlung streckenweise subtiler als erwartet. Empfehlenswert.

Gu-cheon (Nam Joo-hyuk) lässt sich manchmal dazu hinreißen, die Geisterwelt zu betreten

Deutscher Trailer

BobMorane:
Die hatte ich auch auf meiner Watchlist.

Danke für die Empfehlung.

Mr Grudenko:
Auf NF mit der neuen französischen Serie "GIGN" angefangen:

Gendarm folgt den Fußstapfen seines Vaters, der vor 15 Jahren bei einem Einsatz getötet wurde, und geht zur Spezialeinheit GIGN und wird dem Team seines Patenonkel zugeteilt. Der will ihn aber gar nicht bei der Einheit haben (er hatte schon ins Auswahlverfahren zu seinen Ungunsten eingegriffen), weil er sich für den Tod des Vaters verantwortlich fühlt.
Und genau zu dem Zeitpunkt wird die Einheit in Alarmbereitschaft versetzt, weil Söldner eine Tonne eines experimentellen Sprengstoffs von einem Testgelände gestohlen haben und eine Autobombe im Ausbildungszentrum der GIGN zünden.
Außerdem gibt es noch die anderen Zutaten einer zünftigen Polizeiserie: Beamten, deren Familienleben auseinanderfällt, weil sie nur an den Beruf denken. Rivalitäten über Zuständigkeiten zwischen Abteilungen und Chefs mit dicken Egos, etc.

Eisenmeile:
Habe mir "Pulgasari" angeschaut, aka "der nordkoreanische Godzilla-Klon". Sehr gelungener Film, der von einem südkoreanischen Regisseur (Shin Sang-ok) gemacht wurde, nachdem er von Kim Jong-il nach Nordkorea verschleppt wurde, und gezwungen wurde dort Filme zu machen (er konnte später, während eines Filmfestivals in Wien, seinen Bewachern entkommen, und im Westen Asyl suchen). Neben dieser wilden Entstehungsgeschichte ist der Film selbst auch deutlich mehr, als eine stumpfe Monstergeschichte, sondern enthält deutliche Kritik an Jong-ils Vater, und Staatsgründer, Kim Il-sung, die von den Zensurbehörden entweder nicht bemerkt wurde, oder stillschweigend toleriert wurde (weil man nichts gegen den Lieblingsregisseur des Staatschefs sagen wollte).

Auf jeden Fall ist der Film eine epische Vorführung von autokratischen Herrschern und menschenverachtenden Ideologien (der Regisseur hat sich genau an die Vorgaben gehalten, wie der Film aussehen sollte - und es trotzdem geschafft, deren Intention komplett zu drehen), zu welcher feige Bücklinge (wie Uwe Boll) niemals in der Lage wären, dafür braucht es Künstler mit Format.

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