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Filme und Serien - Smalltalk
Lyonesse:
Hm, von Ripper Street habe ich die ersten vier oder fünf Folgen der ersten Staffel gesehen, und dann die Schnauze voll gehabt -
es hat einfach nicht gezündet. Na, vielleicht muß ich da doch nochmal reinschauen, allerdings hat es bei mir sicher nicht an Jerome
Flynn gelegen, sondern eher an Matthew Macfadyen. Den find ich eigentlich auch ganz ok, aber in Ripper Street war der eher
fad.
alexandro:
--- Zitat von: Erdgeist am 7.03.2017 | 22:55 ---[halb-Rant]
Gibt es ein TvTrope für die Situation, dass jemand vor die Entscheidung gestellt wird, jemand anderes entweder erschießen zu müssen oder laufen zu lassen?
Typischerweise so schlecht geschrieben, dass die offensichtliche Lösung "shoot him in the legs, Idiot!" nicht mal erwägt wird, obwohl fragliches Ziel während der Entscheidung häufig nur wenige Meter vor dem Schützen stillsteht. GNARF! Da reg ich mich jedesmal drüber auf.
--- Ende Zitat ---
Psychologische Experimente legen nahe, dass Personen die in Stresssituationen vor binäre Entscheidungsaufgaben gestellt werden, entweder eine der beiden Optionen wählen oder untätig bleiben. Die Entscheidung zu hinterfragen und eine dritte Lösung zu wählen - das machen die wenigsten. Ist also gar nicht so unrealistisch (und eine gute Möglichkeit zu zeigen, welche Wirkung der charismatische Schurke auf den Helden hat).
Was ich viel problematischer finde:
Der Schurke sieht sich als "Gut" und den Helden als "Böse" und will die (offensichtlich getäuschte) Öffentlichkeit dazu bringen, endlich die Wahrheit zu erkennen. Der Held kann den Schurken aufhalten, aber dieser bringt Unschuldige in Gefahr mit den Worten "Du kannst mich aufhalten oder die retten". Zerstört massiv die Glaubwürdigkeit für mich, es sei denn es wäre beabsichtigt (dass der Schurke nicht wirklich an die Moral seiner eigenen Sache und die Bosheit des Helden glaubt, sondern das nur vorspielt) - was aber noch in keinem der Fälle, wo es mir untergekommen ist wirklich der Fall war.
Lyonesse:
Schaue gerade die zweite Staffel von Hell on Wheels. Gute Westernserie, die vor dem Hintergrund des
Eisenbahnbaus kurz nach dem Bürgerkrieg spielt. Zwar nicht ganz so stark wie Deadwood, aber dennoch
durchaus einen Blick wert, und das nicht zuletzt wegen der Darstellerleistungen von Anson Mount, Colm Meaney
und Dominique McElligott.
https://www.youtube.com/watch?v=GwmJkfJ4r9M
Trailer der ersten Staffel.
Woodman:
Hab gerade die erste Folge von Samurai Gourmet auf Netflix geguckt.
Ein frisch pensionierter Rentner entdeckt seine neu gewonnenen Freiheiten, geht Essen, und wird dabei von einem imaginären Samurai inspiriert.
Völlig stranges Konzept, großartig in Szene gesetzt. Ich hätte jetzt nur gerne nen Japaner, um mir die ganzen Nuancen, die ich sicher übersehen hab, zu erklären.
Pyromancer:
Ich hab "The Lost Boys" nachgeholt. Boah ist der 80er! Der Anfang ist ungeheuer atmosphärisch (die Eisenbahn-Brücken-Szene!). Leider ist alles, was mit dem jüngeren Bruder zu tun hat eher durchwachsen bis albern. Insgesamt aber ein sehenswerter Film.
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