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Filme und Serien - Smalltalk
Kurna:
--- Zitat von: Teylen am 12.02.2018 | 20:37 ---Huh? @.@
Sind mir da gar nicht aufgefallen? (Zumal ich, so sehr ich SW mag, da eher welche bemerkte)
--- Ende Zitat ---
Meine Hauptfrage war irgendwann hinterher:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Von wem stammt eigentlich die Liste ursprünglich?
Die Engländer? Wollten sie haben, also kann sie nicht von ihnen sein.
Die Russen? Ebenfalls.
Die Amis und Lorraine? Hätten eigentlich kein Interesse daran, Satchel hochfliegen zu lassen.
Spyglass selbst? Wie sollte ein einfacher Stasioffizier an die kompletten Daten kommen?
Trotzdem war es für mich einer der besten drei Filme des letzten Jahres. :d
Sashael:
--- Zitat von: Teylen am 12.02.2018 | 20:37 ---Huh? @.@
Sind mir da gar nicht aufgefallen? (Zumal ich, so sehr ich SW mag, da eher welche bemerkte)
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wenn Percival nicht Satchel ist, wieso tötet er Spyglass und Lasalle? Spyglass macht zu diesem Zeitpunkt gar keinen Sinn mehr, den hätte er früher viel einfacher umnieten können. Und Lasalle wusste höchstens, dass er sich mit Russen trifft, was in Berlin für den Oberspion der Briten eigentlich zum Tagesgeschäft gehören sollte. Und warum hat er die Liste nicht weitergeleitet und Satchel aufgedeckt?
Wenn Satchel ein Triple-Agent ist, die falsche Informationen an die Russen weiterleitet, warum ist sie dann so ein pain in the ass für die Briten? Wenn ihre Infos an die Russen tatsächlich Fakes sind, dürfte Satchel de facto keinen Schaden anrichten. Welchen Sinn hatte eigentlich dieser falsche Maulwurf? Die CIA mischt sich halt immer und überall ein? Okay, aber was erreichen sie damit?Ich hab den Film tatsächlich genossen, aber über den Sinn der Story darf ich nicht lange nachdenken. ;D
Kowalski:
Atomic Blonde:
Hmm.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wer Satchel ist muss SpyGlass aus der Liste nicht ersichtlich sein.
Bzw. der Deckname für Lorraine verdeckt ihre wahre Identität vor ihm.
Percival möchte mit der Liste seinen Ruhestand finanzieren, seinen Job sieht er entschwinden.
Wenn er die Liste hat und Spyglass ist tot, dann kann er die jederzeit vergolden.
Mit Spyglass am Leben ist die Uhr wertlos.
Damit kein Verdacht auf ihn fällt sollen die Russen und Satchel die Drecksarbeit für ihn erledigen.
Als das nicht klappt und SpyGlass zu entschwinden droht, erst da greift er zur Waffe.
Da reift in ihm die Erkenntnis das Lorraine nicht nur eine wasserdichte Coverstory für die Briten braucht sondern eher Tripple-Agent ist.
Ist Lorraine tot, dann ist die Liste weniger Wert. In diesem Falle wären die Russen der potentielle Käufer.
Wieso er Lasalle tötet? Wenn sie spitz gekriegt hat das er sein eigenes Spiel spielt, also sich mit den Russen ohne Auftrag von Oben trifft. Damit wäre er ein toter oder ein lange eingekerkerter Mann.
Satchel kann nicht der Darling der Briten sein wenn sie erfolgreich als Double-Agent der Russen gelten soll. Das sie unter Verdacht, zusammen mit Percival und anderen steht, sollte klar sein. Jegliche Situation wo sie gegen alle Regeln bei den Briten davonkommt deckt sie potentiell auf.
Wenn man Zweifel und Desinformation säen kann ist das sehr nützlich.
Aus einem potentiellen Verbündeten der UdSSR wird dann ein Agent der USA.
Der KGB setzt dann den einen Araber ab um einen anderen, der für die CIA arbeitet, an die Macht zu bringen.
Oder statt des Informanten des CIA wird ein Unschuldiger eingekerkert.
Dafür muss ggf. auch ein weniger wichtiger Informant des MI5 oder MI6 dran glauben.
Natürlich dürfen die Briten das nicht spitzkriegen, je mehr Leute davon Wissen, desto mehr könnten sich verplappern.
Es ist, wenn man nachdenkt durchaus nachvollziehbar.
Auch wenn ich mir die Naivität von Percival nicht so recht vorstellen kann....
Lyonesse:
Wind River gesehen und für richtig gut befunden. Wunderbar melancholischer, harter Neo-Western-Thriller
mit einigen Fargoanlehnungen über den Mord an einer jungen Frau in einem Indianerreservat. Paraderolle für
Jeremy Renner, der hier einen eher stoischen Mitarbeiter des United States Fish and Wildlife Service gibt, und
der mit Elizabeth Olsen als FBI-Agentin ein nicht ganz reibungsloses, aber interessantes Team bildet - toll fotografiert
und mit Graham Greene ist auch ein alter Bekannter dabei. Gut zu sehen, dass Renner seinen Independent/Autorenfilm-
wurzeln treu bleibt.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Pumafamilie im Bau war geil. *growl*
Timberwere:
Oh ja, Wind River ist ein richtig, richtig guter Film, fand ich.
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