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Filme und Serien - Smalltalk

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Karl Lauer:

--- Zitat von: Professor Farnsworth am  3.05.2018 | 11:09 ---Ja, mir fehlen auch die "Monster of the Week"-Sachen. Klar, es ist großartig eine große, epische Story zu erzählen, mit heftiger Charakterentwicklung und Twists, die man nicht hat kommen sehen und und und ... aber diese "kleinen Geschichten" ... die fehlen schon. Ist mir vor kurzem auch aufgefallen, als ich The Next Generation geguckt hab. Da waren die Storys auch echt spannend ... obwohl sie in 45 Minuten durcherzählt waren. Wäre stark dafür, sowas auch mal wieder zu haben.

--- Ende Zitat ---
Deshalb neben Discovery noch The Orville schauen ;)

alexandro:
Bei TNG hätte ich gehofft, dass sie mal etwas mehr World building gemacht hätten und nicht in jeder Folge einen komplett neuen Planeten mit eigenständiger Kultur aufgemacht hätten (von komplett eigenständigen gottgleichen Wesen - weil John de Lancie gerade nicht zur Verfügung stand - will ich gar nicht erst anfangen). Ich war damals schon dankbar für Lore, Sela oder Hugh, die gezeigt haben, dass bestimmte Elemente nicht einfach nur in der Luft hängen, sondern auch konsequent weitergedacht werden.

Ludovico:

--- Zitat von: alexandro am  3.05.2018 | 11:33 ---Und Soap Operas sind nicht wirklich wie moderne Serien: die waren auch früher sehr abgeschlossen, damit neue Zuschauer jederzeit einsteigen konnten. Ab und zu gab es ein paar Pseudo-Entwicklungen über 2-5 Episoden, um Progression vorzutäuschen, aber am Ende war in den Soaps doch wieder alles beim alten (der Zuschauer musste sich also nicht mehr erinnern, was letzten Monat passiert war - im Gegensatz zu den Netflix-Serien, die doch etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern).

--- Ende Zitat ---

Ich kann mich noch recht gut an Lindenstraße erinnern. Es gab Entwicklungen über mehrerer Episoden, in der Zwischenzeit wurde etwas anderes aufgebaut und wenn Mutter Beimer die Ursache für Hansis Kleptomanie entdeckt und der Junge in Behandlung kam, brach die Flirterei von irgendwem zusammen und eine Essstörung begann... oder so.

Ja, von daher haben die Serien heutzutage noch einen Handlungsbogen, der staffelübergreifend ist. Das ist tatsächlich ein Unterschied. Angehäuft sind sie aber mit diesen Elementen aus Soaps. In ganz schlimmen Fällen (wie bei Gotham) passiert sogar zu viel auf einmal.

Früher wünschte ich mir mehr solche Sachen, aber heutzutage fänd ich es gut, wenn die Serienmache ein paar Schritte zurück machen und mehr Dinge wie Castle, Life oder Navy CIS (die neuen Folgen mit dem neuen Team und dem mageren Bambino mag ich mir nicht ansehen).

First Orko:
Gestern The Hateful Eight gesehen. Fand ihn überraschend "kurzweilig", auch wenn mein Tarantino-Fanboytum sich seit Death Proof etwas abgenutzt hat (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich finde auch Inglorious Basterds wird hart überbewertet und ohne Waltz und die auf ihn zugeschnittenen Szenen würde da kein Hahn nach krähen und der Film nunmal alles andere als kurz ist.
Aber wenn man die großen Western-Klassiker wie "Spiel mir das Lied vom Tod" , "The good, the bad and the ugly", "Django" und Konsorten mag und etwas für geduldig inszenierte Kammerspiele übrig hat ist der Film einen Blick wert.

4 von 5 Kopfgeldprämien

Sir Mythos:
The Blacklist hat eine gute Mischung aus Metaplot und "Monster of the Week".
Damit konnte ich mich recht gut anfreunden.
Außerdem macht es (zumindest mir) einfach Spaß, James Spader beim spielen zuzusehen.

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