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Filme und Serien - Smalltalk
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
--- Zitat von: Alexandro am 15.04.2023 | 20:57 ---Ja, das gab es. Dafür mussten die Photojournalisten allerdings eines sein: sehr schnell wieder weg. Gewalt gegen die "Geier" der Yellow Press war zu der Zeit durchaus gesellschaftlich toleriert und so wurde der Großteil ihrer Photos (wenn sie nicht gestellt waren, was durchaus auch vorkam - etwa im Falle von Reichpräsident Ebert, wo der Photograph behauptete Privatmann zu sein und auf diese Weise die Politiker dazu brachte, für das Foto zu posieren) aus sicherer Entfernung aufgenommen, um dem Journalisten einen Vorsprung zu geben, wenn es galt die Beine in die Hand zu nehmen - von der gegenüberliegenden Straßenseite, durch ein Fenster, etc.
Das galt doppelt, wenn die Polizei involviert war. Der "blue wall" war zu der Zeit nicht einfach nur eine geheime Absprache unter Polizisten, sondern gesellschaftliche Realität. Polizisten galten als Respektspersonen, die hart durchgriffen wenn ihnen jemand "dumm kam", und es war durchaus üblich, dass sie "verdächtige" Personen mal eine Nacht auf die Wache holten und öffentlich wurde das in weiten Teilen der Bevölkerung als gerechtfertigt gesehen ("Da werden sie schon einen guten Grund für gehabt haben"). Auch übertriebene Gewalt bei der Verhaftung war etwas, wofür die (ohnehin relativ neuen) "Internal Affairs" zu diesem Zeitpunkt nicht zuständig waren, und was als normaler Teil des Polizeialltags gesehen wurde.
Wenn also jetzt so eine Fotojournailie kackdreist im Jahre 1931 mitten in eine Gruppe von Polizisten bei einer Razzia marschiert und einfach mit seiner Kamera draufhält, dann erwarte ich dass (in einem realistischen Setting) drei Dinge passieren:
1.) jemand schlägt ihm die Kamera aus der Hand
2.) jemand anderes tritt die Kamera kaputt
3.) wenn der Journalist bis zu dem Zeitpunkt noch nicht kapiert hat was läuft (und sein Heil in der Flucht sucht), dann wird er verprügelt und/oder (wegen "groben Unfug/Jaywalking/whatever") für eine Nacht in ein Zelle gesperrt
Alles andere kann ich nicht als Zeitdokument ernstnehmen.
--- Ende Zitat ---
Das ist wiederum ein guter Einwand. Wobei ich jetzt haarspalterisch postuliere: vielleicht ist das in Untouchables dann auch genauso passiert - die Szene endet nämlich mit dem Foto von Ness mit dem Schirm, und dann geht es am nächsten Tag weiter. Eine wilde Verfolgungsjagd des FBI, um die Fotojournalisten zu verdreschen, kann ja zwischendrin tatsächlich passiert sein ;D
ghoul:
Die aktuellen 3 Musketiere: Haben mir sehr gut gefallen!
Sie kämpfen um zu töten, man schenkt sich nichts! Keine bunten Parade-Umhänge. Musik: Unaufdringlich, lässt die Szenen für sich wirken.
:d
Medizinmann:
--- Zitat von: ghoul (im Exil) am 19.04.2023 | 16:25 ---Die aktuellen 3 Musketiere: Haben mir sehr gut gefallen!
Sie kämpfen um zu töten, man schenkt sich nichts! Keine bunten Parade-Umhänge. Musik: Unaufdringlich, lässt die Szenen für sich wirken.
:d
--- Ende Zitat ---
DAS hattest du aber auch schon 1973
https://www.imdb.com/title/tt0072281/?ref_=fn_al_tt_10
;)
mit einem 50 Jahre altem Tanz
Medizinmann
Sir Mythos:
--- Zitat von: ghoul (im Exil) am 19.04.2023 | 16:25 ---Die aktuellen 3 Musketiere: Haben mir sehr gut gefallen!
Sie kämpfen um zu töten, man schenkt sich nichts! Keine bunten Parade-Umhänge. Musik: Unaufdringlich, lässt die Szenen für sich wirken.
:d
--- Ende Zitat ---
Das klingt definitiv sehr gut. :d
Lyonesse:
--- Zitat von: ghoul (im Exil) am 19.04.2023 | 16:25 ---Die aktuellen 3 Musketiere: Haben mir sehr gut gefallen!
Sie kämpfen um zu töten, man schenkt sich nichts! Keine bunten Parade-Umhänge. Musik: Unaufdringlich, lässt die Szenen für sich wirken.
:d
--- Ende Zitat ---
Klingt gut, das hatten wir gefühlt seit Alatriste nicht mehr.
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