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BBB:

--- Zitat von: ghoul (im Exil) am 21.04.2023 | 08:38 ---Das kann ich nicht für dich entscheiden.
Allein, dass du diese Frage stellst, zeigt, das wir sie unterschiedlich bewerten.  ;)

--- Ende Zitat ---

:D

Fair point ;)

Alexandro:
Infiltration ist eine Alien-Invasionsserie, in der die Invasion aus der Sicht von verschiedenen Personen gezeigt wird, die jeweils nicht unbedingt das gesamte Bild haben (also vergleichbar mit "Signs" oder "Cloverfield", nur dass hier zwischen 5 Viewpoints hin- und hergeschnitten wird, so dass der Zuschauer über etwas mehr Informationen verfügt, als die einzelnen Charaktere). Braucht etwas um in Gang zu kommen, aber zum Ende der ersten Staffel ist relativ klar, wie die Welt funktioniert und um was es geht (das Mysterium wird also nicht ewig ausgewalzt, wie bei Akte X), bin gespannt was sie aus der Serie in der zweiten Staffel machen, nachdem alle Informationen jetzt auf dem Tisch liegen.


Harriet the Spy ist eine relativ werkgetreue Umsetzung des Jugendbuchs von Louise Fitzhugh. Die Geschichte ist zeitlos, daher wurde auf großartige Anpassungen an die moderne Zeit verzichtet (könnte sogar sein, dass die Serie in den 60ern spielt - ich habe keine Mobiltelefone, Computer oder moderne Fernseher gesehen), das Thema ist auch heute genauso aktuell wie vor 60 Jahren.

BBB:
Staffel 1 von Bad Banks gesehen.
Das hat mir wirklich sehr gut gefallen. War überrascht, dass es eine deutsche Produktion war. Hab mich sehr gefreut, dass es auch eine zweite Staffel gibt, aber die lässt sich bisher deutlich mauer an. Sie haben das viele neue Charaktere und ein neues Umfeld eingefügt, statt weiter zu machen wie bisher. Dadurch verzetteln sie sich jetzt in Storylines um Leute, die absolut unwichtig oder uninteressant sind.
Aber vielleicht kriegen sie ja noch die Kurve.

Vash the stampede:
Outlaw/King
Die guten Dinge: Einzelne Details, schlaglichtartige Erzählung und die Kamera an sich. Das hat mir alles gefallen. Die Details haben eine sich authentisch anfühlende Welt erzeugt. So etwas ähnliches habe ich schon bei Im Herzen der See positiv festgestellt. Die Erzählung springt und hüpft zu wichtigen Punkten und hält sich dort ebenfalls nicht lange auf. Wie der Zusammenschnitt der wichtigsten Ereignissen aus fünf (langweiligen) Staffeln. Ja, die Nähe zu den Figuren könnte verloren gehen, aber mich hat das nicht gestört oder gefehlt. Und die Kamera von Barry (The Big Short, Jason Bourne) Ackroyd ist einfach toll. One cut zu Beginn, mal nah, fast dokumentarisch an den Figuren, mal klassischer. Super.

Jetzt noch der Wermutstropfen: Robert the Bruce wird besser als in Braveheart gezeigt, aber der Rest ist historisch wild gewürfelt. Das ist ein bisschen schade. Ich habe es erst danach erlesen, dennoch ist es bitter zu sehen, wie viel verfälscht wird.

Trotzdem. Mir hat der Film, die Figuren, die Darstellung usw. gefallen. Davon hätte ich gerne mehr.

Vash the stampede:
Im Westen nichts neues
Als Buchverfilmung eher schlecht, als Anti-Kriegsfilm hat er mir gefallen. Sehr gut fotografiert und gespielt, zeigt der Film sehr deutlich den Schrecken und die Sinnlosigkeit des Krieges. Er entleiht sich nur die Figuren des Buches und geht dann einen eigenen Weg. Dass die Kriegshandlungen mit Fehler versehen sind, lässt mich zwar wieder staunen, weil der Film es nötig hätte, es so zu tun. Ich frage mich immer wieder, warum man diese Änderungen macht, wenn es doch auch in gut und richtig gehen könnte. Das ist aber keine grosse Kritik am Film, sondern ein bedauern. Schade fand ich da eher, dass die Heimatsicht, wie im Buch, nur indirekt einfliesst. Hier wird es durch Worte während der Verhandlungen und durch den General, der sich ebenfalls sehr abweichend und widersinnig verhält - Sturm an die Front kurz vor dem Waffenstillstand -, dargestellt. Dagegen fand ich das Vorweggreifen der Dolchstosslüge, der Nazi-Zeit im allgemeinen und des Zweiten Weltkrieges, z.B. mit der Aussage "Die Bevölkerung wird diesen Frieden nicht lieben", für gelungen. Besser wäre jedoch gewesen, zu zeigen, dass die Bevölkerung daheim den Krieg nicht verstand oder verstehen wollte, so wie es im Buch ist. Unabhängig davon, ist der Film dennoch gut und sehenswert.

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