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Filme und Serien - Smalltalk
Alter Weißer Pottwal:
Promising Young Woman
Nach den ganzen positiven Kritiken hab ich mir etwas mehr erwartet. Weder war er mir konsequent genug, noch besonders geistreich oder spannend. Zudem war er leider auch noch ziemlich vorhersehbar. Die Message ist gut und die Thematik wichtig, aber das ist auch das einzige was den Film wirklich etwas vom Durchschnitt abhebt.
Jiba:
--- Zitat von: Alter Weißer Pottwal am 26.06.2023 | 17:25 ---Weder war er mir konsequent genug, noch besonders geistreich oder spannend.
--- Ende Zitat ---
Da bin ich jetzt aber verwirrt.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Protagonistin nimmt ihren eigenen Tod in Kauf und stirbt dabei, diese Männer der sexuellen Übergriffigkeit zu überführen und sie letztlich ins Gefängnis zu bringen. Ich glaube eine größere Konsequenz als die gibt es gar nicht.
(Und ich weiß nicht, ob "geistreich" die richtige Erzählhaltung für diesen Film wäre. Das ist ja kein Tarantino-Rachethriller oder eine feministische Schadenfreude-Komödie, sondern ein Film über Suizid und sexuelle Gewalt. Ich finde, dass "Promising Young Women" nicht versucht, unglaublich "witty" oder "thrilling" zu sein, macht ihn überhaupt erst gut.)
Alter Weißer Pottwal:
--- Zitat von: Jiba am 26.06.2023 | 20:58 ---Da bin ich jetzt aber verwirrt.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Protagonistin nimmt ihren eigenen Tod in Kauf und stirbt dabei, diese Männer der sexuellen Übergriffigkeit zu überführen und sie letztlich ins Gefängnis zu bringen. Ich glaube eine größere Konsequenz als die gibt es gar nicht.
(Und ich weiß nicht, ob "geistreich" die richtige Erzählhaltung für diesen Film wäre. Das ist ja kein Tarantino-Rachethriller oder eine feministische Schadenfreude-Komödie, sondern ein Film über Suizid und sexuelle Gewalt. Ich finde, dass "Promising Young Women" nicht versucht, unglaublich "witty" oder "thrilling" zu sein, macht ihn überhaupt erst gut.)
--- Ende Zitat ---
OK.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Am Anfang konnte ich gar nicht glauben, was die Protagonistin da treibt. Ich dachte die Konsequenzen wären übersprungen worden, aber es gab sie gar nicht. Sie gibt vor betrunken/unter Drogen zu sein um damit was zu erreichen? Den Vergewaltigern in spe sagen zu können, dass sie Arschlöcher sind? Oder dass sie Angst bekommen, dass eine scheinbar besinnungslose Frau eine Falle sein könnte?
Und letztlich passiert da einfach gar nichts, außer dass sie einen Strich auf ihrer Liste macht.
Dann die Sache mit ihrem Love Interest. Sorry, als der aufgetaucht ist und gesagt hat woher er sie kennt, war klar wie der Hase läuft.
Und der vermeintliche Clou am Ende ist einfach sehr schwach konstruiert. Sie hat also a) vorhergesehen dass sich der Kerl losreißt und b) nicht einfach die Polizei ruft, weil er eine "Irre" in Notwehr getötet hat, die alle betäubt, ihn gefesselt und mit einem Skalpell bedroht hat.
Wenn der Film was gezeigt hat, dann dass man heute mit der richtigen (und wichtigen) Agenda tolle Kritiken ernten kann, auch wenn er filmisch nicht viel zu bieten hat. Wenn ich da von #metoo-Thriller lese, dann frage ich mich wirklich, wo da der Thriller sein soll. Oder was der Film überhaupt sein soll. Nicht lustig, nicht spannend, nicht geistreich. Das einzig überraschende ist, dass eigentlich die meiste Zeit nichts passiert.
Ninkasi:
Kohlrabenschwarz, erste Staffel gesehen und für sehr unterhaltsam bewertet. So kann eine deutsche Produktion aussehen. 8)
Als Hörspiel gibt es schon eine zweite Staffel, leider audible. Bin optimistisch in Zukunft mehr zusehen.
Lyonesse:
Und ich hab mal geglaubt, der ''Look'' von Indy wäre ganz originell. ;)
Nicole Maurey und Charlton Heston in Das Geheimnis der Inkas (1954).
Siehe auch die Arte Doku über die Indy-Filmreihe.
Hier geht es zum Inka-Film auf deutsch in bescheidener Qualität.
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