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Jason Momoa ist Conan
Ein:
--- Zitat von: Kurna am 22.06.2011 | 19:13 ---Da möchte ich aus Neugier doch mal nachhaken. Bist Du sicher, dass der alte Film beim allgemeinen Publikum so bekannt ist? Also ich meine jetzt nicht die Fantasy-Fans, sondern den 08/15-Ami, der halt in irgendeinen Actionfilm geht. Denn die machen ja die eigentliche Masse der Kinobesucher aus.
--- Ende Zitat ---
Wenn man mal rein nach IMDB geht, liegt Conan (1982) nicht so schlecht in der Bekanntheit mit ~43.000 Stimmen. Das liegt knapp unter den üblichen 65.000 für neuere Nicht-Blockbuster (Prince of Persia hat zB ~67.000). Aus der Aufschlüsselung des Ratings darf sich dann gerne jeder selbst seinen Reim machen.
So gut ist das Rating bei der IMDB iÜ gar nicht. Grad mal 6,9.
Lyonesse:
Ich weiß auch nicht genau, wie bekannt die Filme, die Romane oder die Comics in Amerika und Europa sind. Die langjährige Taschenbuch-Reihe von Tor wurde allerdings vor Jahren eingestellt, was bestimmt nicht geschah, weil die Verkaufszahlen durch die Decke gingen, und das geilste Comic-Magazin überhaupt: 'The Savage Sword of Conan', ist auch schon lange eingestellt worden. Aber zum einen erlebt Conan seit einigen Jahren eine Renaissance (sehr gute neue Comics von Dark Horse, das MMO Age of Conan und nun der Blockbusterfilm) und zum anderen (und das ist wohl entscheidend) ist diese Figur vom Bekanntheitsgrad eine Institution wie Sherlock Holmes, Tarzan oder Zorro. Es gibt praktisch keinen bekannteren Fantasyhelden als Conan, weshalb ich auch hier von einer Kino-Serie ausgehe, wenn der neue Film einschlagen sollte.
Conan der Barbar hat in den frühen 80ern für Aufregung gesorgt, weil er ungewohnt graphische Gewalt und den einen oder anderen markigen Spruch enthielt; außerdem war von Menschenverachtung und Faschismusvorwürfen die Rede. Die Wirkung blieb in einer noch recht ideologisch geprägten Zeit und zu Beginn der PC-Ära nicht aus. Aber was heißt das schon? Diese Aufreger gibt es ja immer wieder mal bei Filmen, die über reine Familienunterhaltung hinausgehen bzw. ein wenig provozieren wollen (zB. 300, Die Passion Christi, Natural Born Killers - wobei der allerdings höhere Wellen schlug, inklusive massiver verbaler Angriffe auf die Darsteller, das war aber auch nicht Fantasy oder Historienepos, sondern eher unverstandene Satire).
Viele Kritiker blickten aber auch damals schon über Arnies Bizeps hinaus und fanden den Film sehr gelungen, atmosphärisch kraftvoll und den Score sowieso genial - einige der eingefleischten Howard/Conanfans lehnten ihn wegen mangelnder Werktreue jedoch ab.
Kurna:
--- Zitat von: Woodman am 22.06.2011 | 19:24 ---Von den alten Büchern wird der 08/15 Kinogänger aber noch viel weniger wissen, denn das sind 1. Bücher, also ein völlig anderes Medium als Kino und 2. sind die Schinken "Uralt".
--- Ende Zitat ---
Eigentlich ging es mir gar nicht um den Vergleich Bücher/Film als Referenz, aber im Prinzip hast Du sicher Recht, dass i.A. eher mehr Leute ins Kino gehen als ein Buch lesen. Wobei Buch gegenüber Film den einen Vorteil hat, dass es nicht "veraltet". D.h äußerlich, inhaltlich merkt man es einem Buch natürlich schon an, ob es gestern oder vor 50 Jahren geschrieben wurde. Aber einem Film sieht man es eben doch viel stärker an, ob er 1 Jahr, 20 Jahre oder 50 Jahre alt ist.
Tschuess,
Kurna
Kurna:
@Ein und Lyonesse
Danke! Eure Infos helfen mir, die Sache besser einzuschätzen.
Tschuess,
Kurna
Ranor:
Neuer Trailer. Immer noch scheiße.
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