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Salem´s Lot.......mit VtM-Vampiren ?
Teylen:
Mit menschlichen SCs waere das ganze zwar eine nette gemeine Ueberraschung, so zu erkennen das man der einzige ist der normal atmet, aber danach ein recht kurzes Intermezzo. ^^;
Ansonsten als Gedanke zur VtM Umsetzung.
Behaelt man die Unterteilung nach Clans bei koennte es sich so gestalten das sich dort jeweils versprengte Individuen aus den einzelnen ansammelten und in entsprechende Rollenmuster gefallen sind. Heisst die Gruppe halbstarker Vampire Jugendlicher als Brujah, der Kuenstler mit samt eines Literatur Club als Toreador, italienische Einwanderer als Giovanni und so weiter.
Waere das zuviel Klischee oder haette man es gerner homogener Stepford artig koennte man sagen das die Einwohner alle samt Clanlos bzw. Caitiff sind. Teilweise halt auch recht alte.
Bei der oWoD stellt sich das Problem das WW irgendwann man so etwas geschrieben hat wie das ein Vampire auf 100.000 Menschen kommt. Nimmt man dazu das die Siedlung entlegen gelegen sein sollte boete sich beim Setting Amerika irgend etwas im eigentlichen staubigen Bible Belt an. Vielleicht so Utah. Wobei die Stadt dann so etwas wie zwei bis drei Farmer mit entsprechend grossen Vieh Herden noetig haette.
Ein Problem koennte gerade bei Vampire Charakteren sein der Stadt den noetigen Twist zu geben das sie abseits der politischen Einstellung [Es soll nichts neben der Camarilla geben] tatsaechlich einen verwerflichen Twist hat welcher die Charaktere davon abhaelt sich zudenken das es doch total toll ist ein UnLeben in Little Stepford zu fuehren wo es genuegend Tierblut fuer alle gibt und halt nur gelegentliche Besucher Pech haben zu verschwinden.
[Was dann in der Stadt von einem erledigt wird der zwar offiziell einen schlechten Ruf hat, dem aber inoffiziell die Leute eher dankbar sind das er das dreckige Geschaeft erledigt].
Waldviech:
Hmmm.....verschiedene Clans würde ich dabei mittlerweile fast ausschließen. Zur Zeit tendiere ich ziemlich heftig zu einem Promether-Kult von Brujah, da hier erstens der Karthago-Ansatz am Besten passt und das zweitens schön kontrastreich zum Rest des Clans ist:
New Carthago
...wurde 1860 vom Brujah "Reverend" Lester Caine, einem uralten Promether, gegründet, der hoffte, in den Weiten des Westens den Zwängen und Konflikten des alten Kontinents, den Sektenkriegen und den opressiven Traditionen der Camarilla entfliehen zu können. Und was muss man sagen ? Es hat geklappt. Mit einer kleinen Gefolgschaft von Brujah aus England und Deutschland zog er in die Weiten Utahs und gründete seinen Traum vom "Neuen Karthago". Von den 650 Bewohnern der kleinen Stadt sind runde 500 untot, beim Rest handelt es sich faktisch um Ghule und sterbliche Verwandte. Innerhalb der Gemeinde ist die Maskerade defacto nicht existent. Lester Caines Kult lässt sich am besten als "Evangelikal" beschreiben und die meisten Bewohner der Stadt sind bibeltreue Christen. (Caine predigte davon, dass Gott JEDEM vergeben kann. Auch Vampiren...). New Carthago wirkt, da viele seiner Bewohner recht konservativ sind, ziemlich anachronistisch und antiquiert. Neuerungen haben es schwer, in New Carthago Fuß zu fassen. Die meisten Autos stammen irgendwann aus den 40igern, der einzige Internetanschluss der Stadt befindet sich in der Polizeiwache und Handys funktionieren in New Carthago in Ermanglung eines Netzes überhaupt nicht. (Wozu sollte man ein Telefon auch irgendwo hin mitnehmen wollen ?)
Tagsüber könnte man fast meinen, sich in einer Geisterstadt zu befinden. Die Ghule arbeiten und die Vampire schlafen. Das einzige Geschäft, das tagsüber geöffnet ist, ist die Tankstelle von "Ugly Gramps" Pendergast, der sein Bestes tut, um Durchreisende wegzuekeln.
Zur Zeit liegt Caine unfallsbedingt in Starre (es hat ihn bei einem Scheunenbrand übel erwischt) und die Gemeindemitglieder beten für seine Genesung. Unglücklicherweise ist die Nachfolgereglung in New Carthago sehr schwammig - sowohl Friedensrichter Bonninger als auch der Besitzer des kleinen Elektrizitätswerks, der reiche Thomas McFoster streiten um den Platz des Gemeindevorsitzenden. Bürgermeister Herbert Caine, ein Ghul und sterblicher Nachfahre von Lester Caine, ist lediglich eine schwache Galleonsfigur für die sterblichen Behörden der Außenwelt.
Bis vor Kurzem wusste kein Vampir außerhalb etwas über New Carthago, doch seit einigen Monaten kursieren im Internet Geschichten über die "Vampirstadt", die sich irgendwo im Biblebelt der USA befinden soll und langsam wird die Camarilla argwöhnisch, ob an den Geschichten nicht was dran sein könnte.
Kowloon:
ich weiß ja nicht...
als ein nettes Dorf voller Brujah, die 'der Stadt' den Rücken gekehrt haben, sehe ich das Kaff nicht; schon alleine, weil Brujah für mich keine Vampire sind, die sich eine Horde von Guhlen/ Sklaven halten, die sich dann dem dreckigen Tagesgeschäft annehmen müssen. Nur um dann unbehelligt von den Problemen der Welt bis ans Ende aller Tage friedlich vor sich hin zu dösen. Am besten noch im knarzenden Schaukelstuhl...
(ganz abgesehen davon, dass man um 600 Vampire und ihre Ghule zu ernähren grob geschätzt knapp 30.000 bis 40.000 Kühe braucht - unter der Annahme, dass man denen ähnlich wie Menschen alle zwei Monate mal nen Liter Blut abzapfen kann, ohne dass sie übern Jordan gehen.[was den Ort dann mit einer Infrastruktur und Betriebsamkeit austattet, die nicht mehr zu einem fast unbekannten, verschlafenem Dörfchen passen mag])
Bei V:tR gibt es eine Blutlinie, die sich mMn für so ein Scenario besser eignet: Melissidae aus dem 'The Legendary'-Buch.
Die Melissidae sind eine verrückte Mischung aus Gangrel und Ventrue, die die 'Vision' haben, die perfekte Gesellschaft zu kreieren. Und perfekt nach ihrer Vorstellung bedeutet so geschmeidig, produktiv und harmonisch wie ein Bienenstock. Sie selbst als Bienenkönigin, die Diener, Ghule, Sklaven, Bewohner, usw. als Drohnen. Um absolute Kontrolle zu besitzen errichten die Melissidae Netzwerke zwischen ihrem Verstand und dem ihrer Diener - eine Art kollektiver Geist. Nur werden die Diener dadurch zu Zombies mit der Willenskraft einer Amöbe, was in städtischen Umgebungen schon für Aufsehen sorgen kann - und schnell zu ihrer Vernichtung führen würde. Deshalb ziehen sich Melissidae mit ihrem 'Projekt' aus dem Licht der Öffentlichkeit zurück; verbergen ihre Ambitionen hinter geschickten Maskeraden, wie beispielsweise einem hinterwäldlerischen Amishdorf im dichtesten Wald von North Dakota, einer Sektengemeinde in der sengenden Hitze Arizonas und dergleichen.
Als SC hätte ich sowieso kein gesteigertes Interesse, selbst in diesem Dorf zu leben. Ich meine es ist ein Kaff! Da passiert halt mal per se so gut wie nix!
Aber herauszufinden, was an diesem Kaff nicht stimmt könnte ich mir - zumindest für ein paar Abende - ganz lustig vorstellen.
Die Frage ist nur, würde mich die Geschichte um ein BrujahDorf mehr reizen - oder die Geschichte einer durchgeknallten Ventrue-Bienenkönigin? Für mich keine Frage...
Dazu empfiehlt sich auch der Film: The Wicker Man.
Teylen:
Also groessere Farmen in Amerika haben 25000 Kuehe und aufwaerts, normale Farmer in gewoehnlich guten Gebieten etwa 800 Kuehe. Fuer Rinder konnte ich leider keine Zahlen finden.
Nimmt man dort Brujah als Clan wuerde ich weniger den Umgang mit Menschen in Form von Guhlen als Problem sehen. Immerhin koennte er es als seine Gang oder einfach seine Verantwortung sehen. Aehnlich wie bei Giganten. Aus meiner Sicht waere da eher das Temperament problematisch. Immerhin kann man die kaum alle auf Ritalin setzen.
Weshalb ich eher zu Ventrue, Giovanni oder Ravnos tendieren wuerde. Vielleicht noch Toreador oder (Stadt)Gangrel die sich selbststaendig machen. Amerikanische Tzimisce vielleicht oder eine Gruppe Caitiff,..
Nun und als Spieler faende ich es zwar tendentiell eher langweilig, aber ich denke das so ein SC den Gedanken in so einem Kaff zu leben, anstelle sein Unleben so zu gestalten das er irgendwann vielleicht gar drauf geht, doch ganz angenehm finden koennte. ^^;
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