Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.5] Druide in Tiergestalt - Fortpflanzungsfähig?
ErikErikson:
--- Zitat von: Samael am 23.04.2010 | 14:18 ---Nein, das muss er nicht.
--- Ende Zitat ---
Genau das mag ich nicht. Irgendwelche Aussagen, ohne sie näher auszuführen. Natürlich muss er das nicht näher ausführen, aber es wäre interessant. Ich kann diese Ein Satz Aussagen überhaupt nicht ab, wo man dann dreimal nachfragen darf, bis man ne halbwegs vernünfige Antwort bekommt. Ja, genau so eine wie deine grade.
Wenn schon ein Chemiker da ist, dann kann er doch ruhig mal sagen, wie seiner Meinung nach das mit DNA und Polxymorphen funzen könnte. Und wenn er dazu etwas fantasieren muss, na und?
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: ErikErikson am 23.04.2010 | 14:38 ---Wenn schon ein Chemiker da ist, dann kann er doch ruhig mal sagen, wie seiner Meinung nach das mit DNA und Polxymorphen funzen könnte. Und wenn er dazu etwas fantasieren muss, na und?
--- Ende Zitat ---
Gelten in einer Welt in der es Druiden gibt die sich mittels Magie in Tiergestalt verwandeln koennen dieselben Naturgesetze wie in unserer Welt?
Ich denke eher nicht, sonst gaebe es ja auch hier wissenschaftlich nachweisbare Magie (und da noch niemand den seit Jahren ausgeschriebenen 1 Million $ Challenge "gewonnen" hat halte ich es fuer eher unwahrscheinlich)
ErikErikson:
--- Zitat von: Selganor am 23.04.2010 | 14:43 ---Gelten in einer Welt in der es Druiden gibt die sich mittels Magie in Tiergestalt verwandeln koennen dieselben Naturgesetze wie in unserer Welt?
Ich denke eher nicht, sonst gaebe es ja auch hier wissenschaftlich nachweisbare Magie (und da noch niemand den seit Jahren ausgeschriebenen 1 Million $ Challenge "gewonnen" hat halte ich es fuer eher unwahrscheinlich)
--- Ende Zitat ---
Das ist eine ganz normale "Was wäre wenn" Frage. Was wäre, wenn man Polymorphen wissenschaftlich erklären würde. Das ist ein lustiges Gedankenspiel, mehr nicht. Ähnlich wie das Technogebabbel von Startrek. Da denken sich die Leute auch aus, wie Beamen funzen könnte, nur so aus Gag.
Aber wahrscheinlich gabs da mal ne Debatte drüber, an die noch alle schreckliche Erinnerungen haben, oder D&D Spieler sind häufig in der "Liga zur sinnvollen Anwendbarkeit von Wissenschaft".
Ausserdem hab ich null Lust, jetzt hier rumzudiskutieren und daher sag ich gut, es ist völliger blödsinn, Polymorphen biologisch erklären zu können.
SeelenJägerTee:
@Visionär
Das Problem ist ja, dass bei massivem Zellsterben "Trümmer" anfallen, die der Körper abräumen muss.
Ich denke der limitierende Faktor dürfte hier kein physikalisch oder chemischer sein sondern ein biologischer.
Aber es kann natürlich auch sein, dass ich mich hier total verschätze, weil gerade in der Embryonalentwicklung geht da ja die Post ab - aber ob das in einem erwachsenen Körper noch funktionieren würde mal so schnell Gewebe umzuformen wage ich einfach mal zu bezweifeln.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)@EE
Ich kann dir nicht mal eben 8 Semester Biochemiestudium in einem Faden wie diesem vermitteln.
Ich hab mal den Ansatz gemacht im Communitybereich eine Art "Vorlesung" zu machen um genau solchem Zeugs wie du es hier ablässt das Wasser abzugraben, aber da gab es überhaupt keine Resonanz.
Wenn ich einen wissenschaftlich (einigermaßen) plausiblen Formwandler "entwickeln" sollte.
Würde ich
A.) kein Setting nehmen das eine Fantasywelt ist.
B.) es würde sich nicht um einen Menschen handeln.
Ich würde einen Organismus wählen, der kein Skelett hat welches extrazellulär ist, sondern Zellen mit extrem ausgeprägtem Cytoskelett die Funktion erfüllen lassen.
Organe wie ein äquivalent zu Leber oder Bauchspeicheldrüse würde ich über den Körper delokalisieren.
Wenn der Organismus formwandelt würden "Formgebende Zellen" sich bewegen (so wie Amöben) und neue Positionen im Körper einnehmen. Dazu würden sie die Zell-Zell-Kontakte Lösen in neue Position wandern und dort wieder Zell-Zell-Kontakte ausbilden.
Muskulatur würde auch aus diskreten Zellen bestehen und nicht aus einem Synzytium, so dass die Muskulatur auch wandern kann - als ähnlich glatter Muskulatur.
Blutkreislauf wäre nicht vorhanden sondern das Herz würde das Blut nicht durch Gefäße pumpen sondern einfach im Hohlraum des Körpers umwälzen (bei welchen Viechern war das noch mal so? Zoologievorlesung ist schon so lange her. Weißt du das zufällig Visionär?).
Aber über die "Effizienz" des Organismus möchte ich hier nicht spekulieren. Ob dieses Skelett aus Zellen so gut hält wage ich mal zu bezweifeln, das heißt ein "simulierter" Mensch würde nur schwächere Lasten heben können.
Die Muskulatur wäre wohl auch vergleichsweise schwach - hat ja einen Grund warum wir so Muskeln haben wie wir haben.
Er hätte aber wohl den Vorteil Verwundungen gut Wegzustecken da einfach Zellen zum Leck wandern und dort abdichten, abgerissene Gliedmaßen könnten regeneriert werden - aber der Preis wäre wohl eine hohe Prävalenz von Tumoren innerhalb dieser Spezies.
Aber über die Botenstoffe die ein Organismus ausschütten müsste um die Zellen wunschgemäß in eine beliebige Form zu bringen möchte ich mir gar keine Gedanken machen, das wäre ja mal abartig kompliziert - gehen würde es bestimmt irgendwie Leben finden für (fast) alles eine Lösung - aber damit wären Generationen von Wissenschaftlern mit Material für ein Paper versorgt.
Das ist ja nicht so wie bei Tintenfischen wo sich einfach farbstoffhaltige Zellen zusammenziehen bzw ausdehnen und so die Farbe ändern.
Das ganze ist mal so eine 5min Kopfgeburt die ich wahrscheinlich selber zerlegen würde wenn ich mir da mal ordentlich Gedanken machen würde.
Und auch etwas "flach" angegangen also möge man mir wissenschaftliche Inkorrektheiten verzeihen.
Boba Fett:
--- Zitat von: Joerg.D am 23.04.2010 | 13:25 ---Normale Fortpflanzung als das Tier in das er sich verwandelt hat, keine Hybriden.
Der Druide verwandelt sich in das Tier, also pflanzt er sich auch als dieses fort.
--- Ende Zitat ---
Blöde Frage(n): Was ist mit einer Druidin?
Und was, wenn diese nach dem erfolgreichen Zeugungsakt ihre normale Gestalt annimmt?
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