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Harry Potter 7 / 1 und 7 / 2

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Kermit:
Hier http://harry-potter-7-movie-trailer.blogspot.com/ findet man den Trailer zu Harry Potter 7/1 und das Erscheinungsdatum von 7/2. Durch die Zweiteilung hat das ja ne Chance, besser zu werden als der 6te Teil. Mal sehen...

Holothuroid:
...

Jo, ist um Längen besser als der letzte. Und weniger länglich als das Buch auf der ersten Hälfte. ;)

Ranor:

--- Zitat von: 1of3 am 22.11.2010 | 23:13 ---Jo, ist um Längen besser als der letzte.
--- Ende Zitat ---
Mal schauen... Teil 6 war furchtbar langweilig und wirkte zu großen Teilen wie eine mittelmäßige, schlecht ausgeleuchtete Fernsehproduktion. Und da sich der Regisseur nicht geändert hat bin ich da sehr skeptisch.

Jiba:
Aus aktuellem Anlass zitiere ich mich mal selbst...


--- Zitat von: Jiba am 18.11.2010 | 08:59 ---Was anderes: War gestern im neuen "Harry Potter" und wie soll ich sagen... ich fand den als Film richtig gut! Zumindest aus der Perspektive eines Menschen, der die Bücher nicht gelesen hat... was mich nun nicht davon entbindet ein Urteil über den Film zu fällen. Und der ist von der Bildersprache für einen Mainstream-Film vergleichsweise sehr... naja... anspruchsvoll will ich nicht sagen... ach, mir fällt kein Wort dafür ein. Auf jeden Fall sind die Bilder zum Teil wirklich sehr intensiv. Viele stille Momente, Supertotalen (Verlorensein der Charaktere in einer unwirklichen Umgebung), Einstellungen, in denen die Protas einfach nur dasitzen und schweigend eine Teetasse zum Mund führen. Dabei baut das Ganze schon stark auf der modernen "Twilight"-Ästhetik auf (blasse, kalte Farben, viele Totalen von Landschaften, zurückgenommenes Schauspiel), was aber zum Stil des Filmes passt wie die Faust aufs Auge - von dem Spektakel der früheren Filme (wobei der letzte ja schon ein schöner Übergang von farbenfroh zu düster war) ist nicht mehr viel übrig: Die Zaubersprüche werden regelrecht mit Kraft aus dem Arm den Feinden entgegengeworfen, man versteht bei der ganzen Anstrengung teilweise gar nicht richtig, welche Zauberformeln die Charaktere dabei sagen. Auch gestorben wird nicht pathetisch und heroisch (außer vielleicht am Schluss, aber auch da ist es einfach bitter). Der Film hat einige wirklich sehr bittere Momente und fängt eigentlich auch schon damit an, als
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hermine die Erinnerungen ihrer Eltern löscht, damit sie sie vergessen, um sie nicht in Gefahr zu bringen.Es gibt einige schöne Momente zwischen den Hauptfiguren (zum Beispiel dieser winzige Moment erotischer Spannung zwischen Harry und Hermine, wenn Ron nicht da ist), oder der Streit zwischen Hermine und Ron, der aber für meine Begriffe durchaus intensiver hätte gespielt werden könnte (Emma Watson hat ja im letzten Film gezeigt, dass sie durchaus aufgelöst spielen kann). Das ist aber nur ein kleines Manko.
Auch schön: Es gibt in der Mitte des Films eine längere Animationsfilmsequenz, die auch, finde ich, recht unkonventionell gestaltet ist.
Alles in allem: "Harry Potter 7 - Teil 1" zeigt, finde ich, dass Fantasy düster sein kann, ohne gleich doof zu sein und wie eine Serie mit seinen Protagonisten reifen kann: Düsternis, Hoffnungslosigkeit und die Analogien auf Totalitarismus und Naziideologie machen ihn zu einem Film, der für Kinder minimal geeignet ist, aber erwachsenen Zuschauern eine Menge interessantes bietet.

--- Ende Zitat ---

Also, ich finde der Film lohnt sich... wer nicht mit der "Twilight"-Ästhetik klarkommt (Stichwort: kalte Farben und "schlechte" Ausleuchtung) wird vielleicht aber seine Probleme damit haben.
By the way finde ich, dass Regisseure an großen Sets gar nicht so wahnsinnig alleinschuldig an vergurkten Filmen sind. Und Yates hat Harry Potter bislang doch ganz gut interpretiert.

Ranor:

--- Zitat von: Jiba am 23.11.2010 | 10:04 ---By the way finde ich, dass Regisseure an großen Sets gar nicht so wahnsinnig alleinschuldig an vergurkten Filmen sind. Und Yates hat Harry Potter bislang doch ganz gut interpretiert.
--- Ende Zitat ---
Wie gut er Potter in Bezug auf die Bücher interpretiert kann ich nicht sagen, da ich die Romane nie gelesen habe. Als Filme waren die Werke von Yates aber eher schlecht. Und zu deinem anderen Punkt: Natürlich bestimmen auch noch andere Faktoren das filmische Endergebnis (typischen Beispiel: von Bruckheimer produzierte Streifen), aber wenn man sich nur allein in der Reihe der Potter Filme umschaut, merkt man schon sehr deutlich die jeweilige Handschrift des Regisseurs - Columbus, Cuarón und Yates haben jeweils völlig unterschiedlich Filme gedreht.
Yates werfe ich primär vor, dass er nicht in der Lage ist vernünftige Kinobilder zu inszenieren sondern alles irgendwie immer nach Fernsehen aussieht. Nach schlecht ausgleuchtetem Fernsehen.

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