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[Theatrix] Der SL und sein Einfluss auf die Proben
6:
--- Zitat von: Joerg.D am 29.06.2010 | 10:42 ---Das ist in Ordnung 6,
ich habe nichts dagegen wenn man den Text anders interpretiert als ich oder sagt, ich habe Unrecht. Aber ich habe ein Problem damit wie Markus es macht und deshalb mache ich von meinem Recht gebrauch, ihn aus der Diskussion auszuschließen.
--- Ende Zitat ---
Das ist Deine Sache. Da will ich auch garnicht eingreifen.
Ich wollte nur auf den Umstand hinweisen, dass ich mich eigentlich Markus Interpretation voll anschliessen kann.
Markus:
Jörg, nochmal, ganz langsam: Wenn du nicht mit mir diskutieren willst ist das kein Problem. Das respektiere ich 100%ig.
Das heißt aber nicht, dass du dann unwidersprochen über mich herziehen kannst. Mach das meinetwegen auf deinem Blog.
Ich habe widerholt darauf hingewiesen, dass ich nur den geposteten Text kenne und das es sich um meine Lesart desselben handelt. Ich habe meinen Eindruck mit Beispielen belegt. Wie man daraus eine nachhaltige Vergiftung jedes Threads und eine Zerstörung der Diskussionskultur ableiten kann ist mir schleierhaft.
Nochmal Jörg: Unterlass bitte die persönlichen Angriffe. Du willst nicht mit mir diskutieren, gut, kein Problem, aber dann "diskutiere" auch nicht über mich.
Joerg.D:
Ich habe überhaupt kein Problem damit, das du das anders siehst 6.
Ich würde bloß gerne auf vernünftige Art erklärt bekommen, wieso ich die ganzen Regeln die davor stehen auf einmal wegen eines solchen Absatzes ignorieren soll.
Spezieller:
Ich schreibe ja selber an Spielen und das ist für mich ein Zeichen von schlechten Regeln, wenn man einen Wust von Regeln schreibt und den dann mit einen oder zwei Sätzen entwertet. Ich kann nicht glauben, das Leute die so viel Liebe in die Details des Regelwerkes gesteckt haben und sich die Mühe machen einen Flowchart für das Lesen der Ergebnisse entwerfen alle diese Punkte und Arbeit mit zwei Sätzen entwerten.
Das ist für mich nicht nachvollziebar.
Mann ohne Zähne:
Hoppla!
Ich bin auch wieder da ;)
Jörgi, ich habe das Gefühl, dass du die Regeln falsch verstehst. Wenn du dir die Mühe machst und beispielsweise Theatrix-Rezensionen oder -kritiken auf rpg.net und anderswo liest, wirst du feststellen, dass jeder andere die Regeln so versteht wie Markus, Christian und ich.
Die Höhe der Werte in Theatrix hat keinerlei Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg.
Diese Passage auf Seite 52 belegt das eindeutig:
--- Zitat ---Whether an action succeeds or fails is not dependent on how skilled a character is. Success and failure are dependent upon the roleplay of the actors, and the requirements of the Plot only. Any action adjucated a success can't fail, and any adjucated failure won't succeed.
--- Ende Zitat ---
Deutlicher kann es Berkman nicht mehr schreiben: "ist unabhängig davon, wie hoch die Fertigkeit des Charakters ist" und "Erfolg und Fehlschlag hängen einzig und allein vom Rollenspiel der Darsteller und den Erfordernissen des Plots ab."
Nicht umsonst ist Theatrix das Schreckgespenst der Railroading-Gegner.
Der Vergleich zwischen Skill/Attribut und Schwierigkeit einer Handlung kommt NUR dann zum Tragen, wenn der Plot kein bestimmtes Ergebnis vorschreibt. Hier der entsprechende Ausschnitt aus den Flowcharts:
Wenn der Plot aber ein bestimmtes Ergebnis "erforderlich macht" (also vorschreibt), ist der Vergleich zwischen Skill/Attribut und Schwierigkeit KOMPLETT AUSGEHEBELT, und der SL läßt die Aktionen entsprechend den Erfordernissen des Plots ausgehen. Effektiv bestimmt also der SL, ob etwas erfolgreich ist oder nicht, egal wie gut oder schlecht der Charakter ist. Hier der entsprechende Ausschnitt aus den Flowcharts:
Das ist ganz eindeutig, und so liest es auch wirklich jeder, den ich kenne -- außer dir ;D
Joerg.D:
Ah, dann ist der ganze Schnick Schnack also nur für den Fall da, dass der SL kein Ziel hat und das Ergebnis dem Zufall/Skills überlassen will.
Danke, dann macht es einen Sinn, das die Regeln erfasst wurden.
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