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Regeln/Offene Fragen von derErschaffung magischer Gegenständ [3.x]
kain6:
Seid Gegrüßt, liebeTanelron Gemeinde!
Mein erster Post und zugleich mein erster Thread. Aber zu meinem Problem! Ich habe wieder angefangen mit meinen Freunden angeangen D&D zu spielen. Ich spiele nun eine Schurke/Fassadenkletterer/Magier.
So, ich will mit meinen Magier auch magische Gegenstände erschaffen, aber das Problem ist nun, das ich/wir die genauen Regeln für die Herstellung von magischen Gegenstände nicht verstehen, da viele offene Fragen sind.
Zur Frage, wie verhält es sich, wenn ich einen Gegenstand erschaffen will, wenn dieser einen dauerhaften Effekt hat - mit Befehl, Unsichtbarkeit an und aus schalten ? Sprich, einen Ring, der so lange, wie ich will mich Unsichtbar macht. Oder ein Umhang mit dem ich Fliegen kann, so lange ich will? [Kostenberechnung usw.]
Oder im Kompendium der Magischen Gegenstände habe ich bemerkt, dass die Ep-Kostenberechnung sich auf den Preis (Verkaufspreis?!) beziehen. Als Beispiel, der Gegenstand hat Herstellungskosten von 1000 GM und der Preis liegt dann bei 2000 GM. Ich muss, sagen wir als bspl. 200 EP noch zahlen. Diese 200 EP beziehen sich dann auf den Preis. Aber für mich ist das ziemlich unlogisch und ein großer Regelfehler, denn man müsste nur 100 EP bezahlen. So könnte ich den Gegenstand auch für 3000 GM verkaufen - muss ich dann 300 EP zahlen, statt der 200EP? Versteht ihr das? :D
Und wie verhält es sich, wie lange ich für die Herstellung für einen Gegenstand brauche, um ihn herzustellen? Die Kosten pro Tag (8std.) betragen 333,34GM. Aber wie kommt man jetzt darauf, für einen Gegenstand, dessen Herstellungskosten nur 200 GM betragen, der auch ein Tag benötigt? Ist es denn nicht so, dass man mindestens immer eine Tag, also 333,34 GM, braucht? Und woran stellt man fest, wie lange ein Gegenstand zur Herstellung benötigt?
Halbieren sich die Kosten, wenn ich zu zweit daran arbeite?
Ich würde mich auf eine sehr detallierte, für Dumme, freuen. ~;D
P.S. Sollte ich irgendetwas mssverständlich beschrieben haben oder eine Regel gebrochen haben, so will ich das dann auch ändern. Ich will mich euch ja anpassen. Habe erst gestern euer Forum entdeckt. :q
Das klingt so opportunistisch. >;D
Heretic:
Steht alles(!) im Dungeon Master's Guide.
Habe die Ehre.
Erdgeist:
Moin! Und willkommen im :T: !
Keine Sorge, eine Regel o.ä. hast du nicht gebrochen und die Frage ist auch im richtigen Bereich. Missverständlich ist deine Beschreibung eigentlich nur deshalb tatsächlich ein wenig, weil du sehr viele Fragen auf einmal hast. :)
Das lässt sich natürlich nicht alles in Kürze beantworten, aber ich versuch mal einen Anfang, in der Hoffnung, dass andere mir nachfolgen. Am besten wär's auch, wenn du ein konkretes Beispiel hättest, was du (od. jemand in deiner Runde) herstellen möchtest. Dann muss man nicht abstrakte Beispiele nehmen, die zur Ungenauigkeit neigen.
Es stimmt, dass die Erstellung magischer Gegenstände bei D&D 3 ein komplexes Gebilde ist, das nicht leicht zu durchschauen ist. Daher empfiehlt es sich, die Regeln genau zu lesen. Eine gute Quelle, wo sie auch anständig übersichtlich vorzufinden sind, ist der Abschnitt Creating Magic Items im SRD.
Ich versuch mal die Grundkriterien zur Herstellung magischer Gegenstände darzulegen:
- Der Hersteller benötigt je nach Gegenstandsart ein bestimmtes Talent (z.B. Create Wondrous Items),
- weiterhin muss entsprechende Zauber wirken können, sei es selbst oder aus einer separaten Quelle
- und er muss über die notwendigen Ressourcen verfügen.
- Jedem Gegenstand wird ein sog. Basispreis zugeordnet. Jener dient rein der Berechnung, aber der letztliche Marktpreis ist mit ihm meist identisch.
- Sowohl die Herstellungskosten in Goldmünzen, als auch die Kosten an Erfahrungspunkten berechnen sich aus dem Basispreis.
- Die Herstellungskosten betragen 1/2 des Basispreises, die Erfahrungspunkte 1/25 des Basispreises.
- Unter Umständen muss man zusätzliche Kosten zahlen, z.B. Rohmaterialen oder die zu verzaubernde Waffe oder das zu verzaubernde Amulett o.ä.
- Die Verzauberung dauert 1 Tag pro 1.000 Goldmünzen Basispreis (nicht Herstellungkosten).
- Weder die Kosten, noch die Zeit kann man senken, soweit mir bekannt ist.
Das war's erstmal von mir. Man möge meine Darstellung gerne erweitern oder korrigieren.
Ach, auf eine Sache will ich noch antworten: Was der Hersteller letztlich für den Gegenstand verlangt, das ist ihm überlassen. Er selbst hat "nur" 50% des üblichen Kaufpreises für die Erschaffung aufwenden müssen (EP und Zeit nicht eingerechnet). Wenn man nach den üblichen Marktpreisen geht, macht man also schon gut Gewinn. Man sollte hier bedenken, dass D&D keine Wirtschaftssimulation ist, und alle Marktpreise als Durchschnittswerte ansehen.
Selganor [n/a]:
@Erdgeist: Schoene Zusammenfassung nur ein paar Details.
Ersetze Basispreis besser durch "Marktpreis". Basispreis suggeriert, dass zu diesem Grundwert noch was draufkommen kann.
Noch eine Anmerkung: Die Preise die bei der Berechnung eines Gegenstands rauskommen sind erstmal zur Orientierung da. Ein Spielleiter kann jederzeit falls noetig an den Preisen schrauben.
Mein Lieblingsbeispiel fuer so einen unpassenden Preis waere das "Wundhemd".
Cure Minor Wounds, Continuous use (Base cost .5*2000) = 1000, Herstellungskosten 500 GP und 25 XP
Fuer schlappe 500 Gold (weniger als man im Laden fuer einen Cure Light Wounds Wand zahlt) hat man so ein Hemd das einem JEDE RUNDE 1 HP heilt, also pro Tag 14400 Hitpoints.
Damit waere mit nur einem Gegenstand (denn das Hemd kann man ja auch einem anderen Gruppenmitglied geben) die Gruppe ausserhalb von Kaempfen nach ein paar Minuten wieder komplett geheilt.
afbeer:
Alles was Erdgeist schriebt.
Selganor hat auch noch angerissen, wie man den Marktpreis für selbstentwickelte gegenstände bestimmen kann.
Dazu gibt es im DMG Preise und Multiplikatoren sowie die Anweisung das der DM zustimmen muss und abändern kann.
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