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[Erzählt mir von...] Ruf des Warlock

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D. M_Athair:
Ein Freund von mit hat und leitet RdW. Der ist großer Fan.
Wir haben mal ein 1:1-Abenteuer angefangen, was ganz witzig war.
(Das würde eigentlich auch mal noch weitergespielt werden wollen.)

Zu den Sachen, in die ich reingelesen habe:
Es ist ein typisches Kind seiner Zeit, als galt "mehr Regeln, mehr Quasi-Realismus = gut und fortschrittlich".
Die Schreibe ist wirklich sehr schön gewollt pathetisch und der Humor zwar "deutsch", und trotzdem voller subtiler Holzhammer-Ironie/Zynismus.
In meinen Augen steckt da eine deutsche Version des britischen schwarzen Humors durchaus drin, wobei die motivischen Vorbilder amerikanisch sind. Schöner kruder Mix mit ganz viel Manowar-Anleihen. Das weiß durchaus zu gefallen.

Zum Spiel selbst:
Es ist an vielen Stellen unnötig kompliziert und komplex. Das nervt schon mal. Trotzdem würde ich es wieder spielen und ihm gegenüber DSA 4 IMMER und JEDERZEIT den Vorzug geben. Vielleicht auch gegenüber solchen Sachen wie gamistischen Narrativspielen (wie Genesys oder 2d20).

Vielleicht finde ich auch dieses DSA meets Rolemaster meets AD&D 2nd - gerade wegen des Eklektizismus und gewisser heimeliger Qualitäten, neben Sword & Sorcery und überkomplizierter Simulation ganz charmant.

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