Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
Railroading im Computerspiel [war: Gruppe scheitert am offenen Spiel ohne RR Aufhänger]
Grubentroll:
Zur oben von mir genannten Vermischung der beiden Spielstile, möchte ich auch noch zwei Computerspielklassiker nennen, die ähnlich vorgehen...
Nämlich "Legend of Zelda" und "Final Fantasy".
Anfangs wird der Spieler an die Hand genommen und durch eine Geschichte geschleust, aber bei beiden kommt dann irgendwann nach ein paar Stunden der Punkt, an der der Spieler auf eigene Faust die Welt um sich herum erkunden darf.
Zu dem Zeitpunkt hat sich aber schon durch das Railroading eine ausreichende Motivation gebildet, man hat ein Gefühl für die Welt entwickelt, und die nächsten Schritte im Sandboxteil sind doch sehr ersichtlich.
Teylen:
--- Zitat von: Grubentroll am 22.07.2010 | 15:59 ---Anfangs wird der Spieler an die Hand genommen und durch eine Geschichte geschleust, aber bei beiden kommt dann irgendwann nach ein paar Stunden der Punkt, an der der Spieler auf eigene Faust die Welt um sich herum erkunden darf.
--- Ende Zitat ---
Zumindest bei Legend of Zelda kommt man dank entsprechender Gegner und / oder Blockaden die man nur mit Gegenstand XY pleite kriegt oder ueberwinden kann aber nicht weiter. Man trifft dort nicht wirkliche eine Entscheidung selbst.
Final Fantasy habe ich noch nicht gespielt.
Aber imho sind die mir bekannten Japano-RPGs alles Entscheidungsbefreite Railroading-Machinen.
Ein System das sehr railroading maessig anfaengt und dann offen weiter geht waere Fallout 2.
Edit:
Kleine Korrektur, bei den Japano-RPGs war es bei Secret of Evermore (iirc) immerhin moeglich Staedte unterschiedlich auszubauen, und ein bisschen andere Enden zu kriegen. Was aber soweit auch das hoechste der Gefuehle war und danach so afair nicht mehr vorkam.
Glgnfz:
Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm...
POOL OF RADIANCE!!!!! Eine freies Setting von Anfang an! Nur dadurch begrenzt, dass in manchen Gegenden die Monster einfach zu schwer waren. Aber sobald man die Slums und Sokol Keep befreit hatte, stand einem die ganze nördliche Mondsee-Region frei!
Herrrrrlich!
K!aus:
--- Zitat von: Glgnfz am 22.07.2010 | 16:19 ---[..] Nur dadurch begrenzt, dass in manchen Gegenden die Monster einfach zu schwer waren. [..]
--- Ende Zitat ---
Das finde ich lustig.
Ist das nicht immer das Standardbeispiel für RR gewesen?
"Wir gehen links lang..."
"Es kommt euch ein roter Drache entgegen!"
"Okay okay, wir gehen rechts lang."
Ist es also möglich, dass sich ein SL nicht unbedingt den Vorwurf des RR anhören muss, sondern die Spieler stellenweise einfach kapieren sollten, dass ihre SCs noch zu schwach auf der Brust sind, um was zu reißen?
Glgnfz:
Hier kommen wir wieder an einen uralten Punkt, den es im Tanelorn alleine in den letzten paar Wochen schon etwa 983457945 mal gegeben hat.
Wenn, im Zuge der Simulation der Welt in einem Wald ein fetter Drache sitzt und die Spieler von Anfängercharakteren darauf bestehen, dorthin zu gehen und die Jungs fräcken, dann würde ich persönlich nie von Railroading sprechen.
Ich würde die Schultern zucken und sagen: "So ist sie eben, die Welt!"
Der Drache hat natürlich Werte und somit besteht eine (wenn auch minimale) Chance, dass die Charaktere ihn besiegen können. Vielleicht können sie ja auch mit ihm verhandeln, ihn bestechen...
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln