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Was hört Ihr gerade so?
Chiarina:
Maximilian Heckers Debutalbum „Infinite Love Songs” von 2001 enthält 12 schöne, langweilige Songs. Manchmal ist ein androgyn gehauchtes hohes Stimmchen des Sängers zu hören. Bei Sängerinnen kaum zu ertragen, bei Sängern – nun ja – zumindest ungewöhnlich.
Reicht das? Mir nicht. Zu hören ist klassisches Songwriting, mal eine ganz dezent eingesetzte Beatbox, ein einziges Mal Krachgitarren als Kontrasteffekt, ansonsten Pendelfiguren im Klavier und Gitarrenpicking zu lahmen Akkorden. Wenn mal ein außergewöhnlicherer Akkord auftaucht ist es sicherlich nur an einer Stelle im Song und auch nur deshalb, damit Hecker dazu bei der Aufführung seinen Fans vielsagende Blicke zuwerfen kann. Die Texte sind an Belanglosigkeit nicht mehr zu überbieten und erscheinen aus irgendwelchen anderen Lovesongs zusammengewürfelt.
Deutlich wird, wie beliebig das Genre ist. Hier äußert sich niemand zu Liebe, hier singt jemand Lovesongs. Wenn das wenigstens selbstironisch geschähe und als Entmystifizierung aufgefasst werden könnte... aber nein – es klingt mir doch nach jemandem, der die Welt im Glauben um die eigene Relevanz um 12 schöne, langweilige Lovesongs bereichern wollte.
Hier ein Link zum Titelsong (der mit der Beatbox). Das Video ist leider ebenfalls langweilig.
Maximilian Hecker: Infinite Love Song
Hübsche Tapete. Mehr nicht.
Woodman:
Das neue Clan of Xymox Album https://clanofxymox.bandcamp.com/album/spider-on-the-wall
6:
Mike Oldfield - Wonderful Land
Infernal Teddy:
No Doubt - Just a girl
6:
Apocalyptica - Faraway Vol.2
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