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Was hört Ihr gerade so?

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Chiarina:
Ich höre Peggy Sue von Buddy Holly und wundere mich über die Stimme des Sängers. Hört euch mal die vierte Strophe an (ab 1:05). Buddy Holly singt in ihr über "love so rare and true". Dabei gibt er seiner ohnehin schon recht treuherzig wirkenden Stimme einen endgültig naiv-unschuldigen Klang. Die Stimme sagt: "Vertrau mir, ich bin keiner von den bösen Macho-Typen, die dich nur unglücklich machen wollen!", aber sie erklingt gleichzeitig zu den Jungle-Drums des Schlagzeugers, die den gesamten Song hindurch wirbeln und Gefahr und Schrecken verbreiten. Seltsam (und vielfach interpretierbar...).

Buddy Holly: Peggy Sue

If you knew Peggy Sue
Then you'd know why I feel blue without Peggy
My Peggy Sue
Oh well, I love you gal, yes, I love you Peggy Sue

Peggy Sue, Peggy Sue
Oh how my heart yearns for you
Oh Peggy, my Peggy Sue
Oh well, I love you gal, yes, I love you Peggy Sue

Peggy Sue, Peggy Sue
Pretty, pretty, pretty, pretty Peggy Sue
Oh Peggy, my Peggy Sue
Oh well, I love you gal and I need you Peggy Sue

I love you Peggy Sue
With a love so rare and true
Oh Peggy, my Peggy Sue
Well I love you gal, I want you Peggy Sue

JS:
Und wieder eine phantastische Zeitreise zu einem Helden meiner Jugend: Gary D. (gest. 2016).
Ich bin verblüfft, daß er sich seit den trance-igen 90ern so brillant weiterentwickelt hat und seinem Hardtrance nun sogar teilweise einen Hardstyleeinschlag beimischt.
https://www.youtube.com/watch?v=WS4VLb9P_I8
https://www.youtube.com/watch?v=Pdd7mgJzOGk
Ein Ohrenschmaus für den Feinklangakustiker.
:D

Infernal Teddy:
The Offspring - Gone Away

Chiarina:
Gustav Holst.

Musik, die eine öde Heidelandschaft darstellen soll.

"Egdon Heath" ist eine fiktive Region, die Thomas Hardy in seinen Romanen immer wieder verwendet hat. Seine Vorbilder waren verschiedene englische Heidelandschaften. 1927 schreibt Gustav Holst als Hommage an den Autor die gleichnamige symphonische Dichtung. Es ist seine modernste und avancierteste Partitur. Zwar ist noch ein wenig Bestreben um romantische Dramatik zu verspüren, wie Holst sich hier um die Tonarten herumwindet, ist aber durchaus ungewöhnlich (...und wer nicht aufpasst, der versinkt beim Hören im Morast). In meinen Ohren ist das ein großartiges Stück, das oberflächlich gehört vielleicht etwas monoton wirkt, bei genauerem Hinhören aber ein toller Beweis dafür ist, dass nicht unbedingt Lautstärke nötig ist, um steigernde und nachlassende Spannungsverläufe abzubilden.

Gustav Holst: Egdon Heath

Infernal Teddy:
Concrete Blonde - Bloodletting (The Vampire Song)

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