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Was hört Ihr gerade so?

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rillenmanni:
Und immer noch SovietWave! Der Our Dream-Mix ist wirklich klasse.

Infernal Teddy:
The Crüxshadows - Deception

Chiarina:
Hillbilly und Bluegrass Musik, gesungen und gespielt von durchgeknallten Acidheads während ihrer Pilzdiät...

Holy Modal Rounders: Radar Blues (1967)

...habt ihr vielleicht auch noch ein Fünkchen Erleuchtung für uns übrig?

rillenmanni:
Luxferre weiß genau, was er tut, wenn er mir hier schreibt, was ich ohnehin schon weiß: Dass October Rust von Type O Negative ein grandioses Album sei.
Ich habe jetzt ein paar Tage lang versucht, mich abzulenken. Mit Unbekanntem - Sovietwave - und Bekanntem - Iron Maiden. Aber ich schrieb ja schon, dass ich October Rust vor nunmehr knapp 20 Jahren ein komplettes Jahr lang täglich gehört habe. Und das lag nicht etwa an einem kaputten CD-Gerät oder so. Und jetzt ist die Saat wieder aufgegangen.

Heiliger Ogerpömps! Was für ein Album! Bitte gib mich irgendwann wieder frei!

Chiarina:
Es gibt ein paar Lebenszeichen von Boris. Ich hatte ja eigentlich damit gerechnet, dass mit dem 25jährigen Bandjubiläum Schluss sei... ein paar Neuigkeiten sind jetzt aber doch zu hören.

LΦVE / EVΦL heißt ein kurzes Doppelalbum (auf beiden CD´s sind nur jeweils ca. 30 Minuten Musik).
Dann ein paar Songtitelspielchen: Auf der CD EVΦL ist ein Song namens "Love" drauf, auf der CD LΦVE ist ein Song namens Evol drauf.

Die Songs sind sehr unterschiedlich und die meisten gefallen mir sehr. Ein Track geht in Richtung Ballade, einer ist nicht viel mehr als ein feines Zirpen und der Wind in den Bäumen, einer ist Geräusch-Krach, zwei sind deutlich in der Drone Doom Ecke zuhause, und nochmal zwei sind lange Stücke mit mehreren Teilen, in denen Drone Doom Elemente eine Rolle spielen, aber zwischendurch auch noch überraschend anderes geschieht. Etwa die Hälfte ist vokal, die anderen instrumental.

Hier ist der Song, der mir spontan am besten gefallen hat: ein düsterer, schleppender Drone Doom Track mit gerade noch spürbarem Metrum. Der dazu erklingende klare Gesang berichtet von einer Todesvision des Sängers und dessen Überlegungen, ob er angesichts der Schrecken nicht froh sein sollte, wenn er die Welt verlassen kann. Am Ende bleibt er trotzdem schlotternd vor Angst zurück. Nach und nach nehmen röchelnde, brüllende, fiepende und andere geräuschhafte Klänge zu, zum Teil vom Sänger produziert, zum Teil instrumental erzeugt. Ich nehme an, es sind die im Text erwähnten Toten, die in seiner Vision zu Wort kommen. Der Track wird durch einen abrupten Cut beendet. So kann´s gehen.

Boris: Shadow of Skull

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