Medien & Phantastik > Hören

Was hört Ihr gerade so?

<< < (3527/4083) > >>

First Orko:

--- Zitat von: Chiarina am 17.11.2020 | 13:14 ---1990 schrieb die Band BodyCount den Song "Cop Killer". Der Text ist von Ice-T, der auch Mitglied der Band war. Ice-T sagte rückblickend, er sänge den Song in der ersten Person als Figur, die die Nase von Polizeibrutalität voll hat. Er selbst habe nie einen Polizisten getötet, auch wenn er das oft gern getan hätte. Wer glaube, er sei ein Polizistenmörder, glaube auch, dass David Bowie ein Astronaut ist. Ein paarmal wurde der Song live aufgeführt, u. a. 1991 auf dem Lollapalooza Festival.

Das zum Klischee des "Gangsterrappers". Es darf differenziert werden!
...
"Black Lives Matter" war natürlich irgendwie ein Deja Vu Erlebnis... und doch sieht die Situation völlig anders aus. Die globale Solidaritätsbewegung gab es in dem Maß 1992 sicherlich noch nicht. Dafür konnten nach George Floyds Tod die schlimmsten Exzesse verhindert werden. "Gotta Lotta Love" rapt Ice-T 1993. Kein schlechter Slogan für "Black Lives Matter". Bemerkenswert finde ich auch:

I felt cool, we all chilled
Went to the park, and nobody got killed.

--- Ende Zitat ---

Als Ergänzung dazu (falls du es noch nicht kennst) kann ich nur nochmal die Netflix-Doku Hip-Hop Evolution wärmstens empfehlen, insbesondere die Folgen "The New Guard (3)" und "The Birth of Gangsta Rap (4)" - da werden genau die Themen behandelt und die Protagonisten interviewt. Besonders das Interview mit Ice-T fand ich sehr spannend.

Die Parallele zu Black Lives Matters fand ich persönlich ziemlich erschütternd  :'(

Die Folgen darauf geht es dann mit dem Süden weiter und dann kommen auch nich die "Native Tongues" zu Wort was auch nochmal ganz andere Blickwinkel aufmacht.
Uneingeschränkt zu empfehlen, wenn man auch nur ein bißchen Herz für diese Musik hat!  :d

Chiarina:
Ja, da muss ich mich vielleicht mal bei irgendjemandem einladen, der Netflix hat. Danke jedenfalls für die Info!

Lyonesse:
Stevie Nicks - Edge of Seventeen (1981)

Crimson King:
Uriah Heep - Look at Yourself

Die Alben 2 bis 4, also Salisbury, Look at Yourself und Demons and Wizards, sind meine erklärten Favoriten der Band. Mit Demons and Wizards begann die kommerziell erfolgreichste Zeit von Uriah Heep, aber musikalisch bauen sie ab. Der Titeltrack von Magician's Birthday lässt sich beispielsweise nur ertragen, wenn man ihn als Parodie auf die in den 70ern grassierende Prog-Longtrack-Manie missversteht. Spätestens mit dem Ausstieg von Ausnahmesänger David Byron hört es dann für mich endgültig auf.

felixs:
Und ein bisschen Elektrozeugs von J. Pastor. Seicht, schön, gefällt mir.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln