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Was hört Ihr gerade so?
Crimson King:
Wishbone Ash - Argus
Wishbone Ash gelten als die Erfinder der Twin Lead Guitar, die im Anschluss Markenzeichen von Judas Priest, Thin Lizzy, Iron Maiden und diversen anderen Rock- und Metalbands wurde. Argus wiederum gilt als das Magnum Opus der Band. Ich hatte das Album vor Jahren mal besessen, es aber wieder verkauft, ohne mich eingehender damit zu befassen, weil die Kombination aus bluesigem Rock und ruhigeren Passagen mit epischem Charakter bei mir nicht gezündet hat. Aktuell ziehe ich mir das Album bei youtube rein und komme wieder zum gleichen Urteil. Das ist ohne Frage gut, so richtig flasht mich das aber nicht. Interessantester Track ist meines Erachtens das leicht angeproggte The King Will Come.
Chiarina:
Hier ein kleines Stück für Altsaxophon und Klavier. Eine sich windende, leicht exotische und einen großen Umfang beanspruchende Melodie weht über dunkle Akkorde hinweg, hin und wieder stimmt das Klavier ihr mit einer kleinen Geste zu. Einmal scheint es so, als ereigne sich irgendein Wandel, als könne die Musik aus dem dumpfen Brüten ausbrechen, dann aber kehrt sie wieder zu ihrem Anfangscharakter zurück. "La Malinconia" ist die Melancholie und ich erschrecke ein wenig, wie verführerisch sie mir hier vorkommt.
Henk Badings: La Malinconia (1949)
6:
--- Zitat von: Chiarina am 4.06.2021 | 21:19 ---Das Album ist also hörerfreundlicher als "Trout Mask Replica", dabei aber kaum weniger durchgeknallt. Mir macht´s Spaß. Vielleicht sind all diese verwirrten Menschen (wie 6 und ich), die gleich als erstes Captain Beefheart Album des Legendenstatus´ wegen die "Trout Mask Replica" gehört haben, in falscher Richtung in die Einbahnstraße eingebogen. Könnte sein...
Captain Beefheart & The Magic Band: Bat Chain Puller
--- Ende Zitat ---
Also ich kann damit mehr anfangen als mit Trout Mask Replica.
Danke :)
Chiarina:
Kelis: Young, Fresh n´ New
Nun, zu diesem Song schrieb ein Kritiker, er sei "a delirious four and a half minutes of rasping, intergalactic funk which sounds as if it was recorded in the engine room of the U.S.S. Enterprise." Nice, finde ich.
Der Kontrast zwischen dem Bruzzelgroove, diesem hohen Elektrogedudel und der Soulstimme hat schon etwas, finde ich. Ich habe mich richtig gefreut, als ich die CD mal wieder aufgelegt habe. Erschrocken bin ich allerdings, als ich dann feststellen musste, dass sie schon zwanzig Jahre auf dem Buckel hat.
Und als ich das Video gesehen habe, wurde mir dann auch allmählich klar, dass Beyoncé nicht ganz so einzigartig ist, wie ich bisher angenommen habe.
JAW6:
Höre seit gestern karine polwarts scottish songbook. Sie hat Lieder ihrer schottischen Sozialisation die sie geprägt haben gecovert.
Tolle Entdeckungen dabei!
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