Medien & Phantastik > Hören
Was hört Ihr gerade so?
Blanchett:
Musik auf Vinyl
Aktuell: A-Ha - The Living Daylights als Maxi-Single
WulfBorzagh:
--- Zitat von: Mister Kitten am 13.01.2022 | 19:57 ---Bin irgendwie im Feld "Cosmic Black Metal" hängen geblieben. Super Album: https://www.youtube.com/watch?v=-GdESGASeow
--- Ende Zitat ---
Sehr cool. Die kannte ich nicht noch nicht.
Ein wenig NeoFolk / Black Metal mit Empyrium - Über den Sternen
https://www.youtube.com/watch?v=irWk-toPqHs&list=PLSv31YdANwB9Ms9yCwRi502sT6r9ZzlkG
Wulfi noch Mesarthim empfehlend (Für Cosmic Black Metal)
Crimson King:
Riot sind eine Band, deren musikalische Qualität im Wesentlichen negativ mit der Qualität ihrer Cover Art korreliert. Als der Bandgründer und das einzige verbliebene Gründungsmitglied Mark Reale 2012, wie Warrel Dane und Mike Howe im Alter von 56, das Zeitliche segnete, durfte man eigentlich davon ausgehen, dass das Buch der Band zugeklappt wird. Schlagzeuger Ron Jarzombek heuerte bei Fates Warning an, Sänger Tony Moore ging in den Ruhestand, doch die verbliebenen Ron Van Stavern und Mike Flyntz acquirierten einfach ein paar neue Musiker und hauten als Riot V zwei herausragende Powermetal-Alben raus, die mit durchgängigem Doublebass-Donnerwetter, klar gesungenen Melodien und tollen doppelläufigen Gitarrensoli aufwarten, auf Weichmacher in Form von Synthisizern aber freundlicherweise komplett verzichten. Der hermelinköpfige Krieger, der bereits in der Anfangszeit von Riot ab 1978 alle Plattencover verunstaltete (Höhepunkt dürfte der axtschwingende Sumoringer-Frettchenkopf auf dem 79er Album Narita sein, siehe unten), darf allerdings nicht fehlen.
Für Freunde des gepflegten Power Metal mit reduziertem Kitschfaktor sind beide Alben, Unleash the Fire wie auch Armor of Light, unbedingt empfehlenswert. Verlinkt wird das Nostalgiegefühle weckende, eindeutig den Bandklassiker Thundersteel von 1988 referenzierende Messiah. Aber zunächst das beeindruckend hässliche Plattencover von Narita.
Riot V - Messiah
Crimson King:
Normalerweise spielen Mastodon Alben mit ca. 50 Minuten Länge ein. Beim letztjährigen Output Hushed And Grim haben sie die Regel verletzt und ein knapp neunzigminütiges Doppelalbum veröffentlicht. Die Aussage war, man hätte den Eindruck, diese 15 Stücke gehören zusammen und man könne keines raus nehmen, um das Album zu kürzen. Das sehe ich anders und hätte schon einige Streichkandidaten, die aus einem soliden Doppelalbum einen kompakt-knackigen Kracher machen. Neben einigen großartigen Stücken, die eher wieder in die Richtung der Sachen aus den 0er Jahren gehen, sowohl den harten Kram der Frühphase als auch den sphärischen Prog von Crack The Skye, gibt es auch Stücke, die weder Atmosphäre noch energischen Groove noch komplexe Härte liefern, sondern eigentlich nur gepflegte Langeweile. Und das ist schade, denn wenn man nicht ständig skippen will, man muss sich nun mal durch zwei Scheiben und knapp eineinhalb Stunden Musik hören, um die guten Stücke mitzunehmen.
So klingen die Filler: Mastodon - Teardrinker
So geht's besser: Mastodon - Savage Lands
Swafnir:
ARCH ENEMY - Dead Eyes See No Future
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